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Stolze Bilanz und ehrgeizige Ziele

Neujahrsempfang der Fakultät für Maschinenbau zeigte, wie sich die Fakultät strategischen Herausforderungen in Forschung und Lehre stellt

In guter Tradition begrüßte auch dieses Jahr Ende Januar der Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Thomas Lampke, Mitglieder, Freunde und Angehörige der Universität zum Neujahrsempfang. Dieses Mal fand die gut besuchte Veranstaltung in der neu bezogenen Forschungshalle des Instituts für Automobilforschung in der Schulstraße in Chemnitz statt. Hier wird zukünftig an mobilen Systemen aller Art, insbesondere aber an wasserstoffgetriebenen und mit neuen Bremssystemen ausgerüsteten Fahrzeugen sowie an Elektrorollern und modernen Zugmaschinen geforscht.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Fakultät für die TU Chemnitz hervor. Er betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Fakultät und verwies auf die überproportional erbrachten Beiträge des Maschinenbaus zu den wissenschaftlichen Kennzahlen der TU Chemnitz. Das sehr positive Erscheinungsbild der TU Chemnitz profitiere nachweislich von den im Maschinenbau erzielten Erfolgen in Lehre, Forschung und Transfer, wofür er ausdrücklich allen Akteuren und Akteurinnen dankte.

Anschließend ließ der Dekan das Jahr 2019 Revue passieren und wies auf die Höhepunkte anhand ausgewählter Ergebnisse hin. Er dankte den Kolleginnen und Kollegen, allen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern und Geschäftspartnerinnen für die geleistete Arbeit, das konstruktive Mitwirken und die kreativen Ansätze, ohne die ein Erfolg nicht möglich ist. Die eingeworbenen Drittmittel bewegten sich auf dem hohen Niveau von 2018, gleiches gilt für die abgeschlossenen Promotionen und Habilitationen sowie die Anzahl der Veröffentlichungen. Insgesamt hat die Fakultät für Maschinenbau in fast allen durch die Zielvereinbarung festgelegten Kategorien ihren Beitrag zum Gesamtergebnis der Universität erhöht. Ein Wermutstropfen ist die Entwicklung der Studierendenzahlen, auch im Maschinenbau. Trotz weiterentwickelter, vielfältiger Formate, zu denen diverser Aktivitäten mit Schulen, Messauftritte, Plakatierungen, elektronische News, in-house Praktika, Tage der offenen Tür, die lange Nacht der Wissenschaft etc. zählen, bleibt ein Rückgang an Immatrikulationen zu verzeichnen. Hier wird die Fakultät alles daran setzen, noch attraktiver für die Studierenden zu werden und diesbezügliche Maßnahmen mit dem Rektorat und weiteren Akteuren koordinieren, so der Dekan.

Hieran anknüpfend gab Lampke den erwarteten Ausblick auf das Jahr 2020 und stellte einige zentrale Ziele vor. Neben dem bereits genannten Ziel einer effektiven Studierendenwerbung soll die Systemakkreditierung vorangetrieben werden. Die Fakultät wird sich darüber hinaus mit der Ausschreibung der eingeworbenen Tenure Track Professuren aus dem Bund und Länder Programm beschäftigen. Von großer Bedeutung ist zudem der erfolgreiche und zeitnahe Abschluss laufender Berufungsverfahren. Durch eine stärkere Fokussierung auf die Förderformate der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) soll die Sichtbarkeit des Forschungsprofils der TU Chemnitz verbessert werden, was zwangsläufig positive Auswirkungen auf die Qualität der Lehre, die Anzahl hochwertiger Publikationen und den Erfolg von Promotions- und Habilitationsverfahren hat. Die dazu nötige Forschungsinfrastruktur und Forschungsfläche am Standort soll auf der Basis eines bald vorliegenden Zukunftsplans vorangetrieben werden. Infolge mangelnder Flächen auf dem Technologiecampus geschieht die Forschung des Maschinenbaus auf weit verstreuten Flächen in der Stadt Chemnitz, was die notwendige Verschränkung der Themen und Technologien massiv behindert. Hier ist dringend Abhilfe zu schaffen, um die selbstgesteckten Ansprüche zu erfüllen.

Noch lange waren die Teilnehmer bei einem Imbiss zusammen und diskutierten über die angesprochenen Themen und Projekte. Zum Schluss sei dem Gastgeber Prof. Dr. Ralph Mayer und seinem Team für die Organisation vor Ort und die gewährten Einblicke in das Forschungsgebiet nochmals herzlich gedankt.

(Autoren: Christian Vogel, Prof. Dr. Andreas Schubert, Prof. Dr. Thomas Lampke)

Mario Steinebach
05.02.2020

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