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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
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Neue Publikation: Sammelband mit Chemnitzer Altertumswissenschaftlichen Vorträgen anlässlich des Europajahres 2016 erschienen!

Die Philosophische Fakultät der Technischen Universität Chemnitz hat im Jahr 2016 unter

dem Motto „Europa ist überall“ ein Europajahr begangen. Die in diesem Zusammenhang gehaltenen „Chemnitzer Altertumswissenschaftlichen Vorträge“ werden an dieser Stelle erstmals veröffentlicht. Sie werden ergänzt durch weitere Beiträge, die in thematischer und zeitlicher Hinsicht im Umfeld des Europajahrs entstanden sind. Im Zentrum des Bandes stehen dabei Aufsätze, die der Fokus auf Antike, Europa und Antikerezeption verbindet. Sie bezeugen durch die Breite ihres thematischen Spektrums die fortwährende Relevanz der Antike für Europa.


Weitere Informationen über die Publikation finden Sie im Inhaltsverzichnis und auf der Verlagshompage.

Herausgeber: Marian Nebelin
Verlag: Wissenschaftlicher Verlag Berlin
ISBN: 978-3-96138-121-0

Ort/Jahr: Berlin 2019

Köln in Antike und Mittelalter. Ein studentischer Exkursionsbericht

Im Rahmen einer viertägigen Exkursion des Instituts für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der TU Chemnitz erkundeten im Januar 2019 fünfzehn Studierende und die Dozenten Prof. Dr. Martin Clauss und Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin sowie die Dozentin Nele Schopf, die in einem an der Juniorprofessur Antike und Europa angesiedelten ESF-geförderten Landesinnovationspromotionsprojekt tätig ist, die antike und mittelalterliche Geschichte der Stadt Köln. Die Exkursion sollte den Teilnehmern einen Einblick in die 2000jährige und für eine Stadt zweifellos einzigartige und komplexe Geschichte Kölns vermitteln und zwar von den Anfängen der römischen Kolonie bis hin zur Metropole des Katholizismus im Mittelalter. Dank der tadellosen Organisation und Ausführungen durch die Dozenten ist dies auch hervorragend geglückt.

Zur thematischen Einstimmung fanden bereits im Dezember 2018 zwei Vorbereitungssitzungen statt, in denen die Studierenden grundlegende Kenntnisse beispielsweise über die Besiedlung des späteren Kölner Gebiets in römischer Zeit, über die Strukturen der mittelalterlichen Stadt und über den Wandel des Kölner Stadtbild, welches anhand von Karten aus verschiedenen Epochen diskutiert wurde. Außerdem wurden einige einführende studentische Referate bereits in Rahmen dieser Seminare gehalten. So konnte die Exkursion dann im Januar 2019 gut vorbereitet beginnen.
Am Montagabend, nach Anreise und Ein-Checken im Hotel, eröffnete Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin die Exkursion mit einem auf Einladung von Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp gehaltenen Gastvortrag im Rahmen des althistorischen Kolloquiums an der Universität zu Köln. Thema seines Vortrags war „Cicero und die concordia ordium“. Den Abend beschloss ein gemeinsames Essen in einem Kölner Brauhaus.

Der nächste Tag begann mit einer spannenden Stadtführung rund um wichtige Angelpunkte der Colonia Claudia Ara Agrippinensium einschließlich der Überreste der römischen Stadtmauer und der Ruinen des Nord-Tores in der Nähe des Kölner Doms. Auch die Überreste des Prätoriums wurden zunächst im Rahmen der Führung besichtigt. Anschließend wurde durch ein studentisches Referat die Funktion dieses Baus als antiker Herrschafts- und Verwaltungssitz näher vorgestellt.


Kölner Dom (Ansicht von rechter Rheinseite, Foto: Dorel Meister)


Vom Nord-Tor aus ging es weiter mit dem Wahrzeichen Kölns, dem Dom, einem trotz seiner Unfertigkeit imposanten Bauwerk, das Studierende wie Lehrende staunen ließ. Bevor später die Baugeschichte in zwei Vorträgen vorgestellt wurde, ermöglichte eine Führung, in welcher der Fokus auf die kunstgeschichtlichen Aspekt des Kölner Doms gerichtet wurde, einen Blick auf weniger offensichtliche Seiten des Baus. Dabei wurde erklärt, welche Überlegungen und Einflüsse die Ausgestaltung des Doms, wie wir ihn heute kennen, geprägt haben. Ein besonderes Highlight des Tages war die folgende Besichtigung des Domschatzes. Zu dessen prachtvollen Exponaten gehören viele Reliquien, deren Bedeutung für die katholische Kirche und die Gläubigen bei einigen von uns vielleicht etwas auf Unverständnis stieß. Am Ende ging man so mit neuen Erkenntnissen über den zuvor vermeintlich allseits bekannten Kölner Dom. Den Tag beschloss dann eine Stadtführung durch das mittelalterliche Köln.

Der Mittwoch startete mit einem Besuch im Stadtarchiv der Stadt Köln, wo den Teilnehmern ein Blick hinter die Kulissen der Restaurierung und Kategorisierung städtischer Quellen geboten wurde. Einen Höhepunkt bildete die überraschend möglich gewordene Ansicht eines Originals des Kölner Verbundbriefes, der lange Zeit die gültige ‚Verfassung‘ der Stadt Köln war.


Verbundbrief der Stadt Köln (Foto: Matthias Herrmann)


Als nächstes auf dem Programm stand ein Besuch des Rheinischen Landesmuseums in Bonn. Obwohl die Teilnehmer dort natürlich nur einen kleinen Bruchteil der Ausstellungen besuchen konnten, fand das Museum, insbesondere die Präsentation der Exponate und die kreative mediale Präsentation, großen Anklang. Die Mehrheit der Reisenden hat sich vorgenommen, das Landesmuseum zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu besuchen, um alles noch ausführlicher anschauen zu können.

Der letzte Programmpunkt des Tages war ein Gespräch mit Prof. Dr. Karl Ubl, dem Leiter der Forschungsstelle „Geschichte Kölns“ des Historischen Instituts an der Universität zu Köln. Professor Ubl beantwortete Fragen zur Kölner Stadtgeschichte und gab weiterführende Anregungen. Im Zentrum der Diskussion stand vor allem die Frage, wie man Stadtgeschichte schreibt. Eine Diskussion unter Fachkundigen!

Am letzten Tag der Exkursion stand als erster Punkt der Besuch im Schnütgenmuseum auf der Tagesordnung. Besonders gefiel den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dort, dass den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geboten wird, wirklich nah an die Exponate heranzugehen und diese so nicht nur aus der Ferne durch eine Glasscheibe zu betrachten. 


Es folgte die Besichtigung der Kirche St. Severin inklusive einer Führung durch ehemaligen Grabanlagen, die heute unterhalb der Kirche liegen und anhand derer der Mythos um den heiligen St. Severin aufzuklären versucht wird. Dann ging es auch schon weiter zum Ubiermonument. Studierende und Dozenten setzten sich dort mit der Frage über den tatsächlichen Ursprung Kölns auseinander. Aktuellste Forschungsergebnisse zu diesem Themenkomplex wurden vollkommen richtig als „historisches Dynamit“ bezeichnet, stellen sie doch die bisher dominierende These, dass es ursprünglich eine alleine oder zuvorderst von Ubiern bewohnte und errichtete Siedlung auf dem Kölner Territorium gegeben habe, grundlegend in Frage. Stattdessen ist schon von eine frühzeitigen aktiven und sich auch baulich ausdrückenden römischen Beteiligung auszugehen.


Ubiermonument (Foto: Matthias Herrmann)


Von den (vermeintlich) ubischen Wurzeln führte die Exkursion anschließend zur St. Maria im Kapitol, wo eine Einführung in die vielfältigen Formen des Götterkultes und der Götterverehrung in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium gegeben wurde. St. Maria als romanische Kirche wurde dann in einem studentischen Referat näher vorgestellt, wobei in dessen Rahmen auch die Krypta von St. Maria besucht werden konnte.

