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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Professur
Europäische Geschichte studieren in Chemnitz 

Herzlich willkommen bei der
Professur Europäische Regionalgeschichte

 Ansicht von Chemnitz, Kupferstich von Matthäus Merian d. Ä. in Topographia Germaniae, herausgegeben 1650

Ansicht von Chemnitz, Kupferstich von Matthäus Merian d. Ä. in Topographia Germaniae, herausgegeben 1650

„Regionen sind nicht, sie werden gemacht“ (Miloš Řezník, 2019) – Will sagen: Regionen werden zwar bis zu einem gewissen Maße durch natürliche Elemente (Flüsse, Berge etc.) geformt, entspringen aber ebenso häufig mentalen, menschengemachten Konstruktionen, die über Jahrhunderte ihre Wirkung entfalten und in verschiedenen Epochen unterschiedlich (aus)genutzt werden. Die Forschung zu historischen Regionen ist sehr modern, da die Verbundenheit mit ‚seiner/ihrer‘ Region in den letzten Jahrzehnten bei vielen Menschen wieder zugenommen hat und in gewisser Weise als Alternative zum Denken in nationalen Kontexten dienen kann.

Die Professur untersucht Verflechtungen, Identitäten und Grenzen europäischer Regionen in vormodernen und modernen Zeiten und arbeitet dabei mit wissenschaftlichen Institutionen (Archiven, Museen) sowie außerwissenschaftlichen Einrichtungen (z.B. Tourismusverbänden) zusammen. Über die eigentliche Konzentration auf eine bestimmten Region, spielt die Erforschung von formalisierten, offiziellen Beziehungen zwischen verschiedenen Regionen (Interregionalität) sowie informellen, eher diffusen Zusammenhängen und Kooperationen (Transregionalität)  – letztere häufig durch die Aktivität von einzelnen Protagonisten bewirkt – eine große Rolle für die Forschung und Lehre an der Professur.

Die Professur stellt sich auch klassischen landeshistorischen Themen, welche durch den Standort bestimmt werden: Chemnitz liegt im alten Pleißenland mitten in Sachsen und selbstverständlich gehört es ebenfalls zur Aufgabe der Professur, die einzelnen Regionen Sachsens in ihren historischen Bezügen zu untersuchen und darzustellen.

Fragment einer Ansicht von Stadt und Schloss Chemnitz, Federzeichnung um 1750

Ansicht von Stadt und Schloss Chemnitz, Federzeichnung um 1750 (Fragment) 
(Stadtarchiv Chemnitz: Aus dem Stadtarchiv Chemnitz-Sonderband 2018, "Album der Chemnitzer Geschichte", Chemnitz 2018, S.38)

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

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  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

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    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

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    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …