Navigation

Inhalt Hotkeys
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Forschung

Modellfabrik im Kofferformat

Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz demonstriert auf der Hannover Messe ihr Know-how im Bereich virtueller und erweiterter Realität

„Augmented Reality - also die computergestützte Erweiterung der Realität - verknüpft real vorhandene Objekte mit virtuellen Informationen und verschafft so ein besseres Verständnis für komplizierte Sachverhalte“, erläutert Dr. Philipp Klimant, Leiter der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz. „Nicht nur Konzerne wie Facebook, Microsoft und Google haben Augmented Reality als Megatrend für die Industrie und den Handel identifiziert. Auch immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen in Deutschland wollen Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen als Wettbewerbsvorteil nutzen“, versichert der Wissenschaftler. Um die weitreichenden Kompetenzen der Chemnitzer Professur auf diesem Gebiet der breiten Öffentlichkeit anschaulich vorzustellen, hat er sich mit seinem Team eine messetaugliche Anwendung einfallen lassen: die „Modellfabrik im Kofferformat“.

Die Chemnitzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen sie vom 24. bis 28. April 2017 auf der Hannover Messe vor. „Da wir ja nicht unsere fußballfeldgroße Forschungshalle mit aufs Messegelände nehmen können, haben wir für unsere Modellfabrik verschiedene Miniaturausgaben von Werkzeugmaschinen im 3D-Druck gefertigt“, berichtet Klimant. „Hält nun der Besucher unseres Messestandes einen Tablet-Computer in die Nähe der Maschinenmodelle, werden auf dem Bildschirm zusätzliche Informationen über die realen Modelle eingeblendet. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die laufenden Prozesse des hochpräzisen Wasserstrahlschneidens besser darstellen bzw. die Energieflüsse und -verbräuche an einzelnen Komponenten einer Werkzeugmaschine während der Bearbeitung ablesen.“ Darüber hinaus werden eine Intralogistik-Lösung mit fahrerlosen Transportsystemen, bei der die sichere und intuitive Mensch-Maschine-Interaktion im Mittelpunkt steht, sowie die Steuerung eines Roboters mit redundanten Achsen am Modell anschaulich präsentiert.

Wer in die Chemnitzer „Modellfabrik im Kofferformat“ eintauchen möchte, kann dies auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ (Halle 2, Stand A38). Die gezeigten Anwendungsbeispiele sind sowohl für Kunden in Industriezweigen mit Großseriencharakter als auch für kleine und mittlere Unternehmen, die sich insbesondere mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, interessant.  

Weitere Informationen erteilt Dr. Philipp Klimant, Telefon 0371 531-36911, E-Mail philipp.klimant@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
30.03.2017

Mehr Artikel zu:

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel

  • 25 Jahre Wissen in allen Ausprägungen

    Philosophische Fakultät feiert am 24. Januar 2019 ihr 25-jähriges Bestehen – Festvortrag hält Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Lauer (Universität Basel) – Festwoche startet am 15. Januar …

  • Besuch aus Tschechien zum BIDS-Schnuppertag

    Schüler und Schülerinnen aus Tschechien lernten am 4. und 11. Dezember 2018 Chemnitzer Uni-Atmosphäre kennen …

  • Studienwahl leicht gemacht

    Aktionsreich und hochspannend: TU Chemnitz bietet zum „Tag der offenen Tür“ am 10. Januar 2019 ein umfangreiches Beratungsangebot und informiert über 101 Studiengänge …

  • Digitale Transformation im Blick

    13. Internationales Forschungskolloquium „Innovation und Wertschöpfung“ war zu Gast in Chemnitz - 2019 findet das nächste Treffen in Halle statt …