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Inklusive Hochschule
Inklusion

Inklusion & Aktionsplan der TU Chemnitz

„Im Allgemeinen sowie im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention im Speziellen ist eine respektvolle und tolerante Einstellung aller Hochschulmitglieder gegenüber den Rechten von Studieninteressenten, Studierenden und Beschäftigten mit Beeinträchtigungen gefordert. Mit den unterschiedlichsten Maßnahmen und nur durch gemeinsame Anstrengungen kann ein solcher Einstellungs- und Kulturwandel gelingen. Der Aktionsplan dokumentiert zum einen nachdrücklich, dass sich die TU Chemnitz über alle Handlungs- und Gestaltungsfelder hinweg bereits auf den Weg zu einer inklusiven Hochschule gemacht hat. Zum anderen zeigt er aber auch noch vor uns liegende Herausforderungen auf. Barrierefreies Lehren, Studieren, Forschen und Arbeiten – kurzum eine inklusive Hochschule – können wir nur gemeinsam voranbringen. Die Universitätsleitung wird ihren Teil zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der hochschulspezifischen Zielsetzungen beitragen, ermutigt die Inklusionsakteurinnen und -akteure, in ihrem Engagement nicht nachzulassen und bittet alle Mitglieder und Angehörigen der Universität um ihre aktive Mitwirkung“. (Grußwort des Rektors, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention)

Ausgehend von der 2009 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention sollen geeignete Maßnahmen als angemessene Vorkehrungen vor Diskriminierung und zur schrittweisen Umsetzung von Barrierefreiheit dafür Sorge tragen, dass auch an Hochschulen Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Rechte auf Bildung bzw. auf Beschäftigung voll und gleichberechtigt wahrnehmen können.

Für eine inklusionssensible TU Chemnitz bedarf es dabei Anstrengungen in vielen verschiedenen Bereichen und dem Engagement aller Hochschulangehörigen. Grundlage bildet der im Dezember 2017 vom Rektorat der TU Chemnitz beschlossene Aktionsplan „Die TU Chemnitz auf dem Weg zur inklusiven Hochschule“.

Dieser beruht auf einer systematischen Bestandsanalyse und definiert strategische Ziele für die Entwicklung zu einer inklusionssensiblen Hochschule und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für die Zielgruppe der Studierenden bzw. Beschäftigten mit Beeinträchtigungen an der TU Chemnitz.

10 Jahre UN-BRK und 1 Jahr Aktionsplan der TU Chemnitz

Vor 10 Jahren am 26.03.2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland in Kraft getreten. Die TU Chemnitz hat Ende 2017 einen Aktionsplan "Auf dem Weg zur inklusiven Hochschule" verabschiedet. 10 Jahre UN-BRK und 1 Jahr Aktionsplan der TU Chemnitz  geben Anlass, Bilanz zu ziehen. Aus diesem Grund und wie im Aktionsplan als eine von über 120 Einzelmaßnahmen vorgesehen (vgl. S. 236 im Abschnitt 4.1) wurde ein Jahresbericht 2018 zur Dokumentation der Aufgabenschwerpunkte der Koordinatorin für Inklusion und zum Umsetzungsstand der Maßnahmen in den einzelnen Handlungs- und Gestaltungsfeldern des Aktionsplanes veröffentlicht. Siehe auch: Pressemitteilung der sächsischen Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange; Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Menschenrechte e. V.