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  • Titelbild der Fachzeitschrift "Nanotechnology”: Eine Aufnahme mit einem Transmissionselektronenmikroskop von einem beschichteten, 160 Nanometer großen Partikel. Zu erkennen sind die nach außen gerichteten nadelförmigen CoCrPt-Kristallite. Bild: Nanotechnology
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TU-Forschung auf der Titelseite

Ein Projekt an der Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik untersucht fundamentale magnetische Wechselwirkungen auf der Nanoskala - Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Nanotechnology"

Im dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt mit dem Thema "Magnetismus von nanoskaligen CoCrPt-SiO2-Filmen in templatbedingt geometrisch eingeschränkten Dimensionen", kurz "Magtemplat" genannt, untersucht die Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik der TU Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Albrecht, wie sich fundamentale magnetische Wechselwirkungen von dünnen Filmen auf gekrümmten Oberflächen verhalten. Dazu werden Nanopartikel mit Durchmessern von 330 Nanometern bis hin zu 10 Nanometern auf einem flachen Substrat angeordnet und mit einem dünnen magnetischen Film bedeckt. Hierbei kommen genau jene Filme aus CoCrPt (Cobalt Chrom Platin) zum Einsatz, die zurzeit in jeder handelsüblichen Festplatte als Speichermedium genutzt werden. Auf Grund der kugelförmigen Form der Partikel sind nach Einschätzung der Wissenschaftler neuartige Funktionalitäten zu erwarten mit enormem technologischen Potential.

Im Rahmen dieses Projektes ist es nun zur ersten Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Nanotechnology" gekommen. In der veröffentlichten Studie wurde untersucht, wie sich die magnetischen Eigenschaften als Funktion des Krümmungsradius der Nanopartikel verhalten. Ebenfalls wurden die Filme in Kooperation mit der Gruppe um Prof. Dr. Jürgen Fassbender vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf mit Kobalt-Ionen bestrahlt, welche die magnetischen Eigenschaften der Filme stark verändern. Dieser Artikel wurde von den Editoren der Fachzeitschrift Nanotechnology durch eine Abbildung auf der Titelseite des Journals besonders hervorgehoben.

Der englischsprachige Artikel kann nachgelesen werden unter: http://iopscience.iop.org/0957-4484/21/38/385703/pdf/0957-4484_21_38_385703.pdf

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Manfred Albrecht, Telefon 0371 531-36831, E-Mail manfred.albrecht@physik.tu-chemnitz.de.

(Autor: Philipp Krone)

Katharina Thehos
13.10.2010

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