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Angehende Diplomaten auf Studienreise

Turkmenische Studierende besuchten drei Tage die TU Chemnitz - Professur Internationale Politik erläuterte im Seminar die deutsche Außenpolitik und die europäische Integration

Turkmenistan ist ein recht geschlossenes und politisch isoliertes Land am Kaspischen Meer. Der Deutsche Akademische Austauschdienst bot nun 15 Studierenden auf einer zehntägigen Studienreise die Chance, Deutschland und deutsche Universitäten kennenzulernen. Die angehende jungen Diplomaten, die am Institut für Internationale Beziehungen in der Hauptstadt Ashgabat auf ihren Beruf vorbereitet werden, besuchten sächsische Hochschulorte und Berlin. Begleitet wurden die acht jungen Frauen und sieben jungen Männer von Murat Ozbekbaev, einem Vertreter des turkmenischen Außenministeriums und ihrem deutschen Lektor Daniel Lepetit, der die Reise angeregt und organisiert hatte.

Vom 31. Juli bis 2. August 2014 besuchten sie die TU Chemnitz. Neben dem Kennenlernen der Stadt und der Universität standen auch wissenschaftliche Vorträge durch die Professur Internationale Politik auf dem Programm. An der TU Chemnitz befassten sie sich im Seminar von Prof. Dr. Beate Neuss und Dr. Antje Nötzold mit der deutschen Außenpolitik und der europäischen Integration. Vorkenntnisse hatten sie bereits während ihres Deutschunterrichts in Turkmenistan erhalten. Da Turkmenistan reich an Öl- und Gasvorkommen ist, interessierte die Teilnehmer der Studienreise auch der deutsche Blick auf die globalen Trends und Herausforderungen der Versorgungssicherheit und die sich daraus für Turkmenistan ergebenden wirtschaftlichen Chancen.

Gleich am ersten Abend besuchten sie auch die Innenstadt. Das Wetter war der Gruppe hold, erinnerte die Besucher aus dem extrem heißen Turkmenistan dennoch eher an Winter. Die Turkmenen trafen zum Abendessen auf dem Marktplatz mit deutschen Studierenden zusammen – in Deutsch, Englisch und Russisch tauschte man sich über Studium und Politik aus. Die entspannte Atmosphäre auf dem Marktplatz mit Musik und Tanz beim Weinfest begeisterte sie ebenso, wie der Rundgang über den Campus Reichenhainer Straße der Universität. Die Biergartenatmosphäre auf dem Schlossberg am letzten Abend, bei dem sie sich wieder mit Deutschen austauschen konnten, rundete das positive Bild des Besuchs der Technischen Universität Chemnitz und der Stadt ab. Der Abschied fiel entsprechend herzlich aus bevor es weiter nach Berlin zum Termin mit dem turkmenischen Botschafter ging.

Weitere Informationen geben Prof. Dr. Beate Neuss, Telefon 0371/531-27730,E-Mail beate.neuss@phil.tu-chemnitz.de, und Dr. Antje Nötzold, Telefon 0371/531-35570, E-Mail antje.noetzold@phil.tu-chemnitz.d.

(Autorin: Dr. Antje Nötzold)

Mario Steinebach
10.08.2014

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