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Medaillen für die Mathe-Asse

81 Schülerinnen und Schüler erhielten zum feierlichen Abschluss der 58. Bundesrunde der Mathematikolympiade an der TU Chemnitz ihre Medaillen – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und TU-Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier zeichneten die Siegerinnen und Sieger persönlich aus

Am 15. Mai 2019 ging die 58. Bundesrunde Mathematikolympiade (BMO) mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung und der Preisverleihung an der Technischen Universität Chemnitz zu Ende. 81 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 197 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Bundesrepublik erhielten an diesem Tag ihre Medaillen in Gold, Silber und Bronze. In der Klassenstufe 8 erreichten sogar drei Teilnehmer die maximale Punktzahl.

Die 197 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der BMO hatten sich zuvor in mehreren Runden gegen 200.000 Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker behauptet und für das Finale qualifiziert. In Chemnitz mussten sie nun in zwei viereinhalbstündigen Klausuren zeigen, dass sie auch die kniffligsten Aufgaben lösen können.

Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, und der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, zeichneten an diesem Tag die Besten der Jahrgangsstufen 8 bis 12 persönlich an der TU Chemnitz aus. Ministerpräsident Michael Kretschmer, der zugleich die Schirmherrschaft über die BMO übernommen hatte, zog den Hut vor den mathematischen Olympionikinnen und Olympioniken und gratulierte zu dieser großartigen Leistung.

In seinem Grußwort machte TU-Rektor Prof. Strohmeier deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der BMO, analog zum Motto der Olympischen Spiele „Schneller, höher, stärker“, sehr stolz darauf sein könnten, sich bis ins Bundesfinale gekämpft zu haben.

Prof. Dr. Roland Herzog von der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz ging in seinem Festvortrag zum Thema „Mathematik der Daten“ darauf ein, wie neuronale Netze, die u. a. bei der Erkennung von Sprache, Schriften oder Personen zunehmend an Bedeutung gewinnen, mit Hilfe mathematischer Optimierungsverfahren trainiert werden können.

2020 findet an der TU Chemnitz zudem ein weiteres Großereignis der Mathematik statt –die nächste Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) kommt dann nach Chemnitz. 

Hintergrund: Die Goldmedaillen-Trägerinnen und -Träger im Überblick

  • Maximilian Hauck (Alzey, Rheinland-Pfalz)
  • Juri Kaganskiy (Berlin)
  • Maximilian Keßler (Deutsche Schule Barcelona)
  • Boldizsár Mann (Essen, Nordrhein-Westfalen)
  • János Márki-Zay (Bamberg, Bayern)
  • Maria Matthis (Lübeck, Schleswig-Holstein)
  • Christian Noaghiu (München, Bayern)
  • Anton Nüske (Dresden, Sachsen)
  • Edgar Perner (Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen)
  • Paul Jakob Schmidt (Osterode am Harz, Niedersachsen)
  • Matti Schoss (Braunschweig, Niedersachsen)
  • Philipp Siegert (Erlangen, Bayern)
  • Richard Ueltzen (Erfurt, Thüringen)
  • Julian Robin Völlmecke (Porta Westfalica, Nordrhein-Westfalen)
  • Melvin Weiß (Netphen, Nordrhein-Westfalen)

Eine Liste mit allen Preisträgerinnen und -trägern ist online verfügbar: www.bit.ly/2LFCadR   

Hintergrund: Mathematik-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade ist ein bundesweiter Wettbewerb, an dem jährlich rund 200.000 Schülerinnen und Schüler von Klasse 3 bis 13 teilnehmen. Sie hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition. Die Bundesrunde findet jährlich statt: So werden 2020 Nordrhein-Westfalen (Bonn) und 2021 Berlin Gastgeber sein.

Träger des Wettbewerbs ist der Verein Mathematik-Olympiaden e. V. Die Geschäftsstelle der Mathematik-Olympiade wird von Bildung & Begabung geführt, dem Talentförderzentrum des Bundes und der Länder. Gemeinsam unterstützten die Stadtverwaltung Chemnitz, die Technische Universität Chemnitz, das Johannes-Kepler-Gymnasium und das Landesamt für Schule und Bildung die Vorbereitungen der diesjährigen Bundesrunde. Förderer sind außerdem die Stiftung Hector II, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Sächsische Staatsministerium für Kultus.

Multimedia:

Unter den Hashtags #BMO19 und #BMO_2019 sind zahlreiche Beiträge auf Twitter erschienen.

Eine Instastory mit weiteren Eindrücken ist im Instagram-Kanal der TU Chemnitz verfügbar (eigener Account erforderlich).

In der Online- und Print-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist ein Interview mit BMO-Organisator Norman Bitterlich verfügbar: bit.ly/2VZmh6h.

Weitere Informationen zur 58. Bundesrunde der Mathematik-Olympiade sind online verfügbar: www.mo2019.de

(Autoren: BMO / Matthias Fejes)

Matthias Fejes
15.05.2019

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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