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Neues Level: Ausweitung der länderübergreifenden Kooperation zwischen TU Chemnitz und Universität Zielona Góra geplant

Die TU Chemnitz und die polnische Universität Zielona Góra wollen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre ausweiten und unterzeichneten dazu ein „Agreement for Cooperation and Exchange“

Schon seit 2017 hat sich nach dem Besuch einer polnischen Delegation in Chemnitz eine tragfähige Partnerschaft zwischen der Technischen Universität Chemnitz und der Uniwersytet Zielonogórski, der Universität im polnischen Zielona Góra, entwickelt. Neben einer ERASMUS-Vereinbarung zur Studierenden- und Dozierendenmobilität, wechselseitigen Forschungsaufenthalten und Unternehmerreisen, Gutachtertätigkeiten, gemeinsamen Veranstaltungen und Publikationen stand seit 2020 u. a. die Etablierung internationaler ZIM-Innovationsnetzwerke unter Federführung der Professur Produktionssysteme und -prozesse (Leitung: Prof. Dr. Martin Dix) der TU Chemnitz im Zentrum der Aktivitäten. „In diesem Jahr ist es uns sogar gelungen, ein grenzüberschreitend gefördertes Forschungsprojekt mit deutschen und polnischen Unternehmen auf den Weg zu bringen, in dem wir hochintegrierte, kombinierte Greif- und Überwachungssysteme entwickeln wollen“, berichtet Dr. Matthias Rehm, Netzwerkmanager an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.

Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Inhaber der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas, der im Sommer 2024 als Gastprofessor im Bereich Politikwissenschaft an der Universität Zielona Góra tätig war, möchte sowohl die Forschungskooperation als auch den Studierendenaustausch ausbauen: „Viele Studierende dort lernen Deutsch schon in der Schule, so dass eine engere Kooperation naheliegend ist.“ Erste gemeinsame Publikationen und Konferenzen werden bereits in diesem Jahr realisiert, aber eine Ausweitung der Kontakte auch mit anderen Instituten der Philosophischen Fakultät dürfte von beiden Seiten gewünscht sein, wie Garsztecki betont.

Daher war nun der Zeitpunkt gekommen, die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen auf ein neues Level zu heben. So fand am 26. und 27. September 2024 ein Treffen zwischen Vertretern beider Universitätsleitungen und der Verantwortlichen für internationale Angelegenheiten in Zielona Góra statt, in dessen Verlauf die langfristige strategische Planung der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, die künftig fakultätsübergreifend ausgeweitet werden soll, durch die Unterzeichnung eines „Agreements for Cooperation and Exchange“ besiegelt wurde.

„Ich freue mich sehr, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren Universitäten durch den Besuch und das gemeinsame Abkommen nicht nur fortgeführt, sondern intensiviert wird. Die Projektarbeit der vergangenen Jahre hat den Weg geebnet, um künftig auch im Bereich der Lehre einen Austausch zu ermöglichen. Die Unterzeichnung ist daher ein erster Schritt hin zu gemeinsamen Mobilitäts- und Lernangebote für unsere Studierenden“, erklärt Prof. Dr. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales, der als Vertreter des Rektorats der TU Chemnitz nach Zielona Góra gereist war.

In den Beratungen wurde unter anderem über gemeinsame englischsprachige Studienangebote, Beteiligungsmöglichkeiten an Aktivitäten der Europäischen Hochschulallianz Across sowie internationale Forschungsprojekte in mehreren Fachrichtungen diskutiert. Die Chemnitzer Delegation erhielt zudem einen Einblick in die Labore der polnischen Partner und ihre engen Verbindungen zur Unternehmerlandschaft.

Weitere Informationen erteilt das Internationale Universitätszentrum der TU Chemnitz, E-Mail iuz@tu-chemnitz.de.

Diana Schreiterer
14.10.2024

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