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Forschungshalle des Forschungsbereiches „Leichtbau im Bauwesen“ wird eingeweiht

TU Chemnitz verknüpft Kompetenzen aus den Bereichen des Maschinenbaus, der Werkstoffwissenschaften und des Bauwesens

Die Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) übergibt am 25. Oktober 2017 der Technischen Universität Chemnitz eine etwa 1.500 Quadratmeter große Forschungshalle im Chemnitzer Industrie- und Technologiepark ITC, Otto-Schmerbach-Straße 19. Diese Halle wird künftig vom Forschungsbereich „Leichtbau im Bauwesen“ der TU Chemnitz und dessen Partnern genutzt.

„Im Fokus der Grundlagen- und Anwendungsforschung steht die Entwicklung neuartiger Leichtbaukonzepte in Bauanwendungen, wobei das Hauptaugenmerk auf leichtbaugerechten Tragwerken im Bauwesen liegt“, sagt Prof. Dr. Lothar Kroll, Direktor des Institutes für Strukturleichtbau der TU Chemnitz. Gemeinsam mit weiteren Professuren der Fakultät für Maschinenbau, den beiden TU-An-Institute Cetex (Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen gGmbH) und STFI (Sächsisches Textilforschungsinstitut e. V.) und mehreren Industriepartnern werden auf dem Gebiet „Leichtbau im Bauwesen“ Themen wie Materialentwicklung, Formfindung, Strukturauslegung und Technologieoptimierung vorangetrieben. „Eine wesentliche Strategie ist dabei das fachübergreifende Denken und die interdisziplinäre Wissensgenerierung mit dem Ziel, die Erkenntnisse über den Leichtbau in das zum Teil noch stark konservative Bauwesen zu überführen. Insbesondere die Nutzung von Methoden und Technologien aus der der Fakultät für Maschinenbau schafft einen Mehrwert für zukunftsweisende Architekturen und Bauwerke“, so Kroll. Dadurch sollen auch die Innovationskraft und Marktpräsenz der beteiligten regionalen Unternehmen deutlich erhöht werden.

In den letzten zehn Jahren konnte auf Basis vieler erfolgreich durchgeführter Forschungsprojekte sowohl in der Grundlagenforschung, als auch in der anwendungsorientierten Entwicklung eine große Reputation der TU Chemnitz auf dem Gebiet des Leichtbaus im Bauwesen erworben werden. „Mit dem Einzug in die neue Forschungshalle werden künftig die Entwicklung faser- und textilverstärkter Materialien auf Basis mineralischer und polymerer Matrices sowie die Erarbeitung leichtbaugerechter Fertigungstechnologien weiter ausgebaut“, berichtete Dr. Sandra Gelbrich, Leiterin des Forschungsbereiches „Leichtbau im Bauwesen“. Damit werde durch die Verknüpfung von Kompetenzen aus den Bereichen des Maschinenbaus, der Werkstoffwissenschaften und des Bauwesen in Chemnitz ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Forschungslandschaft geschaffen. Die Forschungshalle wurde mit Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

Weitere Informationen erteilt Dr. Sandra Gelbrich, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, Telefon 0371 531-32192, E-Mail sandra.gelbrich@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
25.10.2017

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