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Engagement, das sich auszahlt

Studierende der TU Chemnitz suchen und finden den Berufseinstieg auch über die "Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V."

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Mitglieder der Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V. sprachen am "Dies academicus" der TU Chemnitz mit Dr. E. h. Heinrich von Pierer, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. Der Siemens-Chef referierte vor mehr als 400 Gästen zum Thema "Wissenschaft und Wirtschaft: Forschung & Entwicklung im Dienst der Menschen". Foto: Christine Kornack

Dass der Sprung von der Hörsaalbank in die berufliche Praxis erfolgreicher verläuft, wenn man sich rechtzeitig darum bemüht, beweist die "Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V." (SISS). Der gemeinnützige Verein fördert seit drei Jahren die praxisnahe Ausbildung von Studierenden und weckt zudem das Interesse für die regionale Wirtschaft, um einer Abwanderung von Absolventen sächsischer Hochschulen entgegenzuwirken. Derzeit engagieren sich in dieser Initiative 20 Studierende der TU Chemnitz, der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der TU Bergakademie Freiberg. Größter Förderer des Vereins ist Siemens am Standort Chemnitz.

Gemeinsam bearbeiten die Studenten praxisnahe Projekte. In der Vergangenheit erstellten sie beispielsweise gemeinsam mit der Mauersberger Maschinenbau GmbH Animationen zur Einsatzfähigkeit eines 9-Achs-Roboters, rüsteten im Rahmen einer Studienarbeit mit der Firma Lehmann die Steuerung einer Drehmaschine um oder führten eine Studie zur Automatisierung der Montage von Gleichlauf-Gelenken für das GKN-Gelenkwellenwerk Mosel durch. Derzeit realisieren die Studenten Office-Schulungen für Siemens-Mitarbeiter des Standortes Chemnitz.

"Die Mitarbeit im Verein ist zwar keine Garantie für eine Einstellung in einem der Kooperationsunternehmen, dennoch erhöht sich durch viel Engagement die Chance auf einen Einstieg merklich", bekräftigt Kati Lichtenberger, zweite Vorsitzende der Studenteninitiative. Ein Beispiel dafür sind fünf Absolventen der TU Chemnitz, die zuvor bei SISS mitarbeiteten, und erfolgreich an die Siemens-Standorte Chemnitz und Amberg vermittelt werden konnten: Nancy Seidel und Uta Rosenbaum, die an der TU Betriebswirtschaftslehre studierten, werden im Bereich Controlling eingesetzt. Wirtschaftsingenieur Uwe Völkel ist im Bereich Qualitätssicherung für Bauelemente tätig und die Elektrotechnik-Absolventen René Kroemer und Andreas Ruggaber haben in der Produktentwicklung angefangen.

Um diese Erfolgsgeschichte fortzuführen, sucht der Verein interessierte Studenten, die ein hohes Maß an Eigeninitiative und Engagement besitzen. Zurzeit werden vorrangig angehende Elektrotechniker, Mechatroniker und Wirtschaftsingenieure gesucht, grundsätzlich gibt es jedoch keine Einschränkung hinsichtlich der Studiengänge.

Mehr Informationen zur Studenten Initiative Siemens Sachsen e.V.: http://www.siss-ev.de , E-Mail info@siss-ev.de .

(Autorin: Janine Mahler)

Mario Steinebach
06.12.2004

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