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64 junge Chemikerinnen und Chemiker zeigen ihr Können

Beim 42. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz werden am 8. Februar 2018 nicht nur die Köpfe der Schülerinnen und Schüler westsächsischer Gymnasien rauchen

Am 8. Februar 2018 findet an der Technischen Universität Chemnitz der 42. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" statt, den das Institut für Chemie gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung durchführt. 64 Schülerinnen und Schüler - jeweils die zwei besten Chemiker der Klassenstufen 10 und 11 - werden ab 9.30 Uhr im Mittelbau der TU, Straße der Nationen 62, im Hörsaal 232 ihre Kenntnisse und ihr Können unter Beweis stellen. Die Schüler, die alle aus zehnten Klassen der westsächsischen Gymnasien kommen, müssen beim Wettbewerb chemische Experimente durchführen und theoretische Aufgaben lösen – das alles ohne Tafelwerk. Im Mittelpunkt steht dieses Mal die Chemie der Elemente der V. Hauptgruppe und ihrer Verbindungen, das bekannteste Element dieser Hauptgruppe ist übrigens der Stickstoff.

Nach der Mittagspause laden Prof. Dr. Marc Armbrüster, Inhaber der Professur Materialien für innovative Energiekonzepte, und sein Team zu einer Experimentalvorlesung ein. Um 13.30 Uhr im Hörsaal 232 widmen sie sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der chemischen Energiekonversion. Ab 14.30 Uhr erhalten die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs in diesem Hörsaal aus den Händen der Organisatoren und der Vertreter des Landesamtes für Schule und Bildung aus Chemnitz und Zwickau Siegerurkunden sowie Buch- und Sachpreise.

Benannt ist der seit 1996 zweimal jährlich ausgetragene Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen TU Chemnitz Chemie lehrte. Er ist Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt ist auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Klaus Stöwe, Telefon 0371 531-35241, E-Mail cwc@chemie.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
06.02.2018

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