Ein gemeinsames Abendessen am Donnerstagabend, bei dem die Teilnehmer noch einmal ihre Erlebnisse und Erlerntes reflektieren konnten, rundete die Exkursion in Köln ab, bevor wir am Freitag wieder zurück nach Chemnitz fuhren.

Dorel Meister

Call for papers: „Britisch-deutsche Wissenschaftsgeschichte(n)“

Ort: Chemnitz

Veranstalter: Professur English Literature(s) und Juniorprofessur Antike und Europa mit besonderer Berücksichtigung der Antikerezeption an der TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit der Prinz-Albert-Gesellschaft e.V./Prince-Albert-Society

Datum: 9. Mai 2019

verlängerter Bewerbungsschluss: 28. Februar 2019


Am 9. Mai 2019 veranstalten die Professur English Literature(s) und die Juniorprofessur Antike und Europa mit besonderer Berücksichtigung der Antikerezeption an der TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit der Prinz-Albert-Gesellschaft e.V./Prince-Albert-Society einen eintägigen Workshop in Chemnitz, der zum Ziel hat, ausgewählte Forschungen zur britisch-deutschen Wissenschaftsgeschichte zur Diskussion zu stellen. Mögliche Beiträge zum Workshop können dem Bereich der Wissenschaftsgeschichte im weitesten Sinne entstammen, das heißt, es können die verschiedensten wissenschaftlichen Themenbereiche, Diskurse, Praktiken oder Personen untersucht und erörtert werden – sofern sie eine britisch-deutsche Beziehungskomponente aufweisen.

Erbeten werden Beiträge in Form von Vorträgen von zwanzig Minuten Länge in deutscher oder englischer Sprache. Außerdem besteht während des Workshops die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Posterpräsentation laufender Promotionsprojekte im Rahmen einer Posterausstellung.

Im Anschluss an den Workshop ist zeitnah eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge in einer englischsprachigen Publikation vorgesehen.

Bewerbungen sowohl für die Vorträge wie auch für die Posterausstellung und -präsentation bitte per Email mit einem kurzen Abstract zum Projekt (max. 1 Seite) und CV (max. 3 Seiten) bis zum 28. Februar 2019 an Marian Nebelin (marian.nebelin@phil.tu-chemnitz.de) und Cecile Sandten (cecile.sandten@phil.tu-chemnitz.de).

Zur Bewerbung aufgefordert sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche, im besonderen Maße jedoch Historikerinnen und Historiker sowie Anglistinnen und Anglisten auf allen Qualifizierungsstufen. Die Veranstaltung ist dabei jedoch insbesondere auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgerichtet, so dass Doktorandinnen und Doktoranden besonders nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert sind. Für die Posterausstellung und -präsentation dürfen sich ausschließlich Doktorandinnen und Doktoranden bewerben.

Die Auswahl der Beiträgerinnen und Beiträger erfolgt Anfang März 2019.

Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung können leider nicht übernommen werden.


Kontakt:

Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin / Technische Universität Chemnitz / Antike und Europa / 09107 Chemnitz

Email: marian.nebelin@phil.tu-chemnitz.de

Prof. Dr. Cecile Sandten / Technische Universität Chemnitz / Anglistik / 09107 Chemnitz

Email: cecile.sandten@phil.tu-chemnitz.de

Bei Winckelmann in Paris –  Ein Bericht über einen Forschungsaufenthalt in Paris zur Sichtung des Nachlasses von Johann Joachim Winkelmann

Für Forschungen im Rahmen seines Promotionsprojektes „Altertumswissenschaftler in der sächsischen Moderne“, das an der Juniorprofessur Antike und Europa mit besonderer Berücksichtigung der Antikerezeption angesiedelt ist und von Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin betreut wird, reiste Till Kronsfoth, M.A. im Zeitraum vom 27.02. bis 23.03.2018 an die französische Nationalbibliothek in Paris, um den Nachlass des Altertumswissenschaftlers Johann Joachim Winkelmann zu sichten. Begleitet wurde Kronsfoth von Julia Pfeiffer, B.A., die ihm vor allem mit ihrer umfassenden Sprachexpertise mit ihren Kenntnissen bei der Entzifferung alter Handschriften unterstützend zur Seite stand.

