Du willst Technik nicht nur berechnen, sondern daraus Produkte entwickeln?
Dann entdecke Textile Technologien an der TU Chemnitz.
Carbon, Composites, Naturfasern, technische Gestricke, Outdoor Equipment, Recycling, digitale Produktion und KI: Moderne Textiltechnik ist weit mehr als Kleidung.
Im Master „Nachhaltige Textiltechnologien und Outdoor Equipment“ verbindest du Ingenieurwissenschaften mit Materialentwicklung, Fertigung, Nachhaltigkeit und Produktentwicklung.
Du lernst die gesamte Entwicklungskette kennen – von der Faser über Material und Fertigungsverfahren bis zum fertigen Produkt und dessen Recycling.
Textiltechnik? Ist das nicht hauptsächlich Stoff und Kleidung?
Auch – aber längst nicht nur.
Textile Technologien stecken beispielsweise in Composite-Bauteilen, Bauwerken, Sport- und Outdoorprodukten, Mobilitätsanwendungen und technischen Leichtbaustrukturen.
Moderne Textiltechnik verbindet:
Maschinenbau + Materialwissenschaft + Leichtbau + Fertigung + Nachhaltigkeit + Digitalisierung + Produktentwicklung
Aus Fasern und textilen Strukturen können technische Bauteile und innovative Produkte entstehen.
Und du lernst, wie.
7 Gründe, Textile Technologien zu entdecken
1. Entwickle echte Hightech-Produkte
Textile Technologien stecken heute in weit mehr als Bekleidung.
Textile Strukturen und Hochleistungsfasern werden beispielsweise für Composite-Bauteile, Sportgeräte, Outdoorprodukte, Mobilitätsanwendungen, Medizinprodukte und Bauanwendungen eingesetzt.
An der Professur Textile Technologien reicht das Spektrum von klassischen Textilien bis zu Hochleistungsfasern aus Carbon und metallischen Materialien.
Dabei geht es nicht nur darum, ein Material auszuwählen.
Du lernst, Materialien und Strukturen zu entwickeln, herzustellen, zu untersuchen und für konkrete Anwendungen zu optimieren.
2. Verbinde Maschinenbau, Leichtbau und Composites
Du interessierst dich für Leichtbau und möchtest verstehen, wie leichte und gleichzeitig hochbelastbare Bauteile entstehen?
Textile Strukturen können gezielt als Verstärkung für Composite-Bauteile entwickelt werden.
Dabei kannst du dich beispielsweise mit folgenden Technologien und Themen beschäftigen:
- Carbon- und Hochleistungsfasern
- Naturfaser-Composites
- technischen 2D- und 3D-Strukturen
- Tailored Fibre Placement
- Dry Fiber Placement
- textilen Verstärkungsstrukturen
- Auslegung und Prüfung von Composite-Bauteilen
So verbindest du Material, Konstruktion und Fertigung.
3. Mach Sport und Outdoor zum Ingenieurthema
Du interessierst dich für Outdoor, Bikes, Wintersport, funktionale Bekleidung oder technische Sportprodukte?
Dann kannst du dieses Interesse mit Ingenieurwissenschaften verbinden.
Sport- und Outdoortextilien gehören zu den Forschungsgebieten der Professur. Im Master ist Outdoor Equipment ausdrücklich Bestandteil des Studiengangs.
Dabei geht es beispielsweise um Fragen wie:
Welches Material brauchen wir?
Wie konstruieren wir das Produkt?
Wie stellen wir es her?
Wie testen und optimieren wir es?
Und wie machen wir es nachhaltiger?
Outdoor und Sport werden damit zu einer echten Ingenieuraufgabe.
4. Entwickle Nachhaltigkeit – statt nur darüber zu reden
Wie können wir Produkte ressourcenschonender herstellen? Welche Rohstoffe können wir regional nutzen? Wie lassen sich Fasern wiederverwenden und recyceln?
Nachhaltigkeit wird bei uns zu einer konkreten technischen Entwicklungsaufgabe.
Du kannst dich beispielsweise mit folgenden Themen beschäftigen:
- Naturfasern und heimischer Wolle
- Recycling und Kreislaufwirtschaft
- nachhaltigen Composite-Materialien
- Faser- und Materialanalysen
- ressourceneffizienten Produktionsprozessen
- Lebenszyklusanalysen
- neuen Wasch-, Färbe- und Verarbeitungsverfahren
Das Ziel ist nicht nur, Nachhaltigkeit zu bewerten, sondern Materialien, Prozesse und Produkte besser zu machen.
5. Nutze Digitalisierung, Automatisierung und KI
Moderne Textilproduktion ist digital.
