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Oster-Extra: Von Perceval zu Parsifal

Die etwas andere Einführung eines Opernbesuches: Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Fasbender spricht am 2. April 2015 um 19.30 Uhr über Wagners Meisterwerk und den alten Mythos von Parzival

Richard Wagners Bühnenweihfestspiel und zugleich letztes großes Werk "Parsifal" wird pünktlich zum Karfreitag am Opernhaus Chemnitz wieder zu sehen sein. "Wagners Interpretation der Geschichte des reinen Toren und der in Not geratenen Gralsritter, zu der er so faszinierende Musik geschrieben hat, ist stoffgeschichtlich gewissermaßen nur die Spitze eines Eisbergs", sagt Prof. Dr. Christoph Fasbender, Inhaber der Professur für Deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit der Technischen Universität Chemnitz. Er lädt alle, die den Besuch einer Aufführung erwägen, wie auch alle, die sich Richard Wagner verbunden fühlen, am Gründonnerstag, dem 2. April 2015, um 19.30 Uhr ins Foyer des Opernhauses ein. Hier beleuchtet der Literaturwissenschaftler in einem lebendigen Vortrag über den alten Mythos von Parzival, die Vorgeschichte zu Richard Wagners Oper. Im Mittelpunkt steht das Meisterwerk mittelalterlicher Literatur, der "Parzival" Wolframs von Eschenbach: "Dies ist ein Roman über den Menschen, der Vergebung erlangen kann, obwohl er immer wieder handelt, ohne die Dinge zu überblicken; den Menschen, der immer wieder Fehler macht, der schwarz und weiß ist wie eine Elster, gut und böse zugleich - aber der deswegen nicht verworfen ist", meint Prof. Fasbender. Es sei ein aufregend modernes Stück Anthropologie um das Jahr 1200. Der Eintritt zu dieser etwas anderen Einführung eines Opernbesuches ist frei, eine Anmeldung unter Telefon 0371- 6969-661 oder an info@theater-chemnitz.de wird erbeten.

Weitere Informationen und Aufführungstermine des Bühnenweihfestspiels "Parsifal": http://www.theater-chemnitz.de/sparten/oper/repertoire/par_wa1415.html

Mario Steinebach
29.03.2015

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