Im Hinblick auf die Forschungsfrage der Promotion – nämlich, inwieweit der Aufenthalt Winckelmanns in Sachsen, der dort zwischen 1748 und 1755 lebte und wirkte, seine Sicht auf die Antike beeinflusste – konnten im Laufe der Forschungsreise zweierlei wichtige Erkenntnisse zutage gefördert werden.  Erstens konnten Kronsfoth und Pfeiffer herausfinden, dass die in verschiedenen Ausgaben erschienenen Briefe Winckelmanns offenbar tatsächlich vollständig ediert sind. Den Erkenntnissen der bisherigen Forschung, wonach von Winckelmanns Korrespondenz lediglich jene Teile erhalten sind, die von Winckelmann verfasst wurden, kann weitgehend zugestimmt werden. Ausnahmen bilden zwei Briefe des Grafen Bünau und eines Jugendfreundes Winckelmanns. Darüber hinaus fanden sich im Nachlass Winckelmanns, der von Till Kronsfoth und Julia Pfeiffer vollständig in Augenschein genommen werden konnte, keinerlei Briefe, die nicht bereits in den verschiedenen Editionen der Winckelmannschen Korrespondenz abgedruckt worden wären. Weiterhin bestätigte der Fund mehrerer Urkunden und Empfehlungsschreiben aus Winckelmanns Zeit in Rom, dass Winckelmann sich strategisch auf eine Rückkehr nach Sachsen für die Zeit nach Beendigung seines Aufenthaltes in Italien vorbereitete.

Sehr viel aufschlussreicher für die Beantwortung der Forschungsfrage waren jedoch die Originalmanuskripte der Statuenbeschreibungen Winckelmanns. In seiner Zeit in Dresden hatte Johann Joachim Winckelmann sein Erstlingswerk „Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ verfasst. Hierbei stützte er sich, wie zunächst angenommen, hauptsächlich auf Beobachtungen, welche er in der Dresdner Gemäldegalerie bzw. der kurfürstlichen Skulpturensammlung machte. Durch die Sichtung der Manuskripte konnte die Annahme bestätigt werden, dass fast sämtliche Skulpturenbeschreibungen Winckelmanns, die er in seiner Dresdner Zeit anfertigte, nicht auf eigenen Beobachtungen basierten. Vielmehr finden sich in Winckelmanns Nachlass Gutachten, in denen er auf Nachfrage Dritter und Beschreibungen von Skulpturen anfertigte, welche er selbst nur aus Briefen oder Büchern kannte. So besteht das Gros des Nachlasses denn auch aus Exzerpten fremder Texte (ca. 7.500 Folianten). In Winckelmanns Werk finden sich zahlreiche Statuenbeschreibungen, von denen er explizit jedoch nur bei dreien erwähnt, dass er diese selbst in Dresden angesehen hat. Lediglich bei einer von diesen konnte nachgewiesen werden, dass sich diese zum Zeitpunkt des Aufenthaltes Winckelmanns in Sachsen ebenfalls dort befand. Bei anderen Statuen, die Winckelmann beschreibt – als berühmteste Beispiele zu nennen sind hier der Fanesische Hercules, die Venus von Praxiteles und die Laokoon-Gruppe – ist erwiesen, dass diese zu keinem Zeitpunkt Teil der kurfürstlichen Skulpturensammlung waren. Falls Winckelmann sie jemals persönlich in Augenschein nehmen konnte, geschah dies erst nach der Entstehung seiner Beschreibungen.

