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Nicht nur Kabinettstückchen im Hörsaal

Chemnitzer Chemieclub "Julius Adolph Stöckhardt" startet am 24. September 2005 ins neue Schuljahr

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Bald experimentieren wieder Schüler im Chemieclub “Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Peter Zschage

Auch im Schuljahr 2005/2006 möchte der Chemieclub „Julius Adolph Stöckhardt“ am Institut für Chemie der TU Chemnitz wieder ein Treffpunkt für Schüler der Klassen 9 bis 12 aus den Regionalschulbezirken Chemnitz und Zwickau sein. Am 24. September 2005 laden die Chemiker zur Eröffnungsveranstaltung des neuen Schuljahres an die Uni ein. Von 9 bis 13 Uhr werden unter anderem im Uni-Teil Straße der Nationen 62, Hörsaal 153, ausgewählte chemische Kabinettstückchen in einer Experimentalvorlesung gezeigt.

Etwa alle zwei Monate finden in der Regel sonnabends im Institut für Chemie der TU Chemnitz Schüler-Konsultationen mit Vorlesungen, Seminaren und Übungen statt. Zum Abschluss einer jeden Konsultation erhalten die jungen Leute eine Aufgabenserie, deren Lösung sie zur Korrektur einsenden. Außerdem absolvieren die Schüler in den Ferien an der Universität einwöchige Praktika.

Interessierte Schüler können sich formlos mit Namen, Anschrift, Schule, Klasse und Bezeichnung des Kurses (Klasse 9 - 12) und Unterschrift des Erziehungsberechtigten anmelden. Kontakt: Dr. Klaus-Peter Kerber, Lichtenwalder Str. 15, 09131 Chemnitz, Telefon (03 71) 41 77 47, E-Mail klaus-peter.kerber@web.de . Der Anmeldeschluss wurde bis zum 20. September 2005 verlängert. Teilnahmegebühren für den Chemieclub werden nicht erhoben. Unkosten tragen die Teilnehmer selbst. Alle Informationen zum Chemieclub „Julius Apolph Stöckhardt“ und zu den aktuellen Kursangeboten findet man im Internet unter http://www.tu-chemnitz.de/chemie/stoeck/club.php

Stichwort: Chemieclub “Julius Adolph Stöckhardt”

Benannt ist der Chemieclub nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der als erster Chemieprofessor von 1839 bis 1847 an der Vorläufereinrichtung der heutigen Chemnitzer Uni lehrte, bevor er an die Forsthochschule in Tharandt ging, die heute zur TU Dresden gehört. Er war Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt war auch der erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Der Chemnitzer Stöckardt-Club ist heute Heimstatt für alle Gymnasiasten, die sich brennend für Chemie interessieren, die mit Wissenschaftlern über naturwissenschaftliche Fragen diskutieren wollen und die Lust haben, ihre Kenntnisse bei der Lösung theoretischer und praktischer Aufgaben zu erweitern. Der Club hat sich in den vergangenen 23 Jahren gemeinsam mit den Schulämtern der Region um die Förderung von etwa 1.700 chemieinteressierten Schülern der 9. bis 12. Klassen verdient gemacht. Positiver Effekt für die TU: Jährlich sind etwa 15 Prozent der Chemie-Studienanfänger Absolventen dieses Clubs.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Heinrich Lang, Institut für Chemie der TU Chemnitz, Professur Anorganische Chemie, Telefon (03 71) 5 31 - 12 00, Fax (03 71) 5 31 - 18 33 oder per E- Mail heinrich.lang@chemie.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
06.09.2005

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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