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Feldtest mit automatisiertem Fahrzeug

Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors sucht Probandinnen und Probanden für einen Feldtest zur Interaktion mit einem automatisierten Fahrzeug

Wie können Fußgängerinnen und Fußgänger zukünftig mit automatisierten Fahrzeugen interagieren, wenn sich keine Person mehr im Fahrzeug befindet oder diese schläft? Das ist die zentrale Frage eines Forschungsprojektes der Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors (Leitung: Prof. Dr. Stefan Brandenburg) der Technischen Universität Chemnitz. Aktuell wird gemeinsam mit Probandinnen und Probanden in einem Feldtest auf dem Campus Reichenhainer Straße untersucht, wie sich Fußgängerinnen und Fußgänger verhalten, wenn sie mit einem vollständig automatisierten Fahrzeug interagieren und ob sich dies im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Fahrerin oder Fahrer unterscheidet. „Dabei zeichnen wir unter anderem die Blicke unserer Probandinnen und Probanden mit einem mobilen Eyetracker auf. Wir möchten herausfinden, welche visuellen Hinweisreize Personen nutzen, um mit dem Fahrzeug zu interagieren. Zudem sind wir an der subjektiven Einschätzung der Situation interessiert, beispielsweise wie sehr Personen dem Fahrzeug mit und ohne fahrender Person vertrauen oder wie sie sich eine optimale Interaktion wünschen würden“, berichtet Josephine Halama, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur.

Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren. Aufgrund der Aufzeichnung mit dem Eyetracker können Brillenträger oder Personen mit einer Sehbeeinträchtigung (z. B. Farbfehlsichtigkeit) nicht teilnehmen. Die Durchführung der Feldstudie dauert maximal 90 Minuten. Interessierte können bis zum 6. September 2024 an der Studie teilnehmen. Link zur Anmeldung: https://bit.ly/3YG0y2X.

Die Daten, die erhoben werden, fließen ein in die Bachelorarbeiten der Chemnitzer Psychologie-Studierenden Magdalena Streller und Marten Berlin ein, die untersuchen, wie sich Fußgängerinnen und Fußgänger bei der Interaktion mit einem automatisierten Fahrzeug verhalten. Dabei interessieren sich die Studierenden unter anderem für die Blickbewegungen bei der Interaktion mit einem automatisierten Fahrzeug, wenn keine Möglichkeit besteht, mit einer fahrenden Person zu interagieren.

Weitere Informationen erteilt Josephine Halama, Telefon +49 371 531-30030, E-Mail josephine.halama@psychologie.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
29.08.2024

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