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KiSS macht mobil

Um mehr Kinder für Sport zu begeistern, besucht die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz seit knapp zwei Jahren regelmäßig Chemnitzer Kindergärten

  • Am 11. Juli 2013 stattete KiSS mobil der Kindertagesstätte "Sportmäuse" einen Besuch ab. Die Trainingsstunden in dieser Kita werden betreut von Studierenden und Absolventen der TU Chemnitz. Foto: Philip Knauth
  • Jede Woche stehen andere Inhalte auf dem Sportprogramm - so lernen die Kinder zahlreiche Facetten des Breitensports kennen. Foto: Philip Knauth

Nun ist Schluss mit faulen Ausreden! Denn für Eltern, die bisher immer glaubten, dass Sport für ihre Sprösslinge unnötig, die Angebote ohnehin zu teuer und die Anfahrtswege viel zu weit seien, bietet die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz eine komfortable Lösung. "Vor etwa zwei Jahren entwickelten wir die Idee für das KiSS mobil-Programm. Dabei geht es darum, Sport- und Bewegungsstunden mobil in die Kitas der Stadt zu bringen. So können Eltern direkt in der Kita erreicht und über ein präventives Bewegungsangebot für ihr Kind informiert werden. Die Bewegungsangebote finden in den Räumlichkeiten der Kitas statt, sodass für die Eltern und ihre Kinder keine zusätzlichen Anfahrtswege entstehen", erklärt Dr. Tina Kießling, Mitarbeiterin in der KiSS, und fügt hinzu: "Fehlende zeitliche Ressourcen können auf diesem Weg als Barriere ausgeschaltet werden, da die Eltern das Kind ganz einfach nach der Bewegungsstunde aus der Kita abholen. Außerdem können Kinder von Eltern, deren Lebensstil und Präferenzen nicht oder nur gering sport- und bewegungsaffin ist, von der Begeisterung und den positiven Rückmeldungen anderer Kita-Eltern für eine Teilnahme ihre Kindes am Bewegungsangebot motiviert werden." Selbst aus finanzieller Sicht fordert die Programmteilnahme kaum Aufwendungen von den Eltern, denn durch die Anerkennung als Präventionskurse, werden die Teilnahmekosten für die KiSS-Bewegungsprogramme zumindest teilweise von den Krankenkassen getragen.

Die Dauer der Kurse erstreckt sich in der Regel über vier Monate, in denen die Kinder zahlreiche Facetten des Breitensports kennenlernen. "Die Kurse finden wöchentlich statt und dauern etwa 60 Minuten. Inhaltlich sind die Kurse von Woche zu Woche unterschiedlich. So versuchen wir, den Kindern im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche sportliche Kompetenzen zu vermitteln. Natürlich passen wir das Angebot dabei immer an die jeweilige Altersgruppe an, bei den ganz Kleinen nehmen meist auch die Eltern am Nachmittag mit teil, um bei den verschiedenen Übungen Hilfestellungen zu geben", erklärt Kießling den Ablauf des Kursangebots.

Die zahlreichen Vorzüge von "KiSS mobil" hat auch Pia Vogel, Leiterin der Chemnitzer Kindertageseinrichtung Sportmäuse, längst erkannt: "Wir sind eine Einrichtung mit sportlichem Profil, sodass bei uns generell viele Bewegungsangebote in den Kindergartenalltag eingebunden sind, die durch das KiSS mobil-Programm sehr gut ergänzt werden." Wie wichtig sportliche Betätigung bereits in so jungen Jahren ist, weiß Vogel genau. Im Jahr 2005 hat die Kita-Leiterin an der TU Chemnitz schließlich erfolgreich ihr Magisterstudium in den Fächern Sport- und Erziehungswissenschaften abgeschlossen: "Von klein auf verfügt jeder Mensch über einen gewissen Bewegungsdrang und gerade im Alter ab zwei Jahren ist dieser extrem hoch, da auch die motorischen Fähigkeiten des Kindes bereits relativ gut ausgeprägt sind. Es ist also der perfekte Zeitpunkt, um die Kinder sportlich zu fördern und ihnen den Spaß und die Freude an der Bewegung zu vermitteln. Natürlich sind wir in diesem Zusammenhang auch für die Unterstützung der KiSS äußerst dankbar."

Die Technische Universität Chemnitz ist mit ihrem Institut für Sportwissenschaft wissenschaftlicher Kooperationspartner der Kindersportschule Chemnitz und trägt auf diesem Weg zur externen Evaluation, Qualitätssicherung und -entwicklung bei.

Kontakt: Dr. Tina Kießling, Mitarbeiterin KiSS, Telefon 0163 2639533, E-Mail tina.kiessling@wirtschaft.tu-chemnitz.de

(Autorin: Ina Huke)

Katharina Thehos
12.07.2013

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