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Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation
Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation

Professur "Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation"

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Markus Hertwig

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Kontakt:

Thüringer Weg 9, 09111 Chemnitz
Tel.: (+49) 371 - 531 31898
Tel. mobil dienstlich: 0176 20 20 98 16
markus.hertwig(*at*)soziologie.tu-chemnitz.de

Sprechstundentermine im laufenden Sommersemester 2017:
- jeweils donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr - nur nach Absprache und Anmeldung per E-Mail.
- Daneben können Telefon-Termine vereinbart werden.

*** Für alle Termine ist eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon unbedingt erforderlich! ***

Sekretariat:

  • Frau Richter (Tel.: (+49) 371 - 531 32280)

Hilfskraft für Lehre:

  • Fabiola Janssen (Fabiola.Janssen@s2013.tu-chemnitz.de)
  • Friederike Wittenburg (Friederike.Wittenburg@s2012.tu-chemnitz.de)

Aktuelles

Die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt ist ein Prozess, der die Grundlagen moderner wissensbasierter Erwerbssysteme und betrieblicher Leistungsorganisationen nachhaltig verändert hat und weiterhin verändern wird. Bereits heute ist absehbar, dass Unternehmen, Verbände und auch staatliche Organe in zunehmendem Maße Fachkräfte nachfragen, deren Qualifikationsprofil die- sen neuen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Analyse, die Planung und das Management digitaler Prozesse Rechnung trägt.

Mehr Informationen finden Sie auf Seite 6 des aktuellen Industrie 4.0 Magazins
Der neue Masterstudiengang "Digitale Arbeit" beginnt im WiSe 2017/18 am Institut für Soziologie.

Alle Informationen finden Sie hier

Wir freuen uns auf die ersten Studierenden in einem im deutschsprachigen Raum einmaligen Studiengang!

Christian Papsdorf
Liebe Studierende,

an den folgenden Terminen findet das Koll. in W/021 statt (Do, 9:15):

- 11.05.17
- 08.06.17 (Thema/Vorstellung: Das System permanenter Bewährung, Frau Maskow)
- 22.06.17

Liebe Studierende,



die 2. Klausur (Nachschreibtermin) für die o.g. Veranstaltung findet am Donnerstag, den 6. Juli 2017 um 11:30 Uhr im Raum 2/D101 statt.



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Prof. Dr. M. Hertwig

Institut für Soziologie / Institute of Sociology

Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation
Am 18./19. Mai 2017 findet in Duisburg der Workshop „Handlungsra?ume und Koordinationsprobleme von Interessenvertretung“
im Rahmen des Forschungsprojektes
„Interessenvertretung in nationalen und transnationalen Handlungsra?umen: Unternehmensrestrukturierung und das Problem der Interessenartikulation“. Prof. Hertwig ist am Projekt beteiligt.

Die Interessenvertretung in multinationalen Unternehmen zeichnet sich durch ein komplexes Geflecht von Interessenvertretungsebenen und -akteuren aus.
Die sozialwissenschaftliche Forschung hat in den letzten Jahrzehnten vielfa?ltige Einsichten in die Strukturen, Arbeitsweisen und Einflusschancen von einzelnen Akteuren und Institutionen der Interessenvertretung – z.B. Betriebsra?te, Gewerk- schaften oder Europa?ische Betriebsra?te – generiert. Das Beziehungsgeflecht zwischen den unterschiedlichen Akteuren und Institutionen und deren Zusammenwirken innerhalb von Unternehmen ist hingegen vergleichsweise wenig erforscht.
Daher wollen wir mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis folgende Fragen diskutieren:
• Welche Entwicklungstrends und Heraus- forderungen ergeben sich fu?r die einzelnen Interessenvertretungsebenen und Akteure?
• Inwiefern und auf welche Weise sind die Interessenvertretungsgremien auf o?rtlicher, nationaler und transnationaler Ebene miteinander verknu?pft und welche Wirkungen ergeben sich daraus?
• Wie werden Interessen auf und zwischen den unterschiedlichen Ebenen abgestimmt und wie wird dabei mit Interessenunterschieden umgegangen?
Der Workshop ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefo?rderten Projektes „Interessenvertretung in nationalen und transnationalen Handlungsra?umen: Unter- nehmensrestrukturierung und das Problem der Interessenartikulation“. Im Rahmen des Work- shops werden erste Ergebnisse des Projektes mit einschla?gigen Befunden zu den verschiedenen Ebenen und Akteuren zusammengefu?hrt und diskutiert.
Die GIRA-Tagung hat am 27. und 28.10.2016 im Alten Heizhaus der TU Chemnitz stattgefunden. Zwei Tage lang debattierten insgesamt mehr als 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen im Feld der Arbeitsbeziehungen.

Bestandteil der Tagung war auch eine Exkursion und Betriebsbesichtigung. In diesem Jahr war die GIRA zu Gast beim lokalen Energieversorger Eins Energie Sachsen.


Die nächste GIRA-Tagung findet im Oktober 2017 in Duisburg (Universität Duisburg-Essen) statt. Themenschwerpunkt sind dann "Konflikte in den Industriellen Beziehungen".


