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TU Chemnitz und Porsche Leipzig intensivieren Austausch

Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der TU Chemnitz erhielt am 27. September 2017 zwei Motoren der Porsche Leipzig GmbH zu Lehr- und Forschungszwecken

Die Porsche Leipzig GmbH übergab am 27. September 2017 zwei Panamera-V8-Motoren an die Technische Universität Chemnitz. Am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) der TU werden beide Motoren künftig als Forschungsobjekt sowie als Demonstrator in Lehre und Weiterbildung genutzt. Insbesondere sollen neue Anwendungsszenarien der Mensch-Technik-Interaktion entwickelt und demonstriert werden. Auch die Chemnitzer Studiengänge mit Bezug zum Automobil- und Maschinenbau werden davon profitieren.

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU untersucht mittels neuer Methoden, zum Beispiel Augmented Reality (Einblenden virtueller Informationen auf realen Objekten), neue Anwendungen der Interaktion von Mensch und Technik. „Beispielsweise steht deren Einsatz beim Anlernen von Werkern für komplexe Montagetätigkeiten oder als Assistenzsystem bei der Motorenfertigung der Zukunft im Fokus unserer Lehr- und Forschungsarbeit“, sagte Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann im Vorfeld der Übergabe. Die neuen Motoren werden zudem den Kern weiterer Demonstratoren und Forschungen innerhalb der Industrie 4.0-Testumgebung der erweiterten „Experimentier- und Digitalfabrik“ des IBF bilden. „Durch sie wird der praxisnahe Bezug für die Darstellung und Weiterentwicklung innovativer Logistik- und Montagekonzepte im neuen Bereich ‚Arbeitswelten 4.0‘ hergestellt“, so Prof. Dr. Egon Müller, Inhaber der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb.

„Das Bereitstellen der Motoren ist der Start eines intensiveren Austausches mit der TU Chemnitz“, sagt Thomas Riediger, Leiter Planung der Porsche Leipzig GmbH. „Wir unterstützen die Studierenden außerdem mit Expertenvorträgen und bieten Praktika sowie Abschlussarbeitsthemen, um den Wissenschaftsaustausch und den Nachwuchs zu fördern“, so Riediger.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Egon Müller, Telefon 0371 531-35309, E-Mail egon.mueller@mb.tu-chemnitz.de

Ein TV-Beitrag von CHEMNITZ FERNSEHEN findet sich im YouTube-Kanal der TU Chemnitz.

Mario Steinebach
27.09.2017

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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