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Reflexivität als Kompetenz
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Wie kann man Reflexivität als personale Kompetenz operational fassen? Welche Rolle spielt Reflexivität auf der Ebene betrieblicher Experten und inwieweit lassen sich kausale Zusammenhänge mit dem Lebens- und Berufsalter herstellen? Welcher Typus von Unternehmenskultur befördert die Integration der demografischen Frage in die Unternehmenspolitik und welcher behindert sie eher? Wie interagieren, konfligieren und koevolvieren reflexive Kompetenzen mit den Innovationsmilieus von Organisationen bzw. Organisationseinheiten?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das BMBF-Verbundprojekt "Reflexivität und Kreativität als Kompetenz. Innovationsfähigkeit im Kontext alternder Gesellschaften". Ergänzend zu einem bereits entwickelten Instrument zur Analyse und Gestaltung der Innovationsfähigkeit auf institutioneller Ebene wird unter der Federführung des Lehrstuhls für Innovationsforschung und nachhaltiges Ressourcenmanagement ein komplementäres Instrument auf personaler Ebene vorgelegt.

Das Forschungsvorhaben fasst Innovationskompetenz konzeptionell neu und strebt damit an, die bislang diffuse Diskussion über die Innovationsfähigkeit Älterer mit einem klaren, interdisziplinär fundierten Kompetenzmodell voranzubringen. Im Einzelnen wird dieses Ziel verfolgt in Gestalt von fünf wissenschaftlichen und technischen Arbeitszielen des Verbundvorhabens: der Arbeit an einer Theorie personaler Innovationsfähigkeit (1), einem Verfahren der Bewertung von Innovationskompetenz (2), einem Ansatz zur Analyse förderlicher und hemmender Bedingungen (3), einer Typologie demografiebezogener Innovations- und Unternehmenskultur (4) und einem Gestaltungskonzept der Innovationsfähigkeit (5), hier bezogen auf das Arbeitsvermögen und seine Entwicklung bis in den Übergang zum Ruhestand.

Das Projekt startete Anfang 2012 und läuft bis Ende 2014. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfond. Mit dem Förderschwerpunkt "Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel" sollen zukunftsorientierter Lösungen für eine präventive Arbeits- und Personalpolitik erarbeitet werden.

 

 

 

 

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