Unerwartet waren die detaillierten Beschreibungen römischer Säulen und die seitenlangen Auseinandersetzungen Winckelmanns mit dem Unterschied zwischen korinthischen und ionischen Kapitälen, geht doch die herrschende Meinung davon aus, dass Winckelmanns Interesse für antike Architektur nur marginal gewesen sei.

Aufschlussreich war zudem ein Besuch im Louvre, bei welchem Kronsfoth und Pfeiffer Gelegenheit hatten, jene Gemälde von Guido Reni und Giovanni Pannini, die Winckelmann in seinen Aufzeichnungen beschreibt, aus nächster Nähe studieren zu können.


Till S. Kronsfoth

Veröffentlichungen der Angehörigen der Juniorprofessur im Jahr 2018
(Hier geht es zum PDF-Dokument)

Monographien:

  • Degelmann, Christopher: Squalor. Symbolisches Trauern in der Politischen Kommunikation der Römischen Republik und Frühen Kaiserzeit, PawB 61, Steiner: Stuttgart, 2018;
  • Herrmann, Mathias: Museumskompass Dresden. Erfassung und Analyse historischer Lernorte, Impulse 7, WVB: Berlin 2018.

Herausgeberschaften (Reihe):

  • Nebelin, Marian mit Marcel Lewandowsky, Michael Meißner, Katarina Nebelin u. Swen Steinberg: Impulse. Studien zu Geschichte, Politik und Gesellschaft, Bd. 7: Herrmann, Mathias, Museumskompass Dresden. Erfassung und Analyse historischer Lernorte, WVB: Berlin 2018.

Aufsätze in Sammelwerken:

  • Degelmann, Christopher: A Homo Novus’s Self-Fashioning in Practice. The Case of Cicero’s Squalor, in: E.-M. Becker and J. Mortensen (eds.), Paul as homo novus: Authorial Strategies of Self-Fashioning in Light of a Ciceronian Term, SANt 6, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2018, S. 73–86;
  • Nebelin, Marian: Demokratisches Entscheiden und antidemokratische Ideologie im klassischen Athen, in: Ivan Jordović u. Uwe Walter (Hrsg.), Feindbild und Vorbild. Die athenische Demokratie und ihre intellektuellen Gegner, HZ-Beiheft 74, Berlin 2018, S. 109–152
  • Nebelin, Marian: Politik als Beruf? Arbeit, Freizeit und politische Partizipation in der Moderne, in: Yaman Kouli, Timo Luks, Gisela Mettele u. Martin Schramm (Hrsg.), Regionale Ressourcen und Europa. Dimensionen kritischer Industrie- und Unterneh-mensgeschichtsschreibung. Festschrift für Rudolf Boch zum 65. Geburtstag, Chemnitzer Europastudien 21, Duncker & Humblot: Berlin 2018, S. 303–316.

Artikel in Zeitschriften (peer review):

  • Degelmann, Christopher: Depositio barbae. Das kaiserzeitliche Bartfest als Initiationsritus, in: Usuteaduslik Ajakiri [Estonian Theological Journal] 78.1, 2018, S. 93–122, abrufbar unter: https://usuteadus.ee/wp-content/uploads//2018_1%20(72)/Christopher-Degelmann.pdf;
  • Degelmann, Christopher: mit J. Albrecht et al.: Religion in the Making: The Lived Ancient Religion Approach, in: Religion 48, 2018, S. 1096–1151.

Artikel in Zeitschriften (nicht peer-reviewed):

