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Hilfe auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0

Arbeitswissenschaftler an Vorstudie zur Entwicklung einer bedarfs- und nutzergerechten Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einführung und Anwendung von Industrie 4.0 beteiligt

Anfang April 2019 veröffentlichte der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 eine Vorstudie zur Entwicklung einer bedarfs- und nutzergerechten Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Einführung und Anwendung von Industrie 4.0. Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann, Inhaberin der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz, ist Mitglied im Forschungsbeirat und gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Gausemeier vom Heinz-Nixdorf-Institut der Universität Paderborn für die Projektleitung der Studie verantwortlich. Mitautoren der Studie von Seiten der Chemnitzer Professur sind Yvonne Heim und Dr. Thomas Löffler.

Zum Inhalt: Die unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefassten neuen, digital basierten Technologien, Wertschöpfungnetze und Geschäftsmodelle bieten auch KMU vielfältige Chancen. Stärken der Unternehmen bei der Einführung von Industrie 4.0 sind unter anderem kurze Kommunikationswege, schnelle Entscheidungen und flache Hierarchien. Dem stehen Schwächen wie begrenzte eigene Ressourcen, schwache Positionen in der Werschöpfungskette und fehlende Skalierbarkeit von Industrie 4.0-Lösungen in der für KMU-typischen Einzel- und Kleinserienfertigung gegenüber. Um diese Firmen auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0  zu unterstützen, stellen Bund, Länder und weitere Akteure vielfältige Angebote zur Verfügung. Diese werden in der Vorstudie mit den Bedarfen von KMU aus dem produzierenden Sektor abgeglichen. Zur Weiterentwicklung der KMU-Unterstützung werden fünf Handlungsfelder formuliert.

Zum Download der Studie: https://www.acatech.de/wp-content/uploads/2019/04/Forschungsbeirat_BMBF_KMU-Studie_web_bf-1.pdf

Mario Steinebach
05.04.2019

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