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Zukunftsorientierte Konzepte für urbane Wohnraummobilisierung

Laufzeit: 01.04.2025 – 31.03.2030

Kooperationsprojekt mit den Partnern: HTWK Leipzig, Stadt Leipzig

gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

 

Ziel: Untersuchung und Entwicklung von Lösungen, wie das Konzept der Wohnraummobilisierung in städtischen Gebieten umgesetzt und zu bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum beitragen kann. Durch die optimierte Nutzung von bestehendem Wohnraum können die Wohnknappheit sowie CO2-Emissionen verringert und die Wohnsicherheit und Wohnbedürfnisse der Menschen gewährleistet werden. In der Zusammenarbeit der HTWK Leipzig, der TU Chemnitz sowie der Stadt Leipzig soll ein Open-Source-Programm entwickelt werden, womit Gebäude- und Haushaltsdaten verwaltet und Wohnungstausche zur besseren Vereinbarung von Wohnbedarfen initiiert werden können.

Zielgruppen: Bevölkerung in Leipzig, die in genossenschaftlichem Besitz wohnt. Die Bewohnerinnen und Bewohner erwerben durch Genossenschaftsanteile ein lebenslanges Mietrecht. Der genossenschaftliche Besitz stellt daher einen geschlossenen Teilmarkt dar. Diese Zielgruppe bietet sich dadurch an, da im Fall eines Wohnungswechsels marktbezogene Regulierungen umgangen sowie weitgehend kostenneutral umgesetzt werden können. Aus sozialer Sicht kann außerdem der Verbleib im lokalen sowie sozialen Netz gewährleistet werden. Insbesondere Personen, die sich mit Haushaltsänderungen durch Veränderungen der Lebensformen und Familienkonstellationen konfrontiert sehen, können von der Wohnraummobilisierung profitieren.

Methoden: Im Laufe des Projekts sollen der Bedarf und die Verfügbarkeit an Wohnraumpotenzialen innerhalb des genossenschaftlichen Wohnungsbaus eruiert werden. Hierfür wird von Seiten der TU Chemnitz ein Umfrageinstrument geschaffen, um die objektiven und subjektiven Lebensverhältnisse der Personen zu ermitteln. Dabei werden neben sozioökonomischen und -strukturellen Faktoren auch Indikatoren der Wohnzufriedenheit, persönliche Prioritäten bei der Suche nach Wohnraum, Einstellungen und Umzugsintentionen erhoben. Ein experimentelles Design durch Vignetten ermöglicht die Ermittlung der Teilnahmebereitschaft an der Wohnraummobilisierung unter bestimmten Konstellationen oder Szenarien, die randomisiert zusammengestellt und den Befragten zufällig zugeteilt werden. Die Erhebung und Analyse dieser Daten soll gewährleisten, dass die entscheidenden Faktoren aufgedeckt werden, die einerseits für die Teilnahme an der Wohnraummobilisierung relevant sind und andererseits für die Passgenauigkeit des Wohnraums eine maßgebliche Rolle spielen.

Für weitere Fragen: alina.otto@hsw.tu-chemnitz.de

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