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Sächsischer Verfassungsschutz informiert über Wirtschaftsspionage in Deutschland

Dr. Kai-Holmger Kretschmer vom Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen spricht am 15. Juni 2016 an der TU Chemnitz über die Gefahren von Wirtschaftsspionage aus sächsischer und bundesdeutscher Sicht

  • Technologie im Fokus: Ziel von Wirtschaftsspionage ist das Ausspähen von Wissen und Know-how, um sich strategische Vorteile auf den Märkten zu verschaffen. Foto und Grafik: Jacob Müller

Als führende Wirtschafts- und Industriemacht Europas ist Deutschland ein attraktives Spionageziel für ausländische Unternehmen und fremde Nachrichtendienste. Wirtschaftsspionage kann heutzutage sämtliche Formen konventioneller und moderner Ausspähungsmethoden umfassen. Ziel ist dabei stets, internes Wissen, Know-how und Technologien auszuspähen, um sich dadurch strategische Vorteile auf den Märkten zu verschaffen. Sehr aktiv in der Wirtschaftsspionage gegen deutsche Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sind China und Russland. Aber auch Länder, die zu den engen politischen Verbündeten Deutschlands zählen, spionieren mit großer Wahrscheinlichkeit heimische Unternehmen aus. Schätzungen zufolge gehen die jährlichen Verluste der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage in die Milliarden.

Dieser Herausforderung müssen sich die Wirtschaft und die Politik gemeinsam stellen. Ein wichtiges Instrument im Kampf gegen Wirtschaftsspionage sind dabei die deutschen Nachrichtendienste. Sie müssen stets über das nötige Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um den Schaden für die deutsche Wirtschaft möglichst gering halten zu können.

Dr. Kai-Holmger Kretschmer vom Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen wird daher am Mittwoch, dem 15. Juni 2016, an der TU Chemnitz einen Vortrag über die Gefahren von Wirtschaftsspionage aus sächsischer und bundesdeutscher Perspektive halten und über mögliche Gegenmaßnahmen informieren. Der öffentliche Vortrag mit anschließender Diskussion findet von 18 bis 19.30 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz im Raum N113 an der Reichenhainer Straße 90 statt. Der Vortrag wird organisiert von der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Stipendiatengruppe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kontakt: Jakob Kullik, Telefon 0371 531-39712, E-Mail jakob.kullik@phil.tu-chemnitz.de

(Autor: Jakob Kullik)

Katharina Thehos
10.06.2016

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