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Beim diesjährigen InitiativenTag am 15. April im Foyer des Hörsaalgebäudes bietet sich die Chance, das bunte Campusleben kennenzulernen

  • Im Hörsaalgebäude können sich bereits zum vierten Mal die studentischen Initiativen an der TU Chemnitz vorstellen. Zu den Veranstaltern des InitiativenTages gehört der Club der Kulturen. Foto: privat

Am Dienstag, dem 15. April 2014, findet der 4. InitiativenTag im Foyer des Hörsaalgebäudes der TU Chemnitz statt. Von 9 bis 16 Uhr können sich Interessierte an verschiedenen Ständen über die studentischen Initiativen und Vereine der Universität informieren und dabei einen Blick in den studentischen Alltag werfen. Erstmalig gibt es in diesem Jahr nicht nur einen zentralen Tag, wo sich die Initiativen präsentieren können, sondern gleich die "InitiativenWochen" im Anschluss. In den fünf nach Themengebieten (Wirtschaft, Interkulturelles, Wissenschaft, Film & Musik sowie Gesellschaft & Soziales) unterteilten Wochen haben die Initiativen und Vereine die Möglichkeit, durch Aktionen wie Interessenten-Abende, Stände in und vor der Mensa oder Präsentationen in Vorlesungen neue Mitglieder zu werben. Den Abschluss bildet das Campus- und Sportfest am 20. Mai 2014. "Neben der Theorie, die wir im Studium lernen, ist es wichtig, Praxiserfahrungen und Engagement vorweisen zu können. Dabei ist der InitiativenTag die beste Möglichkeit, um universitäre Initiativen aus den Bereichen wie Wirtschaft, Kultur oder Gesellschaft kennenzulernen und sich zu engagieren", sagt Julian Maier, Projektleiter des diesjährigen InitiativenTages und Mitglied bei jungblick consulting e.V.

2009 entwickelte der Studentenrat der Uni die Idee des InitiativenTages. Ziel ist es, den Studenten und Initiativen der TU eine Plattform zu geben, um sich präsentieren, neue Mitglieder zu werben und sich auch untereinander vernetzen zu können. "Mit der Einführung des Bachelor-Master-Systems ist studentisches Engagement schwieriger geworden. Die Einhaltung der Regelstudienzeit, BAföG und Auslandsaufenthalte machen ein intensives Engagement über mehrere Semester hinweg fast unmöglich", sagt Antonia Peters, Leiterin des Club der Kulturen (CdK) und Mitorganisatorin des InitiativenTages. Viele Initiativen können nicht dauerhaft existieren, weil ihnen (engagierte) Mitglieder fehlen. Dabei zahlt sich Engagement nicht nur im Lebenslauf aus, sondern fördert auch soziale Kompetenzen und bringt Praxiserfahrung mit sich.

Seit 2012 liegt die Organisation des InitiativenTages in der Hand von jungblick consulting e.V. und dem Club der Kulturen - zwei der ca. 70 studentischen Initiativen. Doch was haben der Club der Kulturen und jungblick consulting e.V. gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Interkulturelles gegen Wirtschaft. Studentenclub gegen Unternehmensberatung. Eine Gemeinsamkeit verbindet jedoch beide Initiativen: der Spaß und Ehrgeiz, sich neben dem Studium engagieren, Praxisluft schnuppern und neue Kontakte knüpfen zu wollen. So unterschiedlich ihre jeweiligen Interaktionsfelder auch sind, so sehr bietet die Zusammenarbeit neue Anreize, Kontakte und Austauschpotenzial. Aus diesem Gedanken entstand die Idee der gemeinsamen Organisation des jährlichen InitiativenTages an der Uni.

Der Club der Kulturen bereichert seit dem Jahr 2002 mit interkulturellen Veranstaltungen das Campusleben. Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Mensa bietet er allen Studierenden, Mitarbeitern und Interessierten ein Forum für geistigen und kulturellen Austausch. Studenten können sich mit Ideen in die Veranstaltungsorganisation einbringen, einen Einblick in die Arbeit mit Public Relations, Werbung und Organisation erhalten, oder selbst kreativ und aktiv werden. Zu erleben, was es bedeutet, Projekte aufzubauen, Veranstaltungen erfolgreich umzusetzen und mit Verantwortung in einem Team zu arbeiten, steht im Club der Kulturen an erster Stelle.

Jungblick consulting e.V. wurde im November 2011 als erste studentische Unternehmensberatung an der TU gegründet. Ihr Portfolio umfasst die Beratung von Unternehmen im Bereich Markt- und Wettbewerbsanalysen, Personaleinsatzkonzepte, Produkt-, Markt- und Vertriebsstrategien sowie Organisationsentwicklungen. Dazu bietet der Verein erste Kontakte in die Businesswelt, zum Beispiel durch Unternehmensexkursionen, Workshops oder Vorträge von Firmenvertretern. Für Studierende die optimale Möglichkeit ihr Theoriewissen in die Praxis umzusetzen, Erfahrungen im Projektmanagement und Controlling zu sammeln, Soft Skills auszubauen, erste Businesskontakte zu knüpfen oder sich mit kreativen Ideen in der PR und im Marketing einzubringen.

Teilnehmende des InitiativenTages 2014:

Amateurfunk, Amnesty International, Arbeiterkind e.V., Club der Kulturen, Fortis Saxonia, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), jungblick consulting e.V., Studentische Medientage Chemnitz, Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V. (MTP), Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit (NATUC) des Studentenrates, Patenprogramm, Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V. (SISS), Studentischer Börsenverein, Unicef, Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) (Stand: 7. April 2014)

Weitere Information zum Club der Kulturen: http://www.club-der-kulturen.de oder per Mail an kulturen@tu-chemnitz.de

Weitere Informationen zu jungblick consulting e.V.: http://www.jungblick.de

(Autorin: Antonia Peters)

Katharina Thehos
07.04.2014

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