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Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich
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Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich

Komparative Analysen politischer Systeme spielen in der Politikwissenschaft eine zunehmend wichtige Rolle. An der Professur "Europäische Regierungssysteme im Vergleich" wird die Funktionalität und Entwicklung nationaler und supranationaler politischer Systeme, wie auch Wirtschafts- und Sozialmodelle, im erweiterten europäischen Kontext vergleichend untersucht. Dabei liegt das Augenmerk insbesondere auf der Analyse des Verhaltens und des Zusammenspiels zentraler Verfassungsorgane, inklusive wirtschaftlich-sozialer Interessenvertreter und zivilgesellschaftlicher Akteure. Einen großen Stellenwert nehmen an der Professur aktuelle, praxisrelevante Fragestellungen sowie Forschungsaufträge aus der politischen Praxis und Drittmittelprojekte sowie zahlreiche Erasmus-Kooperationen ein.


 
Mach mit – mach Mail-Art rund um das Thema Europa: Ansichten, Gedanken und Perspektiven.
 
Wie seht Ihr den heutigen oder zukünftigen Zustand Europas?
 
Die Eröffnung ist am 15.10.2018 um
19:30 Uhr im Foyer des Zentralen Hörsaalgebäudes der TU Chemnitz.
Die Ausstellung endet am 5. November.
 

28.06.2018 Vortrag: Europa nach der Finanzkrise

„Der Euro hat Europa nicht geeint, er hat dazu beigetragen, Europa zu spalten“ – Dr. Sahra Wagenknecht (MdB) referierte an der TU Chemnitz über die Perspektiven und Herausforde-rungen für die EU und die Eurozone zehn Jahre nach der Finanzkrise.
Griechenland scheint sich wieder von der Krise erholt zu haben – zumindest legen dies zahl-reiche Berichte nahe. Wenn in den kommenden Monaten das aktuelle Hilfspaket ausläuft, soll der hochverschuldete europäische Mitgliedsstaat durch seine Spar- und Reformbemü-hungen wieder auf eigenen Beinen stehen können. Doch ist damit die Krise wirklich über-wunden? Und welchen Herausforderungen müssen sich die EU und die Eurozone weiterhin stellen? Diesen Fragen ging Dr. Sahra Wagenknecht, MdB und ehemalige Doktorandin an der TU Chemnitz, in ihrem Vortag am 28. Juni nach und diskutierte im Anschluss mit den zahlreichen Interessierten, die der Einladung der Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich gefolgt waren... (weiterlesen)

Radio UniCC stellt den Vortrag von Frau Wagenknecht als Postcast zur Verfügung (zum Radio hier klicken)

6.02.2018 Podiumsdiskussion: The United Kingdom after Brexit – Challenges and Perspectives

Als am 23. Juni 2016 die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens über den Austritt oder den Verbleib in der Europäischen Union abstimmten, rechneten die wenigsten mit dem Ergebnis: Eine knappe Mehrheit stimmte für den „Brexit“ und stellte die EU vor bis dato ungekannte Probleme. Auch gut eineinhalb Jahre danach ist noch nicht geklärt, wie genau der Austritt des Vereinigten Königreiches ablaufen wird. Vor diesem Hintergrund gaben in der englischsprachigen Podiumsdiskussion „The United Kingdom after Brexit – Challenges and Perspectives“ internationale Experten ihre Einschätzungen und Zukunftsprognosen ab und beantworteten im Anschluss Fragen aus dem Publikum. Der Einladung der Professur „Europäische Regierungssysteme im Vergleich“ folgten zahlreiche Studierende und Interessierte in das zentrale Hörsaalgebäude der TU Chemnitz. (weiterlesen)

6.12.2017 Vortrag: Die Europäische Währungsunion - Bilanz und Perspektiven

  • Fotos: Christiana Gransow

Eurokrise vielleicht ein guter Ausgangspunkt, um stärkere Konvergenz zu schaffen“ – Markus Altmann von der Deutschen Bundesbank referierte an der TU Chemnitz über die Europäische Währungsunion Der gemeinsame Währungsraum in Europa ist vor allem seit der Finanzkrise 2010 Teil politischer Debatten. Die einen sehen durch eine vertiefte Integration viele Chancen, andere befürchten durch den Euro eine Gefahr für die nationale Wirtschaft. Über die bisherige Bilanz des Euros und zukünftige Perspektiven für den gemeinsamen Währungsraum der Europäischen Union referierte Markus Altmann, Hauptverwaltung Sachsen und Thüringen der Deutschen Bundesbank, am 6. Dezember an der Technischen Universität Chemnitz. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung der Professur „Europäische Regierungssysteme im Vergleich“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Europa im Wahlmarathon — Ergebnisse, Herausforderungen, Perspektiven. (weiterlesen)

8.11.2017 Podiumsdiskussion: Bundestagswahl 2017 – Ergebnisse und Auswirkungen

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 fand im Umfeld multipler externer Krisen und nationalstaatlicher Herausforderungen statt. Das Ergebnis brachte mit der Absage der SPD an eine große Koalition keine „klassischen“ Koalitionsmöglichkeiten hervor. Zudem sitzt mit der AfD erstmals seit der Anfangszeit der Bundesrepublik wieder eine Partei rechts der Unionsparteien im Parlament. Vor diesem Hintergrund fand die Podiumsdiskussion „Bundestagswahl 2017 – Ergebnisse und Auswirkungen“, im vollbesetzten Saal N013 im Neuen Hörsaalgebäude, statt, bei der alle Professoren der Politikwissenschaft an der TU Chemnitz ihre Einschätzungen abgaben und sich im Anschluss den Fragen des Publikums stellten. Mit nahezu 150 Gästen sowohl aus dem universitätsinternen Umfeld als auch von außerhalb zeigte sich ein äußerst großes Interesse an den politischen Weichenstellungen für die nächsten vier Jahre.(weiterlesen)

25.10.2017 Podiumsdiskussion: Quo vadis Central Eastern Europe?

In welche politische Richtung entwickeln sich die ostmitteleuropäischen Staaten, im Besonderen der Visegrád-Gruppe bestehend aus Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei? Befinden sie sich in einer Phase der demokratischen Rückentwicklung oder tendieren sie doch wei-terhin zu einer pro-europäischen Transformation? Diesen Fragen gingen die Gäste der Podiumsdis-kussion nach, die durch die Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich veranstaltet wurde. Auf dem Podium diskutierten PD Dr. Christian Schweiger, Inhaber der ausrichtenden Professur, Frau Dr. Krisztina Arato, Dozentin an der ELTE Universität Budapest, Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Dekan der Philosophischen Fakultät und Inhaber der Professur für Kultur- und Länderstudien Ost-mitteleuropas, Andrej Matisak, Journalist der slowakischen Tageszeitung Pravda und Herr Dr. Mi-chal Piechowicz, Gastdozent der Nicolaus Copernicus Universität Torun in Polen.(weiterlesen)

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