Am Institut für Soziologie wird gegenwärtig ein neuer MA-Studiengang vorbereitet: Der Master of Science "Digitale Arbeit" beginnt zum Wintersemester 2017/18.

Die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeitswelt ist ein Prozess, der die Grundlagen moderner wissensbasierter Erwerbssysteme und betrieblicher Leistungsorganisationen nachhaltig verändert
und weiterhin verändern wird. Bereits heute ist absehbar, dass sich damit die Qualifikationsanforderungen in Unternehmen, Verbänden und Behörden grundlegend ändern. Der Masterstudiengang „Digitale Arbeit“ trägt diesen Entwicklungen Rechnung und bietet als erster Studiengang seiner Art eine fundierte Ausbildung im Hinblick auf die Analyse, die Planung und das Management digitaler Prozesse.

Was zeichnet den Masterstudiengang Digitale Arbeit aus?

Bei digitalisierter Produktionsarbeit im Rahmen von Industrie 4.0, dem Internet der Dinge oder vollautomatisierter Fertigung, bei internetbasierter Dienstleistungsarbeit im Rahmen von Big Data, der Kreativökonomie oder Wissensarbeit und bei Internetinnovationen im Rahmen von Crowdsourcing, Cloudworking oder Sharing Economy sind große Teile der Wertschöpfung und damit auch der menschlichen Arbeit direkt durch das Internet geprägt. Aber auch in „klassischen Berufsfelder“ nutzt über die Hälfte aller Beschäftigten regelmäßig das Internet und sieht sich damit substantiell neuen Arbeitsbedingungen gegenübergestellt. Der Studiengang rückt die damit einhergehende neuen Qualifikationserfordernisse, Arbeitsprozesse, Chancen, Risiken und Folgen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive konsequent ins Zentrum.

Berufsperspektiven

Die Absolventinnen und Absolventen erwerben ein einmaliges Qualifikationsprofil, das neben der Wissenschaft sehr gute Beschäftigungschancen in Fach- und Führungspositionen in modernen Unternehmen (u.a. Industrie 4.0), in neuartigen Berufsfeldern (Social Media, Community-Management u.v.m.), in Medien und Journalismus sowie in Verbänden, Gewerkschaften und Vereinen, die sich mit Arbeit beschäftigen, verspricht. Angesichts der großen Dynamik internetbezogener und -basierter Erwerbsarbeit kann mit dem Masterstudiengang „Digitale Arbeit“ bereits heute ein Fundament für den Arbeitsmarkt der Zukunft gelegt werden.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:
Jun.-Prof. Dr. Christian Papsdorf
christian.papsdorf@soziologie.tu-chemnitz.de
Am 19.9. referiert Prof. Hertwig auf der Betriebsrätekonferenz des DGB zum Thema "(Mehr) Mitbestimmung bei Leiharbeit und Werkvertra?gen – Herausforderungen fu?r die Betriebsratsarbeit bei der Sicherung von Stammarbeitspla?tzen trotz Leiharbeit und Werkvertra?gen".



Neben einer Rede der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, sind weitere Referaten u.a. zu rechtlichen Aspekten der aktuellen Gesetzesinitiative angekündigt.



http://www.dgb.de/themen/++co++d1b557ac-3eb2-11e6-953a-525400e5a74a
Die Jahrestagung der German Industrial Relations Association findet am 27. und 28.10.2016 in Chemnitz statt.

Call for Papers für die GIRA-Jahrestagung 2016 in Chemnitz (27./28.10.2016)
Schwerpunktthema: Legitimität in den industriellen Beziehungen


Der Band „Effektivität und Legitimität der Tarifautonomie“ von Hansjörg Weitbrecht gehört zu den Literaturklassikern der industriellen Beziehungen. Dessen ungeachtet wird außerhalb der Rechtswissenschaft erstaunlich selten explizit über Fragen der Legitimität geforscht. Dies ist umso bemerkenswerter, als die klassischen Legitimationsquellen des Systems, also eine breite Mitgliederbasis und Verrechtlichung durch staatliche Anerkennung, nunmehr seit Jahr-zehnten deutlichen Erosionsprozessen ausgesetzt sind.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die GIRA-Jahrestagung 2016 schwerpunktmäßig den Legitimitätsfragen der industriellen Beziehungen. Die eingereichten Beiträge könnten u.a. folgende Fragenkomplexe adressieren:

• Theoretische Perspektive: Welches Verständnis von Legitimität unterliegt dem mainstream der Forschung über industrielle Beziehungen, bezogen auf Deutschland und im internationalen Vergleich? Wie lassen sich Unterschiede in der Genese der Denktraditionen erklären? Welche theoretischen Legitimitätskonzepte erweisen sich für die Analyse aktueller Entwicklungen als besonders fruchtbar?
• Normative Perspektive: Wie lässt sich das Regelungs- und Gestaltungsmandat der Institutionen und Akteure der industriellen Beziehungen (noch) rechtfertigen, wenn ih-re Basis schleichend erodiert? Gibt es Äquivalente zu traditionellen Legitimitätsquel-len? Welche Interaktionsdynamiken existieren heute zwischen der Legitimitäts- sowie der Effizienz- und der Effektivitätsdimension?
• Legitimitätsglaube und Akzeptanz: Wie verändern sich Legitimitätsglaube und –zuschreibungen bei den beteiligten Akteuren und in der Gesellschaft? Welche Deter-minanten verursachen Schwankungen der Legitimität? Offensichtlich werden z.B. Ar-beitskämpfe in einigen Fällen gesellschaftlich eher akzeptiert als in anderen. Wie lässt sich das erklären?
• Legitimitätspolitik: Wie versuchen die Akteure der industriellen Beziehungen selbst, aktiv ihre Legitimität zu erhöhen (und/oder die des politischen Gegners zu untergra-ben)? Welche Ressourcen und Strategien stehen ihnen dabei zur Verfügung?

Die German Industrial Relations Association (GIRA) lädt dazu ein, für ihre Jahrestagung 2016 Beiträge zu den oben genannten Fragen einzureichen.
Wie in jedem Jahr bildet das Schwerpunktthema jedoch nicht den alleinigen Fokus der Ta-gung. Auch zu anderen Fragestellungen der industriellen Beziehungen sind Einreichungen für einen freien Themenblock herzlich willkommen. Die eingereichten Abstracts (in deutscher oder englischer Sprache) sollen Aufschluss über Fragestellung, methodische Herangehens-weise und verwendete Datengrundlagen geben, den theoretischen Bezug des Beitrags er-läutern und ihren Neuigkeitswert gegenüber bereits vorliegenden Arbeiten deutlich machen.

Einreichung für die Tagung: Die Vorschläge sollen aus einem Arbeitstitel und einem Abstract von ca. 2-3 Seiten bestehen. Sie müssen bis zum 30.04.16 in elektronischer Form als PDF- oder Word-Datei bei der GIRA-Geschäftsstelle eingereicht werden. Akzeptierte Abstracts müssen bis zum 30.09.2016 als Full Papers für die Tagung eingereicht werden.
GIRA-Geschäftsstelle
c/o Prof. Dr. Werner Nienhüser
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation
45117 Essen
E-Mail: girasekretariat@gmail.com
Auf der internationalen wissenschaftlichen Tagung "European Works Councils at Twenty" an der Universität Cardiff hat Prof. Hertwig am 30.10.2015 über das Thema "European Works Councils and the Problem of Articulation. Actors, Institutions and Levels of Employee Representation" referiert. Die Vortragsfolien finden Sie hier.
Die German Industrial Relations Association (GIRA, deutsche Sektion der International Industrial Relations Association, ILERA) hat auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung Prof. Hertwig in den Vorstand gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.

Die Tagung fand im Haus der Universität in Düsseldorf statt. Der Vorstand besteht aus zwei weiteren Mitgliedern, Prof. Britta Rehder (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Werner Nienhüser (Universität Duisburg-Essen).

Die nächste Jahrestagung der GIRA findet planmäßig in Chemnitz statt (Oktober 2016).
Onsite-Werkverträge - Eine neue Wertschöpfungskette?



Mit einer repräsentativen Managementbefragung und zwölf Fallstudien erhellt ein Forscherteam, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung, Umfang und Umgang mit Werkverträgen in der verarbeitenden Industrie und im Einzelhandel.



Von Markus Hertwig, TU Chemnitz; Johannes Kirsch, Universität Duisburg-Essen/IAQ, und Carsten Wirth, Hochschule Darmstadt



http://www.boeckler.de/60691_60711.htm

http://www.boeckler.de/60691.htm
Vortrag "European Works Councils and the Problem of Articulation between Different Levels of Interest Representation" (mit Thomas Haipeter, Sophie Rosenbohm und Christine Slomka)

Vortrag zum Thema "(Onsite-) Werkverträge - Verbreitung, Motive, Koordinationsprobleme und Auswirkungen auf die Arbeit: quantitative und qualitative Zugänge und ausgewählte Befunde", Verwaltungsrat des IAB, Nürnberg
Vortrag "Onsite-Werkverträge und Industrielle Beziehungen – neue Herausforderungen für die Akteure der Mitbestimmung?" auf der Frühjahrtagung der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 11.-12.6.2015 in Göttingen (zusammen mit Johannes Kirsch, Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Carsten Wirth, Hochschule Darmstadt)

Presseartikel

  • TUCtalk wird interaktiv

    Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier lädt die Hochschulöffentlichkeit ein, ihm am 4. und 11. Juli 2017 in Vorbereitung der nächsten Sendung Fragen zu stellen …

  • Ein geschätzter Praktiker

    Rückblick zum 100. Todestag: Adolf Ferdinand Weinhold entdeckte in Chemnitz die Vakuum-Mantelflasche und führte den Elektrotechnik-Unterricht ein …

  • Sechste Folge von TUCtalk ist online

    Prof. Dr. Winfried Thielmann gibt Einblick in seine Arbeit als Professor und Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Fremdsprachen der TU Chemnitz …