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DAAD startet Online-Spiel "Studi-Stadt"

Das preisgekrönte "WG-Casting" der Chemnitzer Informatik-Studentin Jennifer Bohn macht nun ausländische Studierende mit Deutschland vertraut

  • Das sind die Bewohner der Wohngemeinschaften der "Studi-Stadt". Wer mit ihnen spielen oder kommunizieren möchte, sollte sich in das Spiel einklicken. Grafik: DAAD/Jennifer Bohn
  • Ihr Konzept, das sie nun erfolgreich umsetzte, präsentierte Jennifer Bohn (r.) im Oktober 2010 im Fernsehstudio der Professur Medieninformatik Wettbewerbskoordinatorin Maike Steuer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Wolfgang Schmidt

Ausländische Studierende interaktiv und unterhaltsam über Studium und Leben in Deutschland zu informieren, ist seit einem Jahr das Ziel der Website http://www.study-in.de des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Nach Chats, Blogs und YouTube-Clips wird das Angebot nun um ein spielerisches Element erweitert: das Online-Spiel "Studi-Stadt". Es basiert auf einem Konzept der Informatik-Studentin Jennifer Bohn von der TU Chemnitz, die damit im vergangenen Jahr den Konzeptwettbewerb "Abenteuer Deutschland" des DAAD gewonnen hat.

In etwas mehr als einem Vierteljahr ist es der 26-Jährigen und ihrem fünfköpfigen Team gelungen, ihr Konzept eines "WG-Castings" zum Leben zu erwecken. In der Kölner UniMensa präsentierten sie am 5. April 2011 das fertige Spiel erstmals der Öffentlichkeit. Dr. Nina Lemmens, Leiterin der Abteilung Internationalisierung und Kommunikation im DAAD, lobte das Engagement und die Kreativität der Studierenden: "Ich bin sehr beeindruckt von der Leistung des gesamten Teams und stolz darauf, dass Studi-Stadt nun das Internetangebot des DAAD bereichert."

20.000 Euro erhielt Jennifer Bohn für die Umsetzung von "Studi-Stadt", das die Spieler auf Zimmersuche in einer fiktiven deutschen Stadt schickt: In fünf WGs stoßen sie dabei auf unterschiedliche Bewohner und damit auf verschiedene Themengebiete rund um die deutsche Sprache und Kultur. 50 ausländische Studierende hatten im Vorfeld bereits die Möglichkeit, "Studi-Stadt" auf Herz und Nieren zu testen. Demnach hatten 82 Prozent sehr viel Spaß beim Spielen. Genauso viele würden es auf jeden Fall ihren Freunden weiterempfehlen. Die Kommentare der Tester sind vielschichtig - mal gefällt die Jungs-WG ganz besonders, mal beeindrucken die Bewohner der Alternativ-WG. Das Spiel "Mülltrennung" stieß auch auf besonderes Interesse, da dieses typisch deutsche Thema für Ausländer oft neu ist.

Das Spiel wurde finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Kampagne "Studieren in Deutschland - Land der Ideen".

Weitere Informationen zum Online-Spiel finden sich auf http://www.studi-stadt.de, auf http://www.study-in.de und dessen Facebook-Profil Study.in.Germany.

Kontakt: Maike Steuer, DAAD, Online-Redaktion "Informationen für Ausländer", Telefon 0228 882-199, E-Mail steuer@daad.de

Mario Steinebach
05.04.2011

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