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Vom Kalten Krieg zum gemeinsamen europäischen Haus

Die Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ist vom 22. bis 24. Oktober 2015 Mitausrichter einer Konferenz über die vielfältigen Auswirkungen des Schengen-Vertrages

Im Juni 1985 beschlossen die Regierungen Belgiens, Luxemburgs, der Niederlande, der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreichs im Rahmen des „Schengen-Abkommens” den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen. Mit diesem später als Schengen I bezeichneten Vertrag wurde nicht allein die Entwicklung eines europäischen Binnenmarktes sondern auch der europäischen Integration entscheidend vorangetrieben.

30 Jahre nach seinem Zustandekommen nehmen vom 22. bis 24. Oktober 2015 im Schlesischen Museum in Görlitz namhafte Wissenschaftler im Rahmen der Konferenz „Grenzenloses Europa? Vom Kalten Krieg zum Gemeinsamen Europäischen Haus. 30 Jahre Schengen” die vielfältigen Auswirkungen dieses Vertragswerkes in den Blick. Neben historischen und kulturellen Aspekten stehen dabei auch sicherheitspolitische Fragestellungen im Mittelpunkt. Die Tagung wird als Gemeinschaftsveranstaltung der Ranke-Gesellschaft, der Akademie Herrnhut, der TU Chemnitz sowie der Stiftung Universität Hildesheim durchgeführt.

Im Rahmen der Konferenz wird zugleich auch eine enge Kooperation zwischen der Akademie Herrnhut und der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der TU Chemnitz vertraglich vereinbart. Dabei sollen künftig gemeinsame wissenschaftliche Studien- und Forschungsprojekte unter Leitung der Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der TU Chemnitz durchgeführt werden. Hinzu kommt die Vergabe von Themen für Bachelor- und Masterarbeiten sowie die Durchführung von Praktika in der Akademie.

Das Programm der Konferenz: https://www.tu-chemnitz.de/phil/geschichte/eg/docs/tagung_schengen_2015.pdf

(Autor: Dr. Hendrik Thoß)

Katharina Thehos
19.10.2015

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