Navigation

Springe zum Hauptinhalt
Inklusive Hochschule
Seminare & Workshops

Seminare & Workshops für Lehrende und Beratende

Durch die Koordinatorin für Inklusion werden zur Weiterbildung von Lehrenden und Beratenden an der TU Chemnitz Seminare und Workshops angeboten. Mögliche Themenfelder und Zielgruppen sind bspw.:

  • Nachteilsausgleich im Prüfungsverfahren (Zielgruppe: u. a. Prüfungsausschüsse, Fachstudienberater_innen)
  • Inklusive Hochschule, rechtliche Rahmenbedingungen und der Aktionsplan der TU Chemnitz (Zielgruppe: interessierte Hochschulangehörige)
  • Barrierefreie Hochschuldidaktik und Lehre (Zielgruppe: Lehrende, Tutor_innen, interessierte Hochschulangehörige)

Es besteht die Möglichkeit, Schulungen in den Themenfeldern „Inklusion und Barrierefreiheit“ bzw. „Studium mit Beeinträchtigung“ für kleinere oder größere Gruppen anzufragen und anzubieten.

2019

Am 07. November 2019 findet ein Schnupperkurs "Gebärdensprache" statt. Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist eine eigenständige Sprache, die rein visuell wahrnehmbar ist. In dem Schnupperkurs erhalten Sie einen Einblick in die gebärden-sprachliche Kommunikation und lernen erste Gebärden und das Fingeralphabet zur grundlegenden Verständigung sowie natürliche Mimik und Gestik kennen. Nähere Informationen

Am 29. November 2019 findet eine Schulung "Erstellung barrierefreier Dokumente" statt. Nach der EU-Richtlinie 2016/2102 und dem sächsischen Barrierefreie-Websites-Gesetz müssen Webseiten bis September 2020 barrierefrei sein. Darunter zählen auch PDF-Dokumente auf Webseiten (z. B. Lehrunterlagen, Studien- und Prüfungsunterlagen, Formulare). Die Schulung befähigt die Teilnehmenden, bei der Erstellung von Dokumenten die Kriterien für Barrierefreiheit zu beachten. Mehr Informationen

Am 09. Dezember 2019 findet ein Workshop "Barrierefrei lehren – barrierefrei studieren" für Lehrende statt. Lehre barrierefrei zu gestalten, bedeutet die besonderen Belange von Studierenden mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Krankheiten zu berücksichtigen. Lehrende sind dafür verantwortlich mögliche Barrieren für beeinträchtigte Studierende bei der Vorbereitung und bei der Durchführung einer Lehrveranstaltung zu erkennen und zu beseitigen. Nähere Informationen

2018

In einer Inhouse-Schulung "Psychische Krankheiten bei Student_innen - was sie bedeuten und wie ich damit umgehe" am 12. Dezember 2018 wurden Grundkenntnisse über die wichtigsten psychischen Erkrankungen, ihre Hintergründe und Erscheinungsformen im Sinne von möglichen beobachtbaren Verhaltensweisen und Lernauffälligkeiten im Studium vermittelt. Ziel ist es Verwaltungsmitarbeitende, für häufige psychische Erkrankungen zu sensibilisieren und Unsicherheiten und Berührungsängste abzubauen. Zudem wurden Möglichkeiten der Unterstützung betroffener Studierender im Kontext der Studierendenverwaltung, Studierendenberatung sowie der Prüfungsverwaltung vermittelt.

2017

Der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (2017) zufolge sind 11 Prozent aller Studierenden in ihrem Studium beeinträchtigt. Die zahlenmäßig größte Gruppe bilden dabei psychische Erkrankungen, welche von 47 Prozent als Beeinträchtigungsart benannt wird. Daher stellte das am 26. Oktober 2017 stattfindende Seminarangebot "Studieren mit einer psychischen Beeinträchtigung" verschiedene psychische Erkrankungen vor und verdeutlichte, inwieweit diese das Studium erschweren und welche Möglichkeiten der Unterstützung durch Lehrende und Beratende es gibt. Ziel war es, die Akzeptanz für psychisch erkrankte Studierende zu erhöhen und ihrer Stigmatisierung entgegenzuwirken.