Im Studium beschäftigst du dich unter anderem mit Industrie 4.0, Sensorik, Bildverarbeitung, Datenaustausch, digitalen Produktionsketten und KI in der Textiltechnik.
An der Professur verbinden wir Digitalisierung außerdem mit neuen Formen der Wissensvermittlung und digitaler Bildung. Mit textil trainer entwickeln wir digitale Lernangebote für die textile Aus- und Weiterbildung.
Textiltechnik bedeutet deshalb nicht „alter Webstuhl“.
Sie kann genauso Automatisierung, Sensorik, Datenanalyse, Bildverarbeitung und KI bedeuten.
6. Arbeite praktisch – vom Material bis zum Produkt
Textile Technologien lernt man nicht nur am Bildschirm.
In Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten arbeitest du mit realen Materialien, Prozessen und Technologien.
Dazu gehören beispielsweise:
- Stricktechnologien und Strickmaschinen
- Herstellung technischer Textilien
- textile Verstärkungsstrukturen
- Composite-Technologien
- Dry Fiber Placement
- Materialcharakterisierung
- digitale Produktionsverfahren
Du kannst eine Struktur entwickeln, herstellen, untersuchen und optimieren.
Dadurch lernst du nicht nur, was funktioniert, sondern auch, wie daraus ein reales Produkt entsteht.
7. Studiere mitten in einer der großen Textilregionen Deutschlands
Sachsen gehört zu den großen Textilstandorten Deutschlands. Rund 500 Unternehmen mit etwa 12.000 Beschäftigten erwirtschaften hier rund 1,4 Milliarden Euro Jahresumsatz. Mehr als 60 Prozent davon entfallen auf technische und funktionalisierte Textilien.
Die Professur Textile Technologien ist mit wichtigen Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Region vernetzt. Dazu gehören unter anderem:
- das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) in Chemnitz
- das Cetex Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen in Chemnitz
- die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ)
- das Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland (TITV)
STFI und Cetex sind zugleich An-Institute der TU Chemnitz. Mit dem Fraunhofer-Forschungszentrum STEX gibt es in Chemnitz weitere Forschungskompetenz für textile Strukturen.
Was bringt dir das?
Kurze Wege zwischen Studium, Forschung und industrieller Anwendung.
Das Umfeld eröffnet Möglichkeiten für:
Forschungsprojekte · Praktika · Werkstudententätigkeiten · Bachelor- und Masterarbeiten · Industriekontakte · späteren Berufseinstieg
Diese Vernetzung beginnt bereits im Studium: Textiltechnologische Grundlagen werden im Master in Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau vermittelt.
Bau dir ein besonderes Kompetenzprofil auf
Mit dem Master „Nachhaltige Textiltechnologien und Outdoor Equipment“ kannst du auf deinen ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen aufbauen und ein spezialisiertes Profil entwickeln.
Du verbindest:
Maschinenbau mit
- Materialwissenschaft
- Textiltechnik
- Leichtbau
- Fertigung
- Nachhaltigkeit
- Digitalisierung
- Produktentwicklung**
Damit spezialisierst du dich an Schnittstellen, an denen unterschiedliche technische Disziplinen zusammenkommen.
Dein Weg vom Maschinenbau zum spezialisierten Master
Bachelor Maschinenbau
↓
Master Nachhaltige Textiltechnologien und Outdoor Equipment
↓
Hightech-Materialien, Prozesse und Produkte entwickeln
Der Bachelor Maschinenbau der TU Chemnitz erfüllt die Zugangsvoraussetzung für den Master.
Auch Absolventinnen und Absolventen anderer fachlich passender Bachelorstudiengänge können für den Master infrage kommen. Die verbindlichen Zugangsvoraussetzungen findest du auf der offiziellen Studiengangsseite.
[Zugangsvoraussetzungen und Master ansehen →]
Was möchtest du entwickeln?
Vielleicht weißt du noch gar nicht, dass Textile Technologien zu deinen Interessen passen.
Outdoor & Sport?
→ Sport- und Outdoortextilien, Equipment und funktionale Materialien
Leichtbau?
→ Composites, Carbon und textile Verstärkungsstrukturen
Nachhaltigkeit?
→ Naturfasern, Wolle, Recycling und Kreislaufwirtschaft
Produktentwicklung?
→ vom Material über die Fertigung bis zum fertigen Produkt
Digitalisierung & KI?
→ Automatisierung, Sensorik, Bildverarbeitung und digitale Prozesse
Forschung?
→ Forschungsprojekte, studentische Arbeiten sowie Bachelor- und Masterarbeiten
Finde deinen Schwerpunkt.
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