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Chancen und Grenzen des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht

Zentrum für Lehrerbildung lädt vom 23. bis 24. März 2017 zum Symposium „Lernen digital“ ein

Das Symposium „Lernen digital: Fachliche Lernprozesse im Elementar- und Primarbereich anregen“ findet am 23. und 24. März 2017 an der Technischen Universität Chemnitz statt. Initiiert wurde dieses Symposium von den Professuren für die Grundschuldidaktik Englisch (Jun.-Prof. Dr. Henriette Dausend) und Mathematik (Prof. Dr. Birgit Brandt) vom Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz. Beide wollen weitere Antworten auf die Frage finden, wie sich digitale Medien sinnvoll in den Schulunterricht integrieren lassen. Neben medienpädagogischen Überlegungen stehen vor allem Erkenntnisse aus Forschung und Unterrichtspraxis in Bezug auf konkrete Schulfächer im Mittelpunkt.

In zahlreichen Workshops und Vorträgen werden Erkenntnisse aus der Forschung und Praxis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert und in einen fachübergreifenden Diskurs gestellt. Auf diese Weise sollen Aktivitäten und Erkenntnisse zusammengetragen werden, die den Einsatz digitaler Medien weniger aus mediendidaktischer bzw. -pädagogischer Perspektive reflektieren, sondern vorrangig fachdidaktische Fragen in den Blick nehmen. Alle Ergebnisse sollen mit den teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Lehrerinnen und Lehrern, Studierenden und Interessierten diskutiert und reflektiert werden. „Dank eines solchen Austausches kann es gelingen, die Chancen und Grenzen des Einsatzes bestimmter Medien für fachliche Lernprozesse auszuloten“, sagt Dausend.

Als Einstieg in die Thematik werden in drei Hauptvorträgen aktuelle Forschungserkenntnisse mit Bezug auf den Einsatz von digitalen Medien in den Fächern Deutsch (Prof. Dr. Petra Anders; Freie Universität Berlin), Englisch (Prof. Dr. Annika Kolb und Prof. Dr. Thomas Raith; Pädagogische Hochschule Freiburg) und Mathematik (Prof. Dr. Silke Ladel; Universität Saarland) vorgestellt. Weiterhin diskutieren Forscherinnen und Forscher sowie und Praktikerinnen und Praktiker das Für und Wider der Einbindung von interaktiven Whiteboards, digitalen Schulbüchern, Tablets, Reading Pens, Smartphones und digitalen Lernspielen in den Unterricht. Dausend und Brandt haben neben europaweit angesiedelten Experten ebenfalls Vorträge und Workshops aus dem eigenen Haus in das Symposium zu integrieren. So stellen Kollegen anderer Schulfächer aus dem Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz ihre Forschung vor.

Die Veranstaltung wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus sowie von der Sächsischen Bildungsagentur Chemnitz unterstützt. „Auf diese Weise soll auch der regionale Anspruch gestärkt werden, die Digitalisierung und Medienbildung am Standort Sachsen voranzutreiben“, sagt Brandt. Interessierte können sich bis zum 28. Februar 2017 auf der Homepage des Symposiums anmelden.

Weitere Informationen zum Symposium sowie das Programm mit allen Vorträgen und Workshops:  https://www.tu-chemnitz.de/zlb/lernendigital/

Mario Steinebach
08.02.2017

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