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Inspirationen für das Bauwesen der Zukunft

Chemnitzer LeichtBAU-Forum steht am 5. April 2017 unter dem Motto „leicht – innovativ – nachhaltig“

„Der Leichtbau im Bauwesen gewinnt in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung, denn nicht nur die Gewichtsreduktion bei Tragstrukturen, sondern auch die Rohstoffeinsparung während der Herstellung der Bauwerke sowie die daraus resultierenden wirtschaftlichen Aspekte sind gegenüber klassischen Massivbauweisen von entscheidendem Vorteil“ , sagt Dr. Sandra Gelbrich, Leiterin des Forschungsbereiches „Leichtbau im Bauwesen“ an der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der Technischen Universität Chemnitz. Der Forschungsbereich „Leichtbau im Bauwesen“ des Institutes Strukturleichtbau der TU Chemnitz hat sein Hauptaugenmerk auf die technologieorientierte Entwicklung von leichtbaugerechten Tragstrukturen gerichtet. Gemäß des vom Chemnitzer Visionär und Baumeister Frei Otto geprägten Leichtbauprinzips „Je weniger Masse eine Konstruktion benötigt, um die Kräfte zu übertragen, desto besser ist ihre Form“ erfolgen in enger Kooperation mit Industriepartnern Materialentwicklung, Strukturauslegung und Technologieoptimierung. Zum LeichtBAU-Forum stellt der Forschungsbereich „Leichtbau im Bauwesen“ seine Forschungsergebnisse vor und lädt zur Fachdiskussion ein.

Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Professur Strukturleichtbau unter Leitung von Prof. Dr. Lothar Kroll ein öffentliches Symposium zu Themen des Leichtbaues in der Architektur. Das diesjährige Forum findet am 5. April 2017 im Pumpwerk EINS in Chemnitz statt und steht unter dem Motto „leicht – innovativ – nachhaltig“. Mit Programminhalten zum Textilen Leichtbau, faserverstärkten Kompositen im Bauwesen und bauteilintegrierten Überwachungssystemen stellen Referenten aus Industrie und Wissenschaftler von Forschungseinrichtungen ihre aktuelle Projekte vor. Zum Thema "Faserverstärkte Komposite" referiert Dr. Matthias Pfalz von der FiberTech Construction GmbH, der die Umsetzung von freigeformten Elementen aus kermischem Faserverbundwerkstoff am Beispiel der Nachhallgalerie der Staatsoper in Berlin sowie einer Fassadenverkleidung beinhaltet.

Die Thematik der Nachhaltigkeit wird branchenübergreifend zunehmend forciert. Dies aufgreifend wird das neue multifunktionale Fassadensystem auf Basis nachwachsender Rohstoffe, was in Zusammenarbeit der TU Chemnitz mit den Firmen Richter & Hess Verpackungssysteme GmbH und FiberTech Construction GmbH entstanden ist, vorgestellt.

Weitere Informationen erteilt Dr. Sandra Gelbrich, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, Telefon 0371 531-32192, E-Mail sandra.gelbrich@mb.tu-chemnitz.de

Eine kostenfreie Anmeldung für das Chemnitzer LeichtBAU-Forum ist bei Stine Krübel, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, Telefon 0371 531-39431, E-Mail stine.kruebel@mb.tu-chemnitz.de, möglich.

Mario Steinebach
23.03.2017

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