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Wissenschaftliches Know-how aus Indien

Professur für Oberflächen- und Grenzflächenphysik an der TU Chemnitz forscht mit vier Gastwissenschaftlern aus Indien an magnetischen Nanosystemen

  • Die indischen Gastwissenschaftler Prof. Kalyan Mandal, Vinayasree Sreedharan, Sri Sai Phani Kanth Arekapudi, Dr. Senoy Thomas (v.l.) forschen mit Prof. Dr. Manfred Albrecht (hinten) an magnetischen Nanostrukturen. Foto: Marco Messner

Die indischen Gastwissenschaftler, die am Institut für Physik an der Professur für Oberflächen- und Grenzflächenphysik forschen, fühlen sich sichtlich wohl an der Technischen Universität Chemnitz. Sie loben die exzellenten Forschungsbedingungen, die kurzen Wege auf dem Campus und die Pünktlichkeit der Deutschen.

Prof. Kalyan Mandal ist ein sogenannter Humboldtianer, ein Stipendiat der renommierten Humboldt-Stiftung. Er kommt aus Kalkutta und bleibt für einen Monat in Chemnitz. Sein Forschungsgebiet sind magnetische Nanostrukturen und Nanopartikel. Das Besondere an Nanopartikeln ist, dass sie mit bestimmten Eigenschaften versehen auch in der Medizin eingesetzt werden können, um beispielsweise Wirkstoffe genau an ihren Einsatzort im menschlichen Körper zu bringen.

Vinayasree Sreedharan forscht an der Mikrowellenabsorption gummiartiger Nanoschichten. Außerdem arbeitet sie an Biosensoren. Sie kommt von der Universität Cochin, mit der die Professur für Oberflächen- und Grenzflächenphysik eine langjährige Forschungskooperation pflegt. Ihr Gastaufenthalt ist möglich geworden durch eine Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Auch Dr. Senoy Thomas kommt von der Universität Cochin. Seit Januar 2010 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Manfred Albrecht, dem Inhaber der Professur für Oberflächen- und Grenzflächenphysik. Dr. Thomas beschäftigt sich mit magnetischen Kopplungsphänomenen von magnetischen Heterostrukturen und er hat dazu bereits mehrere wissenschaftliche Artikel in renommierten Fachzeitschriften in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der TU Chemnitz veröffentlicht.

Sri Sai Phani Kanth Arekapudi ist derzeit noch Masterstudent im Studiengang Micro and Nano Systems der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und ab November 2012 Doktorand an der Professur. Sein Heimatort heißt Hyderabad und liegt in Zentralindien. Er forscht an magnetischen Nanostrukturanordnungen, die ein hohes Anwendungspotenzial bei der magnetischen Datenspeicherung haben.

Die Professur für Oberflächen- und Grenzflächenphysik pflegt seit 2009 Kontakte mit Indien. Prof. Albrecht schätzt die beiderseitige fruchtbare Zusammenarbeit und betont, auch in Zukunft mit der Universität Cochin sowie mit weiteren indischen Einrichtungen eng zusammenzuarbeiten. Bereits im November dieses Jahres reisen zwei Mitarbeiter der Professur nach Indien, um die Forschungskooperationen weiter auszubauen.

Weitere Informationen zu den Gastwissenschaftlern erteilt Prof. Dr. Manfred Albrecht, Telefon 0371 531-21610, E-Mail manfred.albrecht@physik.tu-chemnitz.de.

(Autor: Marco Messner, Praktikant in der Pressestelle)

Katharina Thehos
27.09.2012

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