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Bauliches

Bauliche Barrierefreiheit

Im Rahmen der Erstellung des Aktionsplanes der TU Chemnitz erfolgte eine Bestandsaufnahme zur baulichen Barrierefreiheit an den vier Standorten der TU Chemnitz. Grundlage hierfür bildeten zum einen systematische Begehungen aller Universitätsteile im Februar und März 2017 durch Hilfskräfte an der Beratungsstelle Studium mit Beeinträchtigung der Zentralen Studienberatung sowie zum anderen ergänzende Campusrundgänge der Hilfskräfte der Koordinatorin für Inklusion im Oktober und November 2017. Es wurden jeweils der Zu- und Eingangsbereich, die Aufzugsanlagen sowie die behindertengerechten Toiletten untersucht.

Allgemeine Lage- und Campuspläne

Informationen zur Barrierefreiheit der einzelnen Universitätsteile

Universitätsteil Straße der Nationen

Universitätsteil Reichenhainer Straße

Universitätsteil Erfenschlager Straße

Universitätsteil Wilhelm-Raabe-Straße

Informationen für Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigung

Übersicht zu barrierefreien Sanitäranlagen an der TU Chemnitz

Übersicht zu höhenverstellbaren Tischen in Veranstaltungsräumen der TU Chemnitz und in der Universitätsbibliothek

FAQs zum barrierefreien Zugang für Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigung sowie für Rollstuhlnutzer_innen

Weitere Anmerkungen zur baulichen Barrierefreiheit

Ein vollkommen barrierefreier Campus der TU Chemnitz ist – wie an anderen Hochschulen auch – finanziell und bausubstanzlich nicht umsetzbar. So gaben 80 von 135 befragten Mitgliedsuniversitäten (vgl. Hochschulrektorenkonferenz 2013, S. 31) fehlende finanzielle Möglichkeiten als Grund dafür an, dass eine flächendeckende Barrierefreiheit bislang nicht realisiert werden konnte. Fehlende bauliche Möglichkeiten wurden von 75 Hochschulen als Begründung angeführt. Hier unterscheidet sich die Situation der TU Chemnitz also nicht von anderen (sächsischen) Hochschulstandorten.

Im Einzelfall werden bestehende Barrieren wie ein fehlender barrierefreier Gebäudezugang durch Verlegung von (Lehr-)Veranstaltungen kompensiert oder finden Termine oder Beratungsgespräche alternativ in zugänglichen Räumlichkeiten statt (betrifft z. B. das Internationale Universitätszentrum in der Bahnhofstraße 8/Uni-Teil Straße der Nationen oder das Dezernat Personal in der Carolastraße 8/Uni-Teil Straße der Nationen). Bitte wenden Sie sich jeweils an Ihre_n Ansprechpartner_in seitens der TU Chemnitz oder die Koordinatorin für Inklusion: Kontaktinformationen

Die gebäudenahen Außenräume und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wurden in der universitätseigenen Umfrage "Studium mit Beeinträchtigung (Sommer 2016) als ausreichend barrierefrei eingeschätzt, wenngleich hier noch Verbesserungen erreicht werden können. Hier ist eine Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz und der Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) vonnöten.

Ebenfalls noch unzureichend ist ein behindertengerechtes Parkkonzept, zumal an einigen Universitätsstandorten bzw. Gebäuden keinerlei Behindertenparkplätze vorhanden sind.

Interessantes

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hat auf Basis der aktuellen Gesetzgebung zu barrierefreiem Bauen und den Standards der DIN-Normen eine Checkliste entwickelt, mit der die bauliche Barrierefreiheit von Gebäuden erfasst und mögliche Handlungsbedarfe identifiziert werden können: Checkliste (PDF)