  • Degelmann, Christopher: Der Göttinger Professor Christian Gottlob Heyne und seine Mutterstadt Chemnitz, in: Göttinger Jahrbuch 66, 2018, S. 1–16.
  • Degelmann, Christopher: Zur „Wiege“ Christian Gottlob Heynes in Chemnitz, in: Chemnitzer Roland. Zeitschrift für Heimat – Brauchtum – Geschichte – Kunst 25.2, 2018, S. 11–13.
  • Degelmann, Christopher: Verloren oder vergessen? Christian Gottlob Heyne (1729–1812): Sohn der Stadt Chemnitz, in: Chemnitzer Roland. Zeitschrift für Heimat – Brauchtum – Geschichte – Kunst 25.1, 2018, S. 22–26.
  • Degelmann, Christopher: Gedenktafel für Altertumsforscher. Standort des Elternhauses von Christian Gottlob Heyne (1729–1812) wiederentdeckt, in: Amtsblatt Chemnitz 13, 2018, S. 4.
  • Kronsfoth, Till S.: Seit 2017 gültig - viele Schlupflöcher, in: Süddeutsche Zeitung vom 9.12.2018;
  • Kronsfoth, Till S.: Recht auf Leben eingefordert, in: Süddeutsche Zeitung vom 3.12.2018;
  • Kronsfoth, Till S.: Geschichte aus dem Untergrund, in: Süddeutsche Zeitung vom 7.10.2018;
  • Kronsfoth, Till S.: Steuerzahler trägt Unternehmerrisiko, in: Süddeutsche Zeitung vom 23.8.2018;
  • Kronsfoth, Till S.: Aus der Geschichte lernen, in: Süddeutsche Zeitung vom 25.6.2018;
  • Kronsfoth, Till S.: Namen statt Nummern, in: Süddeutsche Zeitung vom 24.1.2018.

Artikel (open access; nicht peer-reviewed):

  • Degelmann, Christopher: Beziehungsstatus: Kompliziert. Christian Gottlob Heyne (1729–1812) und sein Chemnitz, in: Chemnitzer Geschichtskalender. Oktober 2018, abrufbar unter: http://monarch.qucosa.de/api/qucosa%3A21354/attachment/ATT-0/ .

Buchbesprechungen (peer review):

  • Degelmann, Christopher: Rez. v. Hagen, Judith. Die Tränen der Mächtigen und die Macht der Tränen: Eine emotionsgeschichtliche Untersuchung des Weinens in der kaiserzeitlichen Historiographie, Stuttgart 2017, in: BMCR 2018.10.56, abrufbar unter: http://bmcr.brynmawr.edu/2018/2018-10-56.html .
  • Degelmann, Christopher: Rez. v. Michels, Christoph and Mittag, Peter Franz (eds), Jenseits des Narrativs. Antoninus Pius in den nicht-literarischen Quellen, Stuttgart 2017, in: Ancient History Bulletin 8, 2018, S. 27–29, abrufbar unter: https://ancienthistorybulletin.org/wp-content/uploads/2018/03/AHBOnlineReviews2018.08.DegelmannOnMichelsMittag.pdf .
  • Degelmann, Christopher: Rez. v. Hartmann, Elke. Ordnung in Unordnung. Kommunikation, Konsum und Konkurrenz in der stadtrömischen Gesellschaft der frühen Kaiserzeit, Stuttgart 2016, in: Ancient East & West 17, 2018, S. 397–399.

Buchbesprechungen (nicht peer-reviewed):

  • Nebelin, Marian: Mit großer Tiefenschärfe [Rez. v. Stefan Kadelbach (Hrsg.), Die Welt und Wir. Die Außenbeziehungen der Europäischen Union, Schriften zur Europäischen Integration und Internationalen Wirtschaftsordnung 42, Baden-Baden 2017], in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.07.2018, Nr. 151, S. 6.
     

Neue Publikation von Mathias Herrmann: Museumskompass Dresden. Erfassung und Analyse historischer Lernorte



Weitere Informationen zur Publikation finden Sie hier.

Artikel: Gedenktafel für Altertumsforscher von Dr. Christopher Degelmann

Der große Altertumsforscher und Wissenschaftsorganisator Christian Gottlob Heyne, der am 25. September 1729 in Chemnitz als Sohn eines einfachen Leinewebers geboren wurde und später zu einem gefeierten Intellektuellen avancierte, soll nun eine Gedenktafel in seiner Heimatstadt erhalten.

Den gesamten Artikel findet ihr auf Seite 4.

