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Pressemitteilung vom 14.10.1997

Feierliche Immatrikulation in der Oper

Von 1.965 Studieninteressenten haben sich bereits 1.166 fest eingeschrieben

Am 15. Oktober 1997 werden ab 15.30 Uhr im Chemnitzer Opernhaus die zukünftigen Studenten der Technischen Universität Chemnitz immatrikuliert und vom Rektor, Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, begrüßt. Nach Grußworten Chemnitzer Honoratoren erfolgt die Verleihung der sieben Universitätspreise 1997 für ausgezeichnete Studienabschlußarbeiten sowie die Verleihung des DAAD-Preises an einen hervorragenden ausländischen Studierenden. Des weiteren werden von der Freundesgesellschaft der TU Chemnitz erstmals Stipendien an zwei Studierende aus Tschechien und von der Chemnitzer Firma Schüngel ein Stipendium an eine Studentin aus Litauen vergeben. Im Festvortrag spricht Deutschlands renommierter Hochschulreformer und -kritiker Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß von der Universität Konstanz zum Thema "Forschung und Lehre - oder die Modernität Humboldts und die Chancen einer Reform in den Ost-Universitäten".

Die Chemnitzer Universität hat gegenwärtig ca. 5.200 Studenten. Zum Wintersemester 1997/98 haben sich von den 1.965 Studieninteressenten bisher 1.166 Studenten eingeschrieben. Erfreulicherweise nimmt die Zahl der Einschreibungen auch in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern ständig zu. Die Summe aller Neueinschreibungen wird sich bestimmt noch um etwa 200 erhöhen, da sich erfahrungsgemäß noch mehr junge Leute für ein Studium entscheiden, äußert sich der Chemnitzer Rektor optimistisch.

Eine wesentliche Steigerung zu den Einschreibungszahlen des Vorjahres gibt es zum Beispiel in der Elektrotechnik und der Informatik, den Naturwissenschaften sowie der Soziologie. Hier sind Zuwachsraten um bis zu 100 Prozent zu verzeichnen. Über das wachsende Studieninteresse in diesen Branchen freuen sich vor allem die Unternehmen, die bereits heute einen Ingenieurmangel um die Jahrtausendwende befürchten. Bei Mathematik ist der Stand noch nicht befriedigend, obwohl auch hier ein Anstieg um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist, meint Prof. von Borczyskowski.

Zum Wintersemester 1997/98 bietet die Uni insgesamt 45 Studiengänge an. Neu im Ausbildungsprogramm sind das zweite Hauptfach Mathematik innerhalb des "Chemnitzer Modells", das Nebenfach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache sowie das Hauptfach Berufs- und Wirtschaftspädagogik in der Magisterausbildung. In Vorbereitung ist der international ausgerichtete Diplomstudiengang Informationstechnik.

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