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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Lehre

Aktuelle Lehrveranstaltungen Sommersemester 2019

Ringvorlesung 'Migration'
B_EG PM 1, PM 3, PM 4, PM 5, PM 7,  EM 1, EM 2, EM 3, EM 4


Zeit:                mittwochs, 18.00-19.30 Uhr

Beginn:          
03.04.2019
Raum:             Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (Stefan-Heym-Platz 1)


Im SoSe 2019 veranstaltet das Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften eine überepochale und interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema 'Migration'. Dieser Begriff prägt etliche aktuelle politische Diskurse und ist in der Öffentlichkeit omnipräsent. Die Ringvorlesung stellt eine große Bandbreite verschiedener Zugänge zu diesem Phänomen vor: historisch, politikwissenschaftlich, juristisch, kulturgeographisch, museumdidaktisch und kulturwissenschaftlich. Dabei werden nicht nur aktuelle Phänomene in Sachsen, Deutschland, der Europäischen Union und Europa in den Blick genommen, sondern auch Beispiele aus Afrika und China sowie verschiedene historische Epochen.


Termine und Themen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Die Ringvorlesung kann mit einer Klausur abgeprüft werden.

Jun-Prof. Dr. Marian Nebelin
Vorlesung: Religionsgeschichte der Antike

B_EG PM 1, PM 3, PM 4

M_RezKult; B_GE; B_PW EG 2; B_EU; M_KO; M_GE


Zeit:                dienstags, 9.15-10.45 Uhr

Beginn:           02.04.2019

Raum:             2/W044


Die Vorlesung behandelt die Religionsgeschichte der Antike von der Archaik bis zum Ausgang der Spätantike. Vorgestellt werden Religiosität, Religionen und religiöse Praktiken der Kulturen der antiken Mittelmeerwelt – ein kultureller Formenreichtum, dessen Spektrum von Mysterienkulten über Riten der Ahnenverehrung und großen Gemeinschaftskulten bis hin zu philosophischen Theologien reicht. Einen Dreh- und Angelpunkt der Religionsgeschichte der Antike bildet dabei die Christianisierung. Denn diese ist nicht allein durch das Aufkommen einer neuen Religion und die schließliche Abdrängung der übrigen gekennzeichnet, sondern ging einerseits mit einer religiös vielfältigen Sinnsuche und andererseits mit Versuchen der Selbstvergewisserung der traditionellen paganen Kulte einher. Infolge dieses zeitgenössischen Zusammentreffens verschiedener religiöser Vorstellungen wurde diese Phase rezeptionsgeschichtlich wirksam, so dass sie die moderne Wahrnehmung der antiken Religionsgeschichte nachhaltig prägte.


Lektüreempfehlungen:

Albertz, Rainer: Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit, 2 Bde., Göttingen 1997.

Hauschild, Wolf-Dieter: Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte. Band 1. Alte Kirche und Mittelalter, Gütersloh 2000.

Linke, Bernhard: Antike Religion, München 2014.

Piepenbrink, Karen: Antike und Christentum, Darmstadt 2010.

Rosenberger, Veit: Religion in der Antike, Darmstadt 2012.

Jun-Prof. Dr. Marian Nebelin/Prof. Dr. Bernadette Malinowski
Hauptseminar: Totengespräche in der antiken und modernen Literatur


B_EG PM 6

M_EG SM 1

M_RezKul VMC; B_GE; M_GE; M_EI
; M_DK; M_MI; M_PW; M_SM

Zeit:                dienstags, 11.30-13.00 Uhr

Beginn:           N.N.

Raum:             2/W035

Jun-Prof. Dr. Marian Nebelin/Dr. Hendrik Thoß
Übung: Die olympischen Spiele in Antike und Moderne


B_EG PM 1, PM 4

M_EG EM 1

M_RezKul VMC; B_Pol
; B_PW EG 3; B_ES; M_EI


Zeit:                mittwochs, 11.30-13.00 Uhr
Beginn:           03.04.2019

Raum:             2/D201


Die Olympischen Spiele waren die wahrscheinlich bedeutendsten der zahlreichen panhellenischen Spiele der Antike. In der Moderne wurde versucht, an die Tradition dieses sportlichen Agons anzuknüpfen und ihn nun als eines der bedeutendsten regelmäßigen weltweiten Sportereignisse wiederzubeleben – mit Erfolg. In der Übung werden die Olympischen Spiele in Antike und Moderne in komparativer und rezeptionsgeschichtlicher Absicht in den Blick genommen.


Literaturempfehlungen:

Bengtson, Hermann: Die Olympischen Spiele in der Antike, 2. Aufl., Zürich 1972 [1971]; Bocher, Susanne u.a.: Mythos Olympia. Kult und Spiele, München u.a. 2012; Sinn, Ulrich: Das antike Olympia. Götter, Spiel und Kunst, 3. Aufl., München 2004; ders.: Olympia: Kult, Sport und Fest in der Antike, 3. Aufl., München 2004 [1996]; ders.: Olympia. Rezeption und Forschungsgeschichte, in: DNP 15/1, 2003, 1166–1174; Swaddling, Judith: Die Olympischen Spiele der Antike, Stuttgart 2004 [1980]; Krüger, Michael/ Langenfeld, Hans (Hgg.): Handbuch Sportgeschichte, Beiträge zur Forschung und Lehre im Sport 173, Schorndorf 2010 (hier auch weiterführende Literatur).

