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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
Professur MP
Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung 

Neuigkeiten

Schattenspiel begeistert beim Start in die Sommerferien

14.07.2026

Die Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung (MP) beteiligte sich am 3. Juli 2026 an der Veranstaltung „Dein Start in die Sommerferien mit der TU Chemnitz“ auf dem Chemnitzer Neumarkt. Zahlreiche Familien, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Mitmachangebote der Universität zu entdecken. Die Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg und bot einen gelungenen Auftakt in die Sommerferien.

Ein besonderer Anziehungspunkt war erneut das interaktive Schattenspiel unserer Professur, das bei Groß und Klein auf großes Interesse stieß. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer ließ es sich nicht nehmen, die Installation selbst auszuprobieren. Das beigefügte Foto hält diesen besonderen Moment fest und zeigt ihn beim Testen des Schattenspiels. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich für’s Mitspielen bedanken.

Die Professur freut sich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher sowie die vielen spannenden Gespräche. Veranstaltungen wie diese bieten eine hervorragende Gelegenheit, Forschung und Entwicklung erlebbar zu machen und junge Menschen für Technik und Ingenieurwissenschaften zu begeistern.

Veröffentlichung des WiGeP Buches “Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung” -Buchbeitrag vom IKAT

10.07.2026

Neuer Sammelband der Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung e. V. zeigt, wie nachhaltige Produktentwicklung entlang des gesamten Produktlebenszyklus gestaltet werden kann, mit Beiträgen von Professorinnen und Professoren zu Themen wie Leichtbau, Ökobilanzierung, zirkulärer Wirtschaft und digitalen Zwillingen. Das IKAT trägt ein Kapitel bei, das die Werkstoffauswahl aus einer Systemperspektive betrachtet und zeigt, wie ihr Einfluss auf die Nachhaltigkeit komplexer sozial-technischer Systeme in der Produktentwicklung berücksichtigt werden kann. Das Buch richtet sich an Studierende, Forschende und Fachleute aus der Praxis.

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-52117-2_12

IKAT auf dem PA AK Gleitlager in Aachen

06.07.2026

Vom 23. bis 24. Juni 2026 fand der PA AK Gleitlager am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) sowie am Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) in Aachen statt.

Herr Friedrich präsentierte den aktuellen Stand des Projekts „Kombilager II“ (FVA 884 II). Anschließend stellte Herr Ebermann die Ergebnisse zum Thema „Gleitlagersystemtoleranzen“ (FVA 803 III) vor. Den Abschluss der Fachvorträge bildete Herr Prase, der die neuesten Erkenntnisse aus dem DFG-Vorhaben „Zustandscharakterisierung hydrodynamischer Gleitlager auf Basis kapazitiver Effekte“ präsentierte.

Ergänzend zu den Vorträgen standen Institutsbesichtigungen am ILT und MSE sowie eine Führung durch das Versuchsfeld des Center for Wind Turbines (CWD) auf dem Programm.

Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Organisation und freuen uns bereits auf den nächsten Arbeitskreis.

Werde Innovator – studiere MUT

15.06.2026

Der Studiengang Mensch-Umwelt-Technik MUT an der TU Chemnitz hat Innovatorinnen zum Ziel. Dazu kombinieren wir Wissen und Fertigkeiten aus vielen Disziplinen mit Gestaltungswillen und Gestaltungsmut. Dafür beginnen wir das Studium mit dem Umweltmodul, in dem wir uns in 15 Exkursionen jeweils ein Stück Welt von einem Experten erklären lassen. Wir waren unter anderem im Moor, auf Bergwiesen und in den Tropen, im Uranbergwerk, haben die UN Klimakonferenz imitiert und uns Aquaponik angesehen. Es ist toll zu sehen, wie sich diese Exkursionen bei den Teilnehmern zu einem konsistenten Weltbild verdichten.

Forschung

Das tiefe Lernen (DL) und die künstlichen neuronalen Netze (ANN) gehören beide zum Bereich des maschinellen Lernens (ML), der wiederum der KI zugeordnet ist. ANNs sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erlernen und auszuführen, was in den letzten Jahren zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat.
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.
Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwerkstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.
Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung schon gleich zu Beginn mit Denken? Wie lassen sich Grundprinzipien der Nachhaltigkeit: Menschenrechte, Kreislaufwirtschaft, Natur- und Ressourcenschutz und betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit in Produkten verankern? Welche Methoden und Fähigkeiten benötigen Entwickler, Konstrukteure und Manager zur Umsetzung nachhaltiger Produkte in ihrer ganzen Komplexität?