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Erfolgreiche Wissenschaftskommunikation auf arte wird fortgesetzt

Neue Staffel der Wissenschaftsserie „Agree to Disagree“ mit dem Chemnitzer Psychologen Prof. Dr. Bertolt Meyer startet am 2. Juni 2025 in der arte-Mediathek

  • Porträt eines Mannes vor einer Fotomontage.
    Prof. Dr. Bertolt Meyer von der TU Chemnitz führt durch das Wissenschaftsformat „Agree to Disagree“ von Arte. Foto: Screenshot/Arte

Was passiert, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichen Standpunkten aufeinandertreffen – und es denn dennoch respektvoll zugeht? Das zeigt die Wissenschaftsdoku-Serie „Agree to Disagree“, moderiert von Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie der Technischen Universität Chemnitz. Ab dem 2. Juni 2025 sind sieben neue Folgen in der arte-Mediathek abrufbar.

In jeder Folge diskutiert Meyer mit zwei Forschenden, die sich intensiv mit einem aktuellen, gesellschaftlich relevanten Thema auseinandersetzen – und dabei oft zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Ob es beispielsweise um die Ursachen von Depressionen, CO₂-Speicherung als Klimaschutzmaßnahme oder den Einfluss von Migration auf kulturellen Zusammenhalt geht: Agree to Disagree macht deutlich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse oft keine einfachen Wahrheiten liefern, sondern vielfältige Perspektiven eröffnen.

„Mich interessiert nicht, wer recht hat“, so Meyer, „sondern wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ihren Einschätzungen kommen, worauf sie ihre Argumente stützen und was passiert, wenn diese auf konträre Positionen treffen. Agree to Disagree soll zeigen, dass Wissen nicht statisch ist, sondern sich im Dialog und Widerspruch entwickelt.“

Die sieben Folgen der neuen Staffel widmen sich brisanten und spannenden Fragen:

    • Ist Esoterik gefährlich?

    • Depression: Veranlagung oder Umwelteinflüsse?

    • Jung und trans: Was bringen Hormone?

    • Entwicklungszusammenarbeit: Wer hilft wem?

    • CO₂-Speicherung: Klimaretter oder Greenwashing?

    • Wohnungsnot bekämpfen, ohne neu zu bauen?

    • Migration: Was bedeutet kulturelle Vielfalt für die Gesellschaft?

Die Serie ist eine Produktion von arte und ist bereits um eine weitere Staffel verlängert worden. Sie wurde 2023 beim renommierten World Congress of Science & Factual Producers in Seattle mit dem „Buzzy Award“ als bestes dokumerntarisches Kurzformat ausgezeichnet – und setzte sich damit gegen internationale Produktionen aus Großbritannien und den USA durch.

Mario Steinebach
02.06.2025

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