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Pressemitteilung vom 23.06.2003

TU Chemnitz und STANKIN-Uni Moskau unterzeichnen Kooperationsvertrag

TU Chemnitz und STANKIN-Universität
Moskau unterzeichnen Kooperationsvertrag

Seit 1969 arbeitet die Technische Universität Chemnitz eng mit der Moskauer Staatlichen Technologischen Universität, kurz STANKIN, zusammen. Damit ist die Kooperation mit STANKIN die älteste ihrer Art mit einer russischen Hochschule. Weil STANKIN noch immer zu den wichtigsten Partner-Einrichtungen der TU Chemnitz in Russland zählt, wird nun diese Zusammenarbeit vertraglich erneuert.

Der Kooperationsvertrag zwischen der Chemnitzer Universität und der Moskauer Staatlichen Technologischen Universität STANKIN wird am 25. Juni 2003 durch die Unterschriften des Chemnitzer Rektors Prof. Dr. Günther Grünthal und des Moskauer Rektors Prof. Dr. Juri M. Solomenzev besiegelt. Ziel dieses Vertrages ist es, die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu intensivieren und den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern zu fördern. Zu dieser Unterzeichnung, die um 15 Uhr im Büro des Rektors der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Böttcher-Bau), stattfindet, werden von der STANKIN-Universität Vertreter der Hochschulleitung sowie der Fakultät für Mechanik und Steuerungstechnik und der Technologischen Fakultät anwesend sein. Von der TU Chemnitz wohnen der Unterzeichnung neben Rektor Prof. Dr. Günther Grünthal auch Kanzler Eberhard Alles, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes als Prorektor für Forschung und Prof. Dr. Reimund Neugebauer als Dekan der Fakultät für Maschinenbau bei.

Am 25. und 26. Juni werden bereits zwei Arbeitsgespräche stattfinden, in denen neue gemeinsame Vorhaben zwischen TU Chemnitz und STANKIN erörtert werden. Den krönenden Abschluss des dreitägigen Aufenthaltes der russischen Delegation in Chemnitz bildet am 27. Juni 2003 die Verleihung der Ehrendoktorwürde der STANKIN-Universität an Prof. Dr. Reimund Neugebauer, der als Chemnitzer Professor für Werkzeugmaschinen und Leiter des hiesigen Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU seit vielen Jahren eng mit der Moskauer Vorzeige-Uni zusammenarbeitet und sich dabei große Verdienste erworben hat. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde findet ab 13 Uhr im TU-Hörsaalgebäude, Reichenhainer Str. 70, Raum N 112, statt.

Bereits 1994 wurde die Kooperation zwischen der Chemnitzer Universität und STANKIN vertraglich erneuert. Seitdem arbeitet insbesondere die hiesige Professur Werkzeugmaschinen eng mit den Moskauer Wissenschaftlern zusammen – etwa zu den Forschungsthemen Intensiv- und Trockenschleifen. In den Jahren 1999 und 2000 hielten sich zudem insgesamt zwölf Promotionsstudenten und Diplomanden aus Moskau für einen Monat an der TU Chemnitz auf, um im Rahmen eines neunmonatigen Stipendiums zum Thema “Weiterentwicklung von Hochtechnologien zur Bearbeitung von Konstruktionswerkstoffen” zu forschen. Ermöglicht wurde dieser Austausch durch das “Leonhard Euler-Programm” des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Am 1. August 2003 wird dieses Stipendienprogramm des DAAD für vorerst ein Jahr wieder zwischen beiden Universitäten gestartet, um insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs der STANKIN-Universität zu fördern.

Wichtiger Hinweis für die Medien: Sowohl zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 25. Juni, 15 Uhr im Büro des Rektors, Straße der Nationen 62, als auch zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Reimund Neugebauer am 27. Juni, 13 Uhr, Hörsaalgebäude, Reichenhainer Str. 70, Raum N 112, sind die Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

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