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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung 

Neuigkeiten

Am 2. Juni hieß es bei IKAT: Raus aus dem Büro, ran an die Kugeln! 🎳

05.06.2026

Bei unserem Kegelabend wurde schnell klar: Nicht nur in Forschung und Entwicklung steckt bei uns Ehrgeiz. Vom ersten Wurf an wurde konzentriert an Technik, Tempo und Zielgenauigkeit gefeilt, um möglichst viele Holz zu treffen.

Besonders beeindruckend war dabei Prof. Erhard Leidich, ehemaliger Leiter der Professur. Mit einer starken Leistung und bemerkenswerter Treffsicherheit über den gesamten Abend hinweg ließ er der Konkurrenz kaum eine Chance und sicherte sich souverän den ersten Platz. Damit bewies er eindrucksvoll, dass Erfahrung einfach unbezahlbar ist.

Der zweite Platz ging an Lars Friedrich, der mit konstant guten Würfen über alle Runden hinweg überzeugte. Ganz nach dem Motto: Wer dranbleibt, wird belohnt.

Auf dem dritten Platz landete Denny Knabner, der sich auch von weniger gelungenen Würfen nicht aus der Ruhe bringen ließ und bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfte.

Der Abend hat einmal mehr gezeigt: Der Wettbewerbsgeist von IKAT endet nicht an der Labortür. 💪

Herzlichen Glückwunsch an unsere Sieger:

🥇 Prof. Erhard Leidich
🥈 Lars Friedrich
🥉 Denny Knabner

Ein großes Dankeschön geht an Sebastian Radtke für die Organisation und dafür, dass dieser gelungene Abend überhaupt möglich wurde!

Wir freuen uns schon auf die Revanche. 😉

Arbeit verbindet, aber Natur schweißt zusammen

29.05.2026

Gestern hat das IKAT-Team den Schreibtisch gegen Wanderschuhe getauscht. Nach der Anreise mit der Bahn ging es bei perfektem Wetter von Zschopau aus durch das wunderschöne Erzgebirge, mit einer verdienten, reichhaltigen Pause auf der Burg Scharfenstein bis zum Schloss Wolkenstein.

​Abgerundet wurde der Tag durch einen tollen Ausklang im „Grenadier Restaurant“.

​Ein großes Dankeschön an das Orga-Team der Tour, bei der selbst der Erzgebirger neue Wege entdecken konnte! 🥾

IKAT auf dem Arbeitskreis Nichtschaltbare Kupplungen in Bad Homburg vertreten

20.05.2026

Am 6. und 7. Mai nahm Herr Vivek Niel Jason Kanaparthy erstmals am Arbeitskreis „Nichtschaltbare Kupplungen“ in Bad Homburg bei Frankfurt teil. Gastgeber der Veranstaltung war das multinationale Unternehmen Ringspann GmbH, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Freiläufen, Industriebremsen, Wellen-Naben-Verbindungen, Kupplungen und Kupplungssystemen spezialisiert hat.

Die Sitzung begann am Abend des 6. Mai mit einem Abendessen im Restaurant Bad Homburger Brauhaus, bei dem Forscher verschiedener Institute und Unternehmensvertreter Kontakte knüpfen und sich kennenlernen konnten.

Am nächsten Tag stellte Herr Kanaparthy gemeinsam mit Herrn Dr. Klärner vom Institut für Strukturleichtbau der TU Chemnitz ihr Projekt mit dem Titel „Momentübertragungsfähigkeit von Faser-Kunststoff-Verbindungen mit hypotrochoidischem Profil“ vor. Das Projekt fand großen Anklang und weckte das Interesse sowohl der Forscher als auch der Unternehmensvertreter.

Die Veranstaltung endete mit einer ausführlichen Werksbesichtigung bei Ringspann, bei der die Teilnehmer des Arbeitskreises die Produkte und Produktionstechnologien von Ringspann kennenlernen konnten.

Wir gratulieren Herrn Kanaparthy zu seinem ersten Arbeitskreis und wünschen ihm und Dr. Klärner viel Erfolg bei ihrer Forschung.

IKAT auf dem Dresdner Maschinenelemente Kolloquium 2026 in Dresden vertreten

11.05.2026

Am 5. und 6. Mai 2026 nahm das IKAT, vertreten durch Herrn Prof. Dr. sc. ETH Alexander Hasse sowie drei wissenschaftliche Mitarbeiter der Forschungsgruppe WNV/Festigkeit, im HYPERION Hotel Dresden am Schloss am Dresdner Maschinenelemente Kolloquium 2026 teil.

Die Tagung bot ein vielseitiges Programm mit interdisziplinären Beiträgen aus Industrie und Wissenschaft und eröffnete zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Den Auftakt der Institutsbeiträge bildete der Vortrag von Herrn Zylla zum Thema „Festigkeitsbewertung von festgewalzten Pressverbindungen“, in dem aktuelle Fragestellungen zur Festigkeitssteigerung mechanisch randschichtverfestigter Wellen und Pressverbindungen sowie zur Treffsicherheit bestehender Festigkeitskonzepte für festgewalzte Bauteile aufgegriffen wurden.

Am zweiten Konferenztag präsentierte Herr Hentschel den Vortrag „Gestaltfestigkeit von Innen-Rändelpressverbänden unter zyklischer Torsionsbelastung“ und stellte damit aktuelle Forschungsergebnisse zu kombiniert kraft- und formschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen vor.
Den Abschluss der Institutsbeiträge übernahm Professor Hasse als Sitzungsleiter der selbstadaptiven Maschinenelemente mit dem Vortrag „Selbstadaptive Konstruktionselemente: Prinzipien, Umsetzungen und Herausforderungen“, der zukunftsweisende Ansätze adaptiver Konstruktionselemente beleuchtete und die Notwendigkeit eines algorithmenbasierten Konstruktionsentwurfs hervorhob.

Neben dem fachlichen Programm überzeugte das DMK 2026 durch eine sehr gute Organisation, ein angenehmes Ambiente und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung.
Das IKAT bedankt sich herzlich beim IMM der TU Dresden sowie bei allen an der Organisation Beteiligten für die gelungene Durchführung des DMK 2026 und freut sich jetzt schon auf das DMK 2028.

Forschung

Das tiefe Lernen (DL) und die künstlichen neuronalen Netze (ANN) gehören beide zum Bereich des maschinellen Lernens (ML), der wiederum der KI zugeordnet ist. ANNs sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erlernen und auszuführen, was in den letzten Jahren zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat.
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.
Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwerkstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.
Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung schon gleich zu Beginn mit Denken? Wie lassen sich Grundprinzipien der Nachhaltigkeit: Menschenrechte, Kreislaufwirtschaft, Natur- und Ressourcenschutz und betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit in Produkten verankern? Welche Methoden und Fähigkeiten benötigen Entwickler, Konstrukteure und Manager zur Umsetzung nachhaltiger Produkte in ihrer ganzen Komplexität?