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Ausgezeichnete Einblicke in Dissertationsprojekt

Tim Hujer von der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft der TU Chemnitz erreichte den ersten Platz beim Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

  • Ein junger Mann steht neben einem großen Poster.
    Tim Hujer steht neben seinem preisgekrönten Poster. Foto: privat

Tim Hujer, Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft (Leitung: Prof. Dr. Ulrike Deppe) der Technischen Universität Chemnitz, wurde beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), der vom 22. bis 25. März in München stattfand, mit dem ersten Platz der Posterpreise ausgezeichnet. Dieser Preis wird von einer interdisziplinär und hochschulübergreifend zusammengesetzten Jury verliehen, welche die theoretisch-inhaltliche, methodische und darstellerische Qualität der Präsentationen bewertet. In diesem Jahr wurden mehr als 120 Poster von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingereicht. 

Mit seinem Poster zum Thema „Brüchige Hilfeplanung? Eine qualitative Dokumentenanalyse im Schnittfeld von Sozialpädagogik und Schule" gab Hujer einen anschaulichen Einblick in sein laufendes Dissertationsprojekt und präsentierte erste Ergebnisse zur Frage empirischer Rekonstruierbarkeit von Hilfeplänen. Thematisch ordnet sich das Qualifikationsvorhaben konsistent in die aktuellen Forschungsthemen an der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft sowie am Institut für Pädagogik der TU Chemnitz ein.

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) ist im deutschsprachigen Raum die wichtigste und weltweit eine der größten Fachgesellschaften für die in der Forschung und Lehre tätigen Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler und zählt derzeit ca. 4.500 Mitglieder. Ihre weitgefächerte Arbeit findet ihren Niederschlag in Veröffentlichungen, Tagungen und alle zwei Jahre auf einer gemeinsamen Tagung. Der in diesem Jahr unter dem Thema „Brüche“ in München veranstaltete Kongress wurde gemeinschaftlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München sowie der Universität der Bundeswehr München organisiert und durchgeführt. Das Institut für Pädagogik war neben dem prämierten Posterentwurf von Tim Hujer mit weiteren Beiträgen vertreten, u. a. mit einem Symposium zum aktuellen BMBFSFJ/ESF+-Projekt „Integration durch Bildung für immigrierte und geflüchtete Jugendliche in den Hilfen zur Erziehung“ (ImmEr). 

Weitere Informationen erteilt Tim Hujer, E-Mail tim.hujer@phil.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Luisa Burgmer)

Mario Steinebach
16.04.2026

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