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Pressemitteilung vom 05.04.2018

Brückenschlag für interregionale Kooperationen

2nd Polish-German Bridge Conference bringt Industrie- und Wissenschaftspartner beider Länder erstmals in Chemnitz zusammen – Registrierung bis 12. April 2018 möglich

Nach der erfolgreichen ersten Ausgabe der polnisch-deutschen Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Industrie und Forschung im April 2016 in Opole (Polen) folgt genau zwei Jahre später die „2nd Polish-German Bridge Conference“ an der Technischen Universität Chemnitz. Zur Intensivierung der Kooperation des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) mit dem Nachbarland Polen findet gemeinsam mit den Partnern der Politechnika Wrocławska (TU Breslau) und der Politechnika Opolska (TU Opole) am 19. und 20. April 2018 die Veranstaltung unter dem Motto „Industrie trifft Wissenschaft“ statt. Das Tagungsprogramm sowie die Registrierung sind online möglich: www.tu-chemnitz.de/bridgeconference

Um die gegenseitige Unterstützung in Forschung und Industrie weiter zu intensivieren und auch politisch den Weg zu ebnen, haben sowohl der sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, als auch die Marschälle der Woiwodschaften Opole, Andrzej Bula, und Niederschlesien, Cezary Przybylski, die Schirmherrschaft übernommen. Der erste Konferenztag steht unter dem Motto „Bridge function of EU strategies“. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder werden sowohl an den Konferenzbeiträgen, als auch an einer Panel-Diskussion teilnehmen. Am zweiten Veranstaltungstag präsentieren namhafte Referentinnen und Referenten aus Industrie und Forschung ihre Beiträge zu den Themen „Resource efficient production“, „Hybrid materials and components“, „Lightweight structures“ und „MERGEurope“.

Grenzübergreifende Wege in die Zukunft

Die 2nd Polish-German Bridge Conference ist eine Plattform für Partnerschaften und europäische Projekte, die den Schulterschluss zwischen Wissenschaftspartnern und Wirtschaftsunternehmen beider Länder fokussieren. Auch der Koalitionsvertrag der Bundesregierung hebt die deutsch-polnische Partnerschaft in ihrer Bedeutung des zwischengesellschaftlichen Dialogs heraus und forciert derartige Bestrebungen. So bekräftigen CDU, CSU und SPD zusammen mit dem Nachbarland Polen ein gemeinsames Zentrum für digitale Innovationen in der Systemforschung errichten zu wollen.

„Die Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Unternehmen und Universitäten hat sich in den letzten Jahren intensiviert und spielt in der europäischen Forschungslandschaft eine zunehmend stärkere Rolle. Deshalb freuen wir uns, dass wir die zweite polnisch-deutsche Konferenz bei uns in Chemnitz ausrichten können“, sagt Prof. Lothar Kroll, Koordinator des Bundesexzellenzclusters MERGE. „Den Teilnehmenden der Konferenz wollen wir gemeinsam mit unseren polnischen Partnern Chancen nachhaltiger Entwicklung und Perspektiven der Wertschöpfung aufzeigen und so den Diskurs über zukünftige und bestehende Kooperationen und Projekte aktiv mitgestalten.“ Auf einer begleitenden Fachmesse mit Ausstellern aus den Partnerunternehmen des Exzellenzclusters soll der interdisziplinäre Austausch zwischen Wissenschaftlern, Forschern und Anwendern fortgesetzt werden.

MERGE verbindet schon heute die Regionen

Im deutsch-polnischen Netzwerk geht der Bundesexzellenzcluster MERGE mit Vorbildfunktion voran: So wirkt beispielsweise der Rektor der Politechnika Opolska, Prof. Marek Tukiendorf, im Exzellenzrat von MERGE mit. Im Oktober 2017 wurde das grenzübergreifende Forschungszentrum für Kunststofftechnologien Dopak von Prof. Lothar Kroll und Ursula Steiner, Geschäftsführerin des polnischen Kunststoffunternehmens Dopak, im Beisein von Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, und Iwona Krawczyk, Vizemarschallin der Woiwodschaft Niederschlesien, in Wrocław gegründet. In mehreren Verbundprojekten auf internationaler Ebene sind die Technologie- und Leichtbauexperten beider Länder bereits heute grenzübergreifend bestens vernetzt. Sowohl im Chemnitzer Clusterkonzept „MERGEurope“ als auch im Rahmen der „VANGUARD-Initiative“ europäischer Innovationsregionen initiieren die Forschenden gemeinsame Projekte zu Zukunftsthemen in den Bereichen „Efficient and Sustainable Manufacturing (ESM)“ und „High Performance Production through 3D-Printing“.

Weitere Informationen erteilen Dr. Isabelle Roth-Panke, Telefon 0371 531-35632 und Diana Ruder, Telefon 0371 531-35267, E-Mail merge@...

(Autorinnen: Katharina Wolfrum, Diana Ruder)

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