Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Studium

Auszeichnung für Projektidee "Learning Innovation Engineering"

Curriculum 4.0: Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU überzeugt Stifterverband mit Reform-Initiative zur technikbasierten und kompetenzorientierten Lehre im Maschinenbau

Im Mai 2016 hat der Stifterverband mit dem Förderprogramm „Curriculum 4.0“ deutschlandweit Hochschulen aufgerufen, Ideen und Ansätze der Digitalisierung für Studiengangsreformen einzureichen. Das Förderprogramm zielt darauf ab, die Curricula bestehender Studiengänge weiterzuentwickeln, neue Studieninhalte aufzugreifen sowie Studien- und Lernformen an eine zunehmend durch Digitalisierung geprägte Lebens- und Arbeitswelt anzupassen. Aus 150 eingesendeten Skizzen zum Förderprogramm „Curriculum 4.0“ hat eine 15köpfige Jury aus fachkundigen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die zwölf vielversprechendsten Anträge ausgewählt, darunter auch den Antrag „Learning Innovation Engineering. Reform-Initiative zur technikbasierten und kompetenzorientierten Lehre im Maschinenbau“ der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz. Am 24. Oktober 2016 fand in Berlin die feierliche Preisvergabe an die Gewinner des Förderprogramms statt. Zudem konnten sich die Vertreter der geförderten Projekte zum Thema "Curriculumsentwicklung" austauschen.

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement unter Leitung von Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann hat ab November 2016 über zwei Jahre hinweg die Möglichkeit, vorhandene Erfahrungen digitalisierter Lehre an dieser Professur auf den Chemnitzer Master-Studiengang Systems Engineering zu übertragen. "Angelegt als Innovationsprozess soll so ein nachhaltiger Beitrag zur Modernisierung der Ingenieursausbildung an der TU Chemnitz geleistet werden", sagt Bullinger-Hoffmann.

Im Vorfeld der Einreichung der Skizze erfolgte an der Fakultät für Maschinenbau eine Abstimmung mit zentralen am Reformprozess einzubeziehenden und beteiligten Akteuren, wie der Fakultätsleitung, dem Beauftragten für Lehre, Studium und Weiterbildung, der Beauftragten für Studienangebotsentwicklung und –optimierung, der Beauftragten für Studienangelegenheiten sowie Lehrende der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb. "Gemeinsam wurden Gestaltungsansätze herausgearbeitet, um nun sehr fokussiert und nachhaltig zur Verfügung gestellte Ressourcen zur Forschung und Entwicklung der Digitalisierung der Lehre zu nutzen", so die Chemnitzer Professorin.

Der Stifterverband agiert seit 1920 mit umfassender Expertise als Vordenker und Impulsgeber in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation. Im Stifterverband treffen mehr als 3.000 Mitglieder, darunter hochrangige Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf einer Plattform zusammen. Diese Verbindung ist in Deutschland einzigartig. Nach Aussage des Sifterverbandes werden die durch dieses Netzwerk entstehenden Synergieeffekte genutzt, um Wissen zu verknüpfen, Zuwendungen effektiv einzusetzen und dadurch Ideen mit großer Schlagkraft zu entwickeln.

Weitere Informationen erteilt Yvonne Heim, Telefon 0371 531-34927, E-Mail yvonne.heim@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
25.10.2016

Mehr Artikel zu:

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Mehrer Personen stehen in einem Foyer und halten die großen gelben Buchstaben D, G, F und E in den Händen.

    Diskurs über Bildungsungleichheit, Teilhabe und Integration im Kontext von Migration und Flucht

    Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft der TU Chemnitz gestaltete Symposium auf dem 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …

  • Fünf Bücher liegen auf einem grünen Sofa.

    Literatur ins Gespräch bringen

    27. Literarisches Quintett verspricht am 5. Mai 2026 wieder bereichernde Analysen, Bücher-Tipps und gute Unterhaltung – langjährige Bibliotheksdirektorin Angela Malz agiert letztmalig auf der Bühne …