Berufliche Perspektiven
Der Masterstudiengang Entrepreneurship & Innovation qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für ein breites Spektrum an Tätigkeiten im Bereich Unternehmensgründung, Innovationsmanagement und strategischer Unternehmensentwicklung. Sie können als Entrepreneure eigene Unternehmen gründen, in Innovationsabteilungen oder Beratungsunternehmen arbeiten, Innovationsstrategien entwickeln und Innovationsprozesse in Organisationen begleiten. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich wächst kontinuierlich, da Unternehmen und Verwaltungen zunehmend auf kreative, unternehmerisch denkende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen sind, um im Kontext von Digitalisierung, technologischen Veränderungen und komplexen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Darüber hinaus leisten die Absolventinnen und Absolventen einen wichtigen Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz. Im Rahmen des Studiums können Forschungsergebnisse auf ihre Marktfähigkeit geprüft und Gründungsvorhaben vorbereitet werden. Der Studiengang unterstützt damit die Entstehung akademischer Startups, fördert die regionale Gründungskultur und trägt zur Entwicklung innovationsfreundlicher Strukturen bei – etwa in Zusammenarbeit mit Saxeed, dem Pateninformationszentrum sowie dem Technologie Centrum Chemnitz oder regionalen Co-Working-Spaces.
Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Absolventinnen und Absolventen liegt in der Förderung innovativer Lösungen für aktuelle Problemstellungen, der Schaffung von Arbeitsplätzen in zukunftsträchtigen Branchen sowie in der Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit. Zugleich trägt der Studiengang zur Fachkräftesicherung im Freistaat Sachsen bei, da viele Studierende aus dem In- und Ausland nach ihrem Abschluss in der Region verbleiben und die wachsenden Innovationsbedarfe sächsischer Unternehmen kompetent begleiten können.
Der Masterstudiengang Entrepreneurship & Innovation ist darauf gerichtet, die Fach- und Führungskräfte in Unternehmen aller Branchen, in Kommunen, Behörden, Vereinen und Verbänden sowie in Non-Profit-Organisationen auszubilden, wobei der Schwerpunkt in folgenden Bereichen liegt:
- Entrepreneurinnen und Entrepreneure: zukünftige Gründerinnen und Gründer innovativer Unternehmen und anderer Organisationen
- Intrapreneurinnen und Intrapreneure/Innovationsmanagerinnen und Innovationsmanager: Entwicklerinnen und Entwickler sowie Umsetzerinnen und Umsetzer innovativer Projekte in etablierten Unternehmen
- Unterstützende Tätigkeitsprofile im Innovationssystem: u. a. bei Investorinnen und Investoren, als Beraterinnen und Berater, als Wirtschaftsfördererinnen und Wirtschaftsförderer, in der Politik, als Inkubatorinnen und Inkubatoren, in Transferagenturen, in der Wissenschaft und Forschung, etc.