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Gestenforschung
Gestenforschung
Foto: pixabay.de
 
 
Wenn wir sprechen, sprechen wir nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Händen. Gesten, also kommunikative Bewegungen der Hände und Arme, sind ein integraler Bestandteil des Sprechens und der Sprache und tragen wesentlich zur Äußerung in je spezifischer Weise bei. Gesten können das Geäußerte spezifizieren, ergänzen oder vollständig ersetzen und erlauben es Sprechern, räumliche Verhältnisse abzubilden, Gegenstände zu visualisieren oder Handlungen nachzuahmen. Dabei fungieren Gesten als direkt beobachtbarer Zugang zu unseren bildlichen und räumlichen Vorstellungen.

Die Arbeitsstelle Gestenforschung an der TU Chemnitz geht der Rolle und Funktion von Gesten in Interaktion und Kommunikation aus sprachwissenschaftlicher Perspektive nach. Die Schwerpunkte der Arbeitsstelle liegen dabei auf
 
  • den semiotischen, semantischen und kognitiven Strukturen von Gesten,
  • der Relation und Wechselwirkung von Rede und Geste,
  • der Integrierbarkeit von Gesten in lautsprachliche Semantik- und Grammatikkonzepte und
  • der Entwicklung einer multimodalen Grammatik des Deutschen.

Die Aktivitäten umfassen neben Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten auch Weiterbildungen im Bereich der Gestenforschung.

Die Gestenforschung an der TU Chemnitz ist Teil der Arbeitsstelle "Gestenforschung – Sprechwissenschaft". Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsstelle

Kontakt:

Prof. Dr. Ellen Fricke (sekretariat.efricke@...)
Dr. Jana Bressem (jana.bressem@...)