Neuerscheinung von Dr. Christopher Degelmann (u.a.): Religion in the making: the Lived Ancient Religion approach

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Neue Publikation: Squalor von Dr. Christopher Degelmann

 

Sächsischer „Histourismus“
Das Landesinnovationsstipendium für Till Kronsfoth kombiniert Altertumsforschung und Tourismusförderung.

Von August 2016 bis Juli 2019 erhält der Geschichtswissenschaftler Till Kronsfoth (29) ein vom Europäischen Sozialfonds finanziertes Stipendium, damit er sich in diesen drei Jahren auf seine Promotion konzentrieren kann. Kronsfoth erforscht das Leben der drei Altertumswissenschaftler Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), Theodor Mommsen (1817–1903) und Helmut Berve (1896–1979) in Bezug auf das Bundesland Sachsen. Die Jahre, in denen die drei Historiker in Sachsen gelebt haben, haben ihr Leben und Werk nachhaltig beeinflusst, so Kronsfoth. Für ihn sind die 1.600 Euro pro Monat sehr wichtig, die er über das Landesinnovationsstipendium erhält: „Durch die Art, wie ich promoviere, kann ich mir meine Zeit relativ flexibel einteilen.“ Till Kronsfoth promoviert hauptberuflich in Geschichtswissenschaft. Nebenberuflich ist er als Schriftsteller tätig und hat zwei Romane im Selbstverlag veröffentlicht: einen Jugendroman und einen Thriller. Doch erzielt er dadurch bislang noch keinen finanziellen Gewinn. Sein Promotionsthema reizt ihn sehr: „Meiner Meinung nach ist es viel einfacher, Menschen für Geschichte zu begeistern, wenn man sich mit regionalen Themen beschäftigt, weil sie dann den Eindruck haben, dass sie etwas über die eigene Geschichte lernen.“


⇒gesamter Bericht über Till Kronsfoth in EU-Zeit 2 (2017) auf Seite 15

"Meine Daniel-Düsentrieb-Phase ist mittlerweile vorbei"

Jun.-Prof. Marian Nebelin über seine Leidenschaft für Comics, warum er nur Professor sein möchte und was ihm an Chemnitz gefällt

In der zweiten Episode von TUCpersönlich gibt Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin, Juniorprofessur Antike und Europa der Technischen Universität Chemnitz, persönliche Einblicke. Unter anderem, was ihn am Berufsbild "Professor" reizt, warum er Comics mag und wie er Chemnitz erlebt.

Über TUCpersönlich

Der Podcast „TUCpersönlich“ wird im Staffel-Format zu je sechs Episoden produziert und über das Semester hinweg im Monats-Rhythmus in den sozialen Medien der TU  veröffentlicht. In der ersten Staffel kommen vor allem neu und kürzlich an die TU Chemnitz gewechselte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Wort. Die Reihe wird aber nach und nach auch auf bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie weitere Persönlichkeiten der Universität erweitert.   

Der Podcast kann im YouTube-Kanal der TU Chemnitz abgerufen werden: http://bit.ly/TUC_YouTube

Matthias Fejes
01.12.2017

Beitrag von Jun.-Prof. Dr. Nebelin in FAZ!
In der Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 06.06.2017, Nr. 129, S. 7, ist eine Besprechung von Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin unter dem Titel "Erschreckendes Bild. Zur Geschichte und zum Umgang mit dem Rechtsextremismus in Deutschland" erschienen. Nebelin bespricht folgenden Sammelband: Rechte Gewalt in Deutschland. Zum Umgang mit dem Rechtsextremismus in Gesellschaft, Politik und Justiz, hrsg. v. Sybille Steinbacher, Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte 16, Göttingen 2016.
Der Beitrag von Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist online lesbar. ⇒Link

Uni aktuell - "Vorgestellt": Marian Nebelin

„Unsere moderne Kultur ist ohne ihre antiken Grundlagen nicht zu verstehen“
Elf Fragen an Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin, der seit Oktober 2015 Inhaber der Juniorprofessur Antike und Europa ist

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Presseartikel