Hinweise für Fakultäten
Definition Outgoing
Outgoing-Studierende sind Studierende, die im Rahmen ihres Studiums für einen Studien- (mindestens 3 Monate) oder Praktikumsaufenthalt (mindestens 2 Monate) im Rahmen strukturierter Austauschprogramme (z.B. Erasmus+, Hochschulpartnerschaften) und/oder unter Nutzung eines (ggf. hochschuleigenen) Stipendienprogramms (z.B. PROMOS) in das Ausland gehen.
Outgoing-Studierende werden der Fakultät angerechnet, die die entsprechende Kooperation mit der ausländischen Universität unterhält.
Outgoing-Strategie Studierendenmobilität - Maßnahmen
- Integration von Informationen zu Auslandsoptionen als fester Bestandteil aller Einführungsveranstaltungen in den Studieneingangsphasen der Fakultäten/Institute
- Systematische Nutzung der bestehenden Mobilitätsoptionen für Studierende für das Studierendenmarketing
- Angebot von Fakultäts-/Institutsveranstaltungen zum Aufzeigen der Mobilitätsoptionen, Social Media sowie Onlineinformationen und Einbindung ehem. Outgoings, um Studierende aus den Fakultäten heraus aktiv und bewusst zur Mobilität zu motivieren – auch bezogen auf die internationalen Studierenden
- Förderung einer zugewandten Anerkennungskultur von Auslandsstudienleistungen (Anwendung der Lissaboner Konvention, siehe dazu auch die aktualisierte Handreichung des IUZ für Prüfungsausschussvorsitzende und Erasmus+ Fachkoordinatorinnen bzw. Fachkoordinatoren, IUZ-Webseite https://mytuc.org/tcvv)
- Konkrete Benennung geeigneter Zeiträume für Auslandsaufenthalte während des Studiums durch Studiengangsverantwortliche/Studiendekane sowie die Einarbeitung von Hinweisen auf diese Zeiträume in den Studiendokumenten und Studiengangskonzepten
- Nachhaltige und zentrale Verankerung der Expertise von Erasmus+ Fach- bzw. Mobilitätskoordinatorinnen und -koordinatoren an den Fakultäten und/bzw. Instituten
- Identifikation und Benennung von internationalen Partnerhochschulen mit besonders passfähigem Lehrangebot je Studiengang für einen strukturierten Austausch durch die Erasmus+ Fach- bzw. Mobilitätskoordinatorinnen und -koordinatoren und – wo möglich – die Einbeziehung von Incoming-Studierenden als Erfahrungsträger für die Stärkung der internationalization@home
- Ermöglichung und Förderung der Teilnahme an virtuellen und blended Mobilitätsformaten als Ergänzung und Motivation zu Auslandsaufenthalten (z. B. durch einen gemeinsamen Kurskatalog der Europäischen Hochschulallianz Across)
- Systematische Einbindung von Erasmus+ Incoming Lehrendenmobilitäten sowie Erasmus+ Outgoing Lehrendenmobilität in die Lehraktivitäten
- Flexiblere Ausgestaltung der Unterrichtssprache (English bei Bedarf) für eine ausgeprägtere internationalization@home
- Etablierung weiterer Doppelabschlussprogramme