„Der Arbeitsmarkt in Südwestfalen steht vor tiefgreifenden Veränderungen“
Drittmittelprojekt „MARS - Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ startete an der Professur Mikroökonomie der TU Chemnitz
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Prof. Dr. Torsten Heinrich (TU Chemnitz) und Prof. Dr. Svenja Flechtner (Universität Siegen) bearbeiten gemeinsam das Projekt. Foto: Professur Mikroökonomie -
Das via EFRE/JTF aus EU- und Landesmitteln Nordrhein-Westfalens geförderte Projekt wird bis Mitte 2029 laufen. Grafik: NRW
Die Professur Mikroökonomie (Leitung: Prof. Dr. Torsten Heinrich) der Technischen Universität Chemnitz war bei der Einwerbung von Drittmitteln aus dem ERFE/JTF-Regionale-Programm erfolgreich. Gemeinsam mit Prof. Dr. Svenja Flechtner und ihrem Team an der Universität Siegen wird das Team an der TU Chemnitz im Rahmen des insgesamt über 1,6 Millionen Euro (davon ca. 0,8 Millionen Euro an der TU Chemnitz) umfassenden Projektes „MARS – Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ die Arbeitsmarktentwicklung in dieser Region untersuchen.
Prof. Heinrich erläutert hierzu: „Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa sehen mit KI, demographischem Wandel und verpassten Innovationen großen Änderungen entgegen. Die Region Südwestfalen ist dabei eine der schwerer betroffenen Regionen. Das Projekt MARS wird neue Methoden der Computational Economics auf die empirische Arbeitsmarktmodellierung anwenden, um bessere Prognosen herzuleiten und neue Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen der kommenden Jahre zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Stakeholders der Region spielt im Projekt eine besondere Rolle."
Prof. Flechtner sagt: „Der Arbeitsmarkt in Südwestfalen steht vor tiefgreifenden Veränderungen durch Digitalisierung und KI, demografischen Wandel, Fachkräfteengpässe und die ökologische Transformation. MARS richtet den Blick deshalb nicht nur darauf, welche Veränderungen zu erwarten sind, sondern auch darauf, welche Gestaltungsspielräume für die Region bestehen. Das Projekt verbindet quantitative Arbeitsmarktmodellierung mit der Perspektive regionaler Unternehmen, Politik und weiterer Akteure, um mögliche Entwicklungen frühzeitig sichtbar zu machen und gemeinsam Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Gestaltung des regionalen Arbeitsmarkts zu entwickeln.“
Das via EFRE/JTF aus EU- und Landesmitteln Nordrhein-Westfalens geförderte Projekt wird bis Mitte 2029 laufen.
(Autor: Prof. Dr. Torsten Heinrich)
Mario Steinebach
01.10.2026