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Verpackungen im Test

TV-Tipp: Arbeitswissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren in der ARD-Sendung Plusminus am 22. Februar 2011 um 21.50 Uhr ihre Forschung zur Usability von Lebensmittelverpackungen

Verpackungen halten Lebensmittel frisch und lange Zeit genießbar. Doch obwohl ein sicheres Behältnis zum Schutz der Lebensmittel beispielsweise beim Transport notwendig ist, sorgen viele Verpackungen bei Kunden für Ärger und Unverständnis. Dabei geht es nicht nur um Verpackungsmüll, der die Gemüter erregt, sondern auch um die Handhabung einzelner Verpackungen. Sowohl mit älteren Probanden zwischen 57 und 77 Jahren, als auch mit Studierenden haben die Mitarbeiter der Professur Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer Tests durchgeführt. Die Versuchspersonen mussten dabei eine Reihe von Verpackungen ohne zusätzliche Hilfsmittel öffnen; erfasst wurde unter anderem die Zeit, die sie dazu benötigten. "Ergebnis war, dass beide Probandengruppen die gleichen Probleme beim Öffnen von Verpackungen hatten, vor allem wenn kein Öffnungsmechanismus vorgesehen war. Die älteren Versuchspersonen brauchten jedoch noch mehr Zeit als die jüngeren, da sie Einschränkungen bei Kraft, Tastsinn und Sehfähigkeit haben", sagt Professurmitarbeiter Christian Hentschel.

Das Thema "Usability von Lebensmittelverpackungen" greift nun die ARD-Informationssendung Plusminus auf. Am 22. Februar 2011 ab 21.50 Uhr sind dort die Chemnitzer Arbeitswissenschaftler präsent. "Gezeigt werden beispielhafte Tests mit zwei Probanden, einem älteren und einem jüngeren. Beide mussten einige Verpackungen ohne Hilfsmittel öffnen, darunter Kaffeesahne, Fischfilets und der Klassiker bei schwierigen Verpackungen: das Gurkenglas. Erfasst haben wir, ob sie überhaupt zum Ziel kamen und wie lange sie dazu benötigten", verrät Hentschel, der sich zudem im Experteninterview den Fragen der Plusminus-Redakteure stellt.

Weitere Informationen erteilt Christian Hentschel, Telefon 0371 531-37974, E-Mail christian.hentschel@mb.tu-chemnitz.de.

Der Beitrag steht auch in der ARD-Mediathek online zur Verfügung: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6541548

Katharina Thehos
22.02.2011

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