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Besser hören dank der richtigen Therapie

Medizinvortragsreihe der TU und des Klinikums Chemnitz geht weiter - Prof. Dr. Jens Oeken spricht am 18. Juli 2012 über die Behandlung der Schwerhörigkeit

Die Vortragsreihe "Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" wird am 18. Juli 2012 um 17.30 Uhr im Hörsaal 305, Universitätsteil Straße der Nationen 62 in Chemnitz, fortgesetzt. Der Eintritt ist frei. Das Thema dieser Veranstaltung lautet "Behandlung der Schwerhörigkeit". Es referiert Prof. Dr. Jens Oeken, Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Klinikum Chemnitz gGmbH.

Mit rund zehn Millionen Betroffenen in Deutschland stellt die Schwerhörigkeit ein gesundheitspolitisch bedeutsames Problem dar. Die Ursachen bestehen meist in Schäden des Mittel- oder Innenohrs. Prof. Oeken stellt die unterschiedlichen Behandlungsmethoden vor. Während bei der Mittelohrschwerhörigkeit Operationen unter Nutzung extrem kleiner moderner Prothesen im Vordergrund stehen, kommen bei Innenohrschwerhörigkeiten verschiedene Hörsysteme zum Einsatz. In den vergangenen Jahren wurden auch zunehmend implantierbare Hörgeräte entwickelt, deren Anwendung jedoch genau definierten Krankheitszuständen vorbehalten bleibt. Bei gehörlosen Patienten kommt das Cochlear Implant zum Einsatz. "Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es heutzutage für nahezu jede Höreinschränkung eine Lösung gibt", so der Referent.

Katharina Thehos
16.07.2012

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