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Ein Vordenker der Fabrikplanung in all ihren Facetten

TU-Rektor Prof. Dr. Gerd Strohmeier verabschiedete den Fabrikplanungsexperten Prof. Dr. Egon Müller in den Ruhestand

Nach fast 16-jähriger Lehr- und Forschungstätigkeit an der Technischen Universität Chemnitz wurde Prof. Dr. Egon Müller, der die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb leitete, in den Ruhestand verabschiedet. Am 1. Oktober 2018 überreichte ihm der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, die Ruhestandsurkunde.

Müller hat an der Ingenieurhochschule Zwickau Maschinenbau und Betriebsgestaltung studiert und war dort direkt im Anschluss als Aspirant, später als Wissenschaftlicher Assistent tätig. 1984 wurde er promoviert. Von 1990 bis 1992 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Hochschule Zwickau. Danach wurde er an dieser Fachhochschule zum Professor für Fabrikplanung berufen. 2002 übernahm er die Leitung der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb an der TU Chemnitz. Ebenfalls seit 2002 ist er außerdem Leiter des Instituts für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme an der Fakultät für Maschinenbau.

2004 nahm seine Professur eine „Experimentier- und Digitalfabrik“ in Betrieb, in der produktionslogistische Abläufe digital geplant und simuliert sowie im Anschluss in einer realen Produktion bzw. Montage realisiert werden können. Müller baute die internationalen Kontakte seiner Professur rund um den Globus aus – insbesondere nach Brasilien, China, Irland, Kenia, Tschechien und in die USA.

Müller gehörte zu den Leitern mehrerer Veranstaltungsformate seines Instituts bzw. seiner Professur, u. a. der „Tage des Betriebs- und Systemingenieurs“, der Tagungsreihen „Wissenschaft & Praxis“ sowie „Vernetzt planen und produzieren” sowie „Energieeffiziente Fabrik in der Automobil-Produktion“. Er ist Sprecher des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums an der TU Chemnitz. Zudem ist Müller einer der Leiter des Chemnitz Automotive Institute (CATI), eines Geschäftsbereichs der TUCed – An-Institut für Transfer und Weiterbildung GmbH an der TU Chemnitz.

Mario Steinebach
01.10.2018

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