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Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allg. & Arbeitspsychologie
Forschungsgruppe Allgemeine & Arbeitspsychologie 

DRadEsel

Beleuchtung der Dunkelziffer sicherheitskritischer Ereignisse zwischen Radfahrenden, Radfahrenden und PKW, Fußgängern sowie ÖPNV: Eine repräsentative stationäre Beobachtungsstudie an urbanen Verkehrsknotenpunkten mit Interviews in Deutschland

Partner

  • ADFC Chemnitz e.V.
  • IAOV Chemnitz GmbH
  • LMU München (Lehr- und Forschungseinheit Mensch-Umwelt-Beziehungen)
  • Stadt Chemnitz (Abt. Verkehrsplanung)
  • TU Berlin (Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung)

Förderung

Logo von BMVI

BMVI Förderprogramm "Nationaler Radverkehrsplan 2020",
Förderkennzeichen: VB1913

Laufzeit

08/2019 - 06/2022

Beschreibung

Das Ziel von DRadEsel ist es, eine möglichst repräsentative Aussage über die Häufigkeit von sicherheitskritischen Ereignissen zwischen Radfahrenden untereinander, Radfahrenden und Pkw-Fahrenden, zu Fuß Gehenden und dem ÖPNV zu machen. Dazu wird ein Erhebungsinstrument bestehend aus einem Beobachtungsleitfaden sowie einem halbstandardisierten Interview entwickelt, welches im Rahmen einer Machbarkeitsstudie im Herbst 2019 zunächst evaluiert und folglich weiterentwickelt wird. Mit Hilfe des Erhebungsinstruments sollen neue Erkenntnisse zu Einflussfaktoren auf die Dunkelziffer und das Sicherheitsempfinden der Radfahrenden gewonnen werden. Das finale Erhebungsinstrument wird im Rahmen einer repräsentativen Beobachtungsstudie im Jahr 2020 zum Einsatz kommen, welche in drei verschieden fahrradfreundlichen deutschen Städten durchgeführt wird. Abschließend werden die erhobenen Daten im Hinblick auf die Prävalenz sicherheitskritischer Situationen von Radfahrenden untersucht und der Einfluss von personellen, infrastrukturellen und zeitlichen Faktoren mit Hilfe statistischer Analysen bestimmt. Zusammenhänge zwischen den Angaben der Radfahrenden zum Sicherheitsempfinden im Allgemeinen als auch während einer sicherheitskritischen Situation werden ebenfalls betrachtet. Neben der wissenschaftlichen Verwertung auf Fachtagungen und Konferenzen werden aus den Ergebnissen letztlich Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen (zu baulichen Maßnahmen bzw. infrastrukturellen Änderungen sowie zu fahrzeug- bzw. radseitigen Hard- und Software-Lösungen) für die Kommunen abgeleitet und verbreitet. Damit trägt das Projekt DRadEsel übergreifend zu den Zielen des NRVP2020 bei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

Weitere Informationen zu DRadEsel: Link

Kontakt M.Sc. Psych. Maria Kreußlein  
Mitarbeiterin M.Sc. Sensorik und kogn. Psych. Sabine Springer  

Schlussbericht

DRadEsel-Erhebungsinstrumente

Die in DRadEsel entwickelten und erprobten Erhebungsinstrumente zur Untersuchung sicherheitskritischer Situationen von Radfahrenden umfassen:

Zur korrekten Anwendung der Erhebungsinstrumente wird empfohlen, die zugehörigen Schulungsmaterialien vorbereitend zu nutzen:

Die Weiternutzung der entwickelten Erhebungsinstrumente in anderen Forschungsprojekten zur Anwendung auf weitere Verkehrssituationen, Städte und Kontextfaktoren ist ausdrücklich erwünscht, um gemeinsam und einheitlich mehr Licht in das Dunkelfeld sicherheitskritischer Ereignisse von Radfahrenden zu bringen.

Publikationen, Vorträge, Poster

Springer, S., Kreußlein, M., Krems, J. F. (2021). Shedding Light on the Dark-Field of Cyclists’ Safety Critical Events: A Feasibility Study in Germany. Proceedings of 9th International Cycling Safety Conference ICSC 2021. Lund, Sweden. Link.

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