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Fakultät für Mathematik
Studium

Diplom Mathematik (Diplom-Mathematiker (Dipl.-Math.))

Regelstudienzeit: 9 Semester
Studienbeginn: in der Regel zum Wintersemester
Voraussetzungen: allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) oder Meisterprüfung oder als gleichwertig anerkannte Hochschulzugangsberechtigung
Studienrichtungen:
  • Mathematik
  • Mathematik mit vertiefter Informatik
  • Technomathematik
  • Wirtschaftsmathematik
  • Finanzmathematik
Wechsel Bachelor/Master-Diplom: Ein Einstieg aus einem Bachlor-/Masterstudiengang Mathematik in den Diplomstudiengang ist jederzeit unter Anrechung der bereits erbrachten Leistungspunkte möglich. Auch ein Wechsel aus dem Diplomstudiengang in einen Bachelor-/Masterstudiengang Mathematik (bzw. Wirtschafts- oder Finanzmathematik) ist möglich, wobei bereits erbrachte Leistungen angerechnet werden. Bitte kontaktieren Sie zu den Details die zuständigen Fachstudienberater.

Bewerbung

Für diesen Studiengang gibt es keine Zulassungsbeschränkung. Die Bewerbung erfolgt online, und ist ab Juni möglich, genauere Informationen folgen dann.
Der Diplomstudiengang führt in 9 Semestern zum Abschluss Diplom-Mathematiker. Er wird in den folgenden fünf Studienrichtungen angeboten:
  • Mathematik
  • Mathematik mit vertiefter Informatik
  • Technomathematik
  • Wirtschaftsmathematik
  • Finanzmathematik
In allen Studienrichtungen beginnt man mit einem 2-jährigen Grundstudium, in welchem eine solide mathematische Grundausbildung vermittelt wird. Hier werden die Fächer Analysis, Lineare und Höhere Algebra, Optimierung und Numerische Mathematik sowie Stochastik belegt. Darüber hinaus werden in Informatik moderne Algorithmen und deren Umsetzung in höhere Programmiersprachen erlernt, und man wählt ein attraktives Nebenfach aus der folgenden Liste aus:
  • Chemie
  • Elektrotechnik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik
  • Physik
  • Wirtschaftswissenschaften

Im sich an das Grundstudium anschließenden Hauptstudium werden spezialisierte Kenntnisse in Mathematik und dem gewählten Nebenfach erworben. Mögliche Spezialisierungsrichtungen in der Mathematik sind

  • Algebra
  • Analysis
  • Diskrete Mathematik
  • Finanzmathematik
  • Geometrie
  • Mathematische Physik
  • Numerische Mathematik
  • Optimierung
  • Stochastik und Statistik
  • Wirtschaftsmathematik

Die Auswahl der Lehrveranstaltungen im Hauptstudium ist weitgehend frei und kann nach den eigenen Interessen erfolgen. Unterstützung bei der Wahl der Vertiefungsrichtung und passender Lehrveranstaltungen geben der Fachstudienberater und die Professoren, auf deren Gebieten die Spezialisierung bis hin zur Diplomarbeit erfolgen soll.
Neben der Ausbildung in Mathematik wird im Hauptstudium auch das gewählte Nebenfach (Chemie, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Medizintechnik, Physik oder Wirtschaftswissenschaften) weitergeführt.
Das Studium wird mit der Diplom-Arbeit abgeschlossen, die in der Regel im 9. Semester des Studiums angefertigt wird.

Grundstudium (in allen Studienrichtungen)

1. bis 2. Sem. Analysis, Lineare Algebra (32 LP)
3. Sem. Maßtheorie, Optimierung, Funktionentheorie, Seminar (22 LP)
4. Sem. Algebra, Numerische Mathematik, Stochastik, Vektoranalysis (30 LP)
1. bis 4. Sem. Informatik und weiteres Nebenfach (28 LP)
(Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik, Physik oder Wirtschaftswissenschaften)
5. bis 8. Sem. Semesterarbeit oder Betriebspraktikum (8 LP)
5. bis 8. Sem. Hauptseminar (4 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Reine und Angewandte Mathematik (84-110 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Nebenfach (16-32 LP)
9. Sem. Diplom-Arbeit (30 LP)
5. bis 8. Sem. Semesterarbeit oder Betriebspraktikum (8 LP)
5. bis 8. Sem. Hauptseminar (4 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Reine und Angewandte Mathematik (60-76 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Informatik (16-34 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Nebenfach (16-34 LP)
9. Sem. Diplom-Arbeit (30 LP)
5. bis 8. Sem. Semesterarbeit oder Betriebspraktikum (8 LP)
5. bis 8. Sem. Hauptseminar (4 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Reine und Angewandte Mathematik (45-71 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Informatik (15-25 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Nebenfach (30-40 LP)
9. Sem. Diplom-Arbeit (30 LP)
5. bis 8. Sem. Semesterarbeit oder Betriebspraktikum (8 LP)
5. bis 8. Sem. Hauptseminar (4 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Reine und Angewandte Mathematik (insbesondere Optimierung) (56-80 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Nebenfach Wirtschaftswissenschaften (46-70 LP)
9. Sem. Diplom-Arbeit (30 LP)
5. bis 8. Sem. Semesterarbeit oder Betriebspraktikum (8 LP)
5. bis 8. Sem. Hauptseminar (4 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Reine und Angewandte Mathematik (insbesondere Statistik, Finanzmathematik) (56-80 LP)
5. bis 8. Sem. Vertiefung Nebenfach Wirtschaftswissenschaften (46-70 LP)
9. Sem. Diplom-Arbeit (30 LP)
Mathematiker zeichnen sich nicht nur durch ihre theoretisch fundierten und zugleich anwendungsbereiten Kenntnisse aus, sondern auch durch ihre Fähigkeit zum logischen Denken, zur Abstraktion, durch ihren analytischen Verstand, sprachliche Genauigkeit, Hartnäckigkeit beim Lösen von Problemen und durch Teamgeist. Auf die Herausbildung dieser Fähigkeiten wird beim Studium der Mathematik in Chemnitz geachtet, und es sind nicht zuletzt eben diese Fähigkeiten, die den Mathematikern beste berufliche Perspektiven eröffnen. Hinzu kommen fundierte wissenschaftliche und anwendungsbereite Informatikkenntnisse.
Absolventen des Diplomstudiums finden daher in vielen Bereichen interessante Einsatzmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel:
  • Informationstechnologie
  • Softwareentwicklung
  • Banken und Versicherungen
  • Produktionstechnik und Logistik
  • Simulation und Optimierung im Entwurf von Maschinen und Bauteilen
  • Medizintechnik
  • Pharmaforschung
  • Unterhaltungselektronik
  • Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik

Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz (Uni aktuell vom 28.06.2017)
»Erstens ist der Wunsch nach Diplomstudiengängen sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Universität immer wieder deutlich geäußert und dadurch eine starke Nachfrage nach Diplomstudiengängen zum Ausdruck gebracht worden. Zweitens ist das Diplom nach wie vor eine Marke, die national wie international einen hervorragenden Ruf genießt. Drittens erhöht die Einrichtung von Diplomstudiengängen die Wettbewerbsfähigkeit der TU Chemnitz.«

Prof. Dr. Christoph Helmberg, Dekan der Fakultät für Mathematik
»Das Diplom ermöglicht verstärkt die zeitliche und inhaltliche Gestaltung des Studiums an eigenen Interessen auszurichten und trägt damit in besonderer Weise zur Persönlichkeitsbildung und zur wissenschaftlichen Reife der Absolventen bei.«

Presseartikel