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Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Chemnitz Economic Papers

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Wer kann sich Dienstleistungen zukünftig noch leisten? Über die Folgen des Zusammenhangs von Einkommensverteilung und Strukturwandel

Jochen Hartwig (jochen.hartwig@wirtschaft.tu-chemnitz.de) and Hagen Krämer (hagen.kraemer@hs-karlsruhe.de)
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Jochen Hartwig: Professur für Wirtschaftspolitik, Faculty of Economics and Business Administration, Chemnitz University of Technology, CESifo Munich, Germany
Hagen Krämer: Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Karlsruhe, Germany

No 22, Chemnitz Economic Papers from Department of Economics, Chemnitz University of Technology

Abstract: In diesem Beitrag wird mit dem Strukturwandel zugunsten des Dienstleistungssektors und der wachsenden Polarisierung der Einkommensverteilung die Interaktion zweier ökonomischer „Megatrends“ betrachtet. Im Mittelpunkt stehen dabei die sozialen Konsequenzen der „Baumol’schen Kostenkrankheit“, von der große Teile des Dienstleistungssektors betroffen sind. Haushalte mit unterdurchschnittlichen Einkommenszuwächsen werden sich die davon betroffenen Dienstleistungen zukünftig immer weniger leisten können. Dies gilt insbesondere für soziale Dienstleistungen und Gesundheitsdienstleistungen, für die in Zukunft eine ausreichende Finanzierung sichergestellt werden muss, damit die von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelten Bevölkerungsteile einen dauerhaften Zugang zu den von der Kostenkrankheit betroffenen Dienstleistungen haben.

Keywords: Strukturwandel; Dienstleistungsgesellschaft; Kostenkrankheit von Dienstleistungen („Baumol’s cost disease“); Polarisierung der Einkommensverteilung; öffentliche Leistungen (search for similar items in EconPapers)
Date: 2018-09, Revised 2018-09
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Published in Chemnitz Economic Papers, September 2018, pages 1-20

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https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/vwl1/RePEc/d ... wig_Kraemer_2018_CUP (application/pdf)

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