Till S. Kronsfoth, M.A.
Übung: Theodor Mommsen


B_EG PM 1, PM 4

B_GE; B_Pol
; B_PW EG 3; M_RezKult_VMC

Zeit:                dienstags, 17.15-18.45 Uhr

Beginn:           09.04.2019

Raum:             2/W044


Theodor Mommsen (1817-1903), Autor des noch lange nach seinem Tod als Standardwerk zur Römischen Antike geltenden Werkes „Römische Geschichte“ gilt bis heute als einer der bedeutendsten Historiker seiner Zeit. Als „politischer Historiker“ war er jedoch nicht frei von der Versuchung, Ereignisse seiner Zeit als Maßstab für die Epoche anzulegen, welche er untersuchte. In der Mommsen-Forschung ist umstritten, welche Phase seines bewegten Lebens hierbei besonders prägend wirkte. Als Journalist berichtete er über die sezessionistischen Bestrebungen Schleswig-Holsteins. Als Korrespondent begleitete er die von der Frankfurter Paulskirchenversammlung verabschiedeten „Grundrechte des deutschen Volkes“ und in Leipzig wurde er Zeuge der Niederschlagung der 1848er Revolution durch preußische Truppen. Mommsens Werke sind somit nicht nur für Althistoriker interessant. Vielmehr werfen sie auch aus wissenschaftsgeschichtlicher und kulturräumlicher Perspektive eine Vielzahl von Fragen auf. 


Lektüreempfehlungen:
Hartmann, Ludo Moritz, Theodor Mommsen. Eine biographische Skizze. Mit einem Anhange: Ausgewählte politische Aufsätze Mommsens., Gotha 1908; Heuss, Alfred, Theodor Mommsen und das 19. Jahrhundert, Stuttgart 1996; Köpf, Peter, Die Mommsens von 1848 bis heute, Hamburg u.a. 2004; Rebenich, Stefan, Theodor Mommsen eine Biographie, in: Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt., hrsg. v. Elke Stein-Hölkeskamp / Karl-Joachim Hölkeskamp, München 2010, S. 660–672; Wucher, Albert, Theodor Mommsen, in: Deutsche Historiker. Band 4, hrsg. v. Hans-Ulrich Wehler, Göttingen 1972, S. 7–24.

Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin/Mathias Herrmann
Übung: Museumspraktische Übung. Museale Neukonzeptionen des Stadtmuseums in Großenhain


B_EG PM 4
; M_EG EM 1


Zeit:                Blockveranstaltung (erste Sitzung: 12.04., 10-12 Uhr)

Raum:             2/Rh.39/333


Das Stadtmuseum in Großenhain beherbergt eine Vielzahl thematischer musealer Bereiche. Zu diesen gehören nicht nur eine künstlerische, sondern ebenso eine archäologische sowie eine stadt- und biografiegeschichtliche Abteilung. Nun ist eine Überarbeitung und Neukonzeption dieser Institution in Planung.

Die Studierenden erhalten im Rahmen der Übung nicht nur theoretische Einblicke in die museale und museumspädagogische Arbeit vor Ort, sondern wirken praktisch an der Neugestaltung der Ausstellungsräume und -inhalte mit. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine kooperative Veranstaltung mit Studierenden der Technischen Universität Dresden. Es wird daher um eine Vorabanmeldung per Mail an mathias.herrmann@s2017.tu-chemnitz.de gebeten, da eine bestimmte Gesamtteilnehmerzahl (8-10) erreicht werden sollte. Mit der Voranmeldung werden auch die Sitzungstermine bekanntgegeben.


Lektüreempfehlungen:

Flügel, Katharina: Einführung in die Museologie, Darmstadt 2014; Thiemeyer, Thomas: Geschichte im Museum. Theorie – Praxis – Berufsfelder, Tübingen 2018; Walz, Markus: Handbuch Museum: Geschichte – Aufgaben – Perspektiven, Stuttgart 2016.

Dr. Eske Bockelmann
Altgriechisch I (fakultativ)

Zeit: dienstags, 15.30-17.00 Uhr

Beginn: 09.04.2019
Raum: 2/Rh.39/333
 

Dr. Eske Bockelmann
Altgriechisch II (fakultativ)


Zeit: donnerstags, 15.30-17.00 Uhr
Beginn: 11.04.2019
Raum: 2/Rh.39/333

Daniel J. Naumann
Altes Hebräisch III (fakultativ)


Zeit:                montags, 19.00-20.30 Uhr

Beginn:           N.N.

Raum:             2/N105


Ziel des viersemestrigen Kurses ist es, Grundkenntnisse der hebräischen Grammatik zu erwerben, narrative althebräische Texte (Quelle: Biblia Hebraica, das s.g. „Alte Testament“ der Bibel) und Inschriften zu übersetzen und somit auch wichtige Quellen zum Alten Orient und der frühen Antike zu erschließen. Der Kurs schließt auf Wunsch im vierten Semester mit der Abiturergänzungsprüfung Hebraicum ab. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Lehrmaterial gibt es zunächst vom Dozenten, weiterführende Literatur wird im Kurs vorgestellt. Dieser Kurs ist grundsätzlich auch sehr gut für Gasthörer geeignet.

Kurzfristige Raum- und Terminänderungen finden Sie unter www.althebräisch.de

Dr. Burkhard Müller
Mittellateinischer Lektürekurs

angeboten von der germanistischen Mediävistik, offen auch für Historiker


Zeit:                dienstags, 9.15 - 10.45 Uhr
Raum:           
3/B101 (Universitätsteil Erfenschlag)


Lektüre ausgewählter mittellateinischer Texte (mit Unterstützung einer deutschen Übersetzung). Lateinische Grundkenntnisse wünschenswert. Reader wird gestellt